Unruhen in Frankreich – Ende vom multikulturellen Experiment?

Es sind keine Inder, Vietnamesen, andere Asiaten oder sonstige Migranten, die ebenfalls millionenfach in Europa und Frankreich leben. Es sind leider arabische und schwarzafrikanische Jugendliche moslemischen Glaubens, die den französischen Staat und die Mehrheitsgesellschaft mit den Mitteln der totalen Zerstörungen und Implementierung von No-Go-Areas herausfordern.

Diese Menschen sehen sich als Opfer einer angeblich rassistischen Politik Frankreichs. Merkwürdig, denn andere Migranten asiatischer oder indischer Herkunft haben nicht dieselbe Wahrnehmung. Warum nicht? Das fragt sich Imad Karim, libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist.

So hat es immer im Nahen Osten begonnen, schreibt er. Jedes Mal wenn eine Regierung demokratische Strukturen vorsichtig einführen wollte, antworteten die Massen mit dem lauten Ruf nach dem totalen Islam.

Er schreibt: In der islamischen Welt lernten wir als Moslems, dass es unsere ewige Aufgabe daran besteht, den Islam als wahre Religion, quasi eine alternativlose Monokultur, Kultur Allahs, die für die gesamte Erde ihre absolute nicht zu widersprechende Gültigkeit hat, zu etablieren. Erleiden die Gläubigen in ihrer Weltnation (UMMA) eine Niederlage, wie z.B., wenn die anderen sie daran hindern, ihre Religion in allen Teilen der Erde durchzusetzen, dann ist das für die Moslems eine Schmach. Scheitern die Moslems in multireligiösen Gesellschaften privat und beruflich, so sind die anderen Nichtmoslems für ihre Misere verantwortlich. Eine kritische Selbstreflektion fand und findet nicht statt. Es sind die ewigen großen Verschwörungen gegen die Moslems.

Demokratie, Säkularismus, Vielfalt, Wissenschaft, Gleichberechtigung, Gleichheit, eigene Verantwortung für das eigene Handeln, Rationalität und Pluralismus sind die Fundamente des Westens. Es sind dieselben Werte, die der Islam seit 1.400 Jahren bekämpft.  mehr Informationen

Ohne Vision verwildert ein Volk; doch es blüht auf, wenn es Gottes Gesetz befolgt! Sprüche 29,18

Simon Harris fragt sich, ob das Ende des multikulturellen Experiments begonnen hat. Er ist für Hilfe an Flüchtlinge, jedoch nicht für unkontrollierte Einwanderung. Am meisten prangert er an, dass keine Öffentliche Diskussion stattfindet (In Englisch).

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2 Gedanken zu „Unruhen in Frankreich – Ende vom multikulturellen Experiment?“

  1. Das ist ziemlich einseitig und plakativ, wie hier „der Islam“ kritisiert und für die Unruhen in Frankreich verantwortlich gemacht wird.
    Wer will hier mal wieder das sogenannte christliche Abendland retten, dafür Feindbilder kreieren nach dem Vorbild des Front National?

    1. Hallo Frank, Imad Karim ist meines Wissens Muslim. „… lernten wir als Moslems…“ „Eine kritische Selbstreflektion fand und findet nicht statt.“ „Demokratie, Säkularismus, Vielfalt, Wissenschaft, Gleichberechtigung, Gleichheit, eigene Verantwortung für das eigene Handeln, Rationalität und Pluralismus sind die Fundamente des Westens.“ nichts vom einem christlichen Abendland, dass es ja schon lange nicht mehr gibt.

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