Überlebensfrage der ganzen Welt

Stirbt Amazonien, dann stirbt die Welt“ Bischofskonferenz Österreich

An Amazonien wird deutlich, dass der „Schutz des gemeinsamen Hauses„, den Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ eingefordert hat, „zu einer Überlebensfrage der ganzen Welt geworden ist“.

Die ökologische Bedrohung dieser für das Weltklima so wichtigen Region „war und bleibt eine zentrale Herausforderung für die gesamte Menschheit„, heißt es in dem am Freitag 8.11.19 veröffentlichten Text der östreichischen Bischofskonferenz. Österreich müsse seinen Beitrag leisten.

Auch Österreich sei gefordert, „noch viel entschiedener die gesamte UNO-Agenda 2030 mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen und die Pariser Klimaschutzziele umzusetzen“, nehmen die Bischöfe die heimische Politik in die Pflicht. Und auch die Kirche trage zu einer Kehrwende bei: Alle österreichischen Diözesen hätten sich zu ökologischen Maßnahmen vor allem in den Bereichen Energie, Beschaffung und Finanzanlagen verpflichtet, teilten die Bischöfe mit.  mehr Informationen

Andere kritisieren, dass nicht mehr das Heil des Menschen im Zentrum steht, sondern der Natur.

Bischof Athanasius Schneider meint: Die Erde und nicht der Mensch soll nun im Zentrum des Kosmos sein, bis zu dem Punkt, dass wir schon Reden hören, in denen die Einschränkung der Menschenrechte zugunsten der „Rechte“ der Erde theoretisiert wird.

Die Pachamama-Verehrung ist eine Täuschung in Bezug auf das Verständnis von Toleranz. Am 4. Oktober 2019 wurde am Fest des hl. Franz von Assisi im Beisein von Papst Franziskus und anderer hoher kirchlicher Würdenträger in den Vatikanischen Gärten eine Zeremonie abgehalten. Es wurde ein Baum aus Assisi als Symbol für eine ganzheitliche Ökologie gepflanzt, um die Amazonas-Synode dem hl. Franziskus zu weihen. Am Ende der Feier rezitierte der Heilige Vater das Vaterunser Gebet. An der Zeremonie nahmen Vertreter der Ureinwohner Amazoniens, Franziskaner und verschiedene Vertreter der Kirche teil. Während dieser Gebetszeremonie fanden Riten aus den heidnischen Religionen der Ureinwohner Amerikas statt. Die Statuen mit der Darstellung von nackten schwangeren Frauen wurden danach, wiederum im Beisein des Papstes, noch kurz in der Petersbasilika vor dem Petrusgrab aufgestellt, und dann während der ganzen Zeit der Amazonassynode in der Kirche Santa Maria Traspontina an der Via della Conciliazione. Das in einer Kirche mit einem Tabernakel und der eucharistischen Gegenwart Christi.

Ist das nicht genau ein öffentlicher, ein Ärgernis erregender öffentlicher Verstoß gegen das Erste Gebot des Gesetzes Gottes? Wenn man diese Statuen an die heiligen Orte bringt, kann dies nur bedeuten, dass sie eine religiöse Bedeutung haben, da sie sonst in einer Kunstgalerie oder in einem Museum für ethnische oder amazonische Geschichte ausgestellt worden wären.“  mehr Informationen

Der Papst hat die Anwesenheit der heidnischen Pachama-Statuen in der Kirche von Santa Maria Traspontina in Rom sogar gerechtfertigt und sich dafür entschuldigt, dass diese Statuen aus der Kirche entfernt und in den Tiber geworfen wurden. Solch ein Verhalten der höchsten kirchlichen Autorität, die die Symbole heidnischer Religionen und deren Verehrung nicht nur untersagt, sondern sogar noch rechtfertigt, verursacht einen großen Schaden für das Heil der Seelen, weil dadurch das erste Gebot Gottes unterhöhlt und in praktischer Hinsicht außer Kraft gesetzt wird. Der Papst hat ja öffentlich die Gegenwart von Pachama-Statuen in der Kirche und während der Synode nicht nur mit seinem Verhalten, sondern auch mit seinem Worten in Schutz genommen.  mehr Informationen

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