Vandalismus an einer Synagoge in Basel

«Ich lebe seit 16 Jahren in Basel. Es ist das erste Mal, dass ich um mich und meine Familie Angst habe» sagt Rabbiner Zalmen Wishedski von Chabad Lubawitsch in einer Mitteilung.

In der Nacht auf Samstag wurde ein Fenster einer Basler Synagoge beschädigt. Es handelt sich um Räumlichkeiten der orthodox-jüdischen Bewegung Chabad Lubawitsch an der Ahornstrasse.

Als Mitglieder der orthodox-jüdischen Bewegung Chabad Lubawitsch am Samstagmorgen in ihrer Synagoge beten wollten, machten sie eine erschreckende Entdeckung. Ein Fenster des jüdischen Gotteshauses war über Nacht demoliert worden. Das Fenster habe ausgesehen, als sei es mit einem starken Hammer bearbeitet worden. Es hielt dem Angriff aber Stand.

Der Vorfall an der Ahornstrasse ist nicht der erste Vandalenakt gegen Institutionen der jüdischen Gemeinde Basels. Erst vor wenigen Wochen sorgte eine Serie von Anschlägen auf die koschere Metzgerei für Aufsehen. Der mutmassliche Täter konnte inzwischen festgenommen werden.

Trotzdem wird die Gemeinde am Dienstag um 18.30 Uhr, wie schon die letzten 15 Jahre ein öffentliches Chanukka-Fest auf dem Marktplatz organisieren. mehr Informationen

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