Trotz Anti-Evangelisationsgesetz neue Gemeinden in Russland

Am siebten Juli 2016 trat in Russland ein Gesetz in Kraft, das die Evangelisation außerhalb der Kirche verbietet.

Auch die evangelischen Christen stehen unter Druck. Dennoch besteht im Land deutlich größere Religionsfreiheit als in vielen anderen Ländern. Gläubige in Russland werden heutzutage nicht verfolgt. Verglichen mit anderen Ländern der Welt besteht in Russland recht große Religionsfreiheit. Der Staat unterstützt weiterhin religiöse Organisationen und ihre soziale Arbeit.

Im vergangenen Jahr wurden weiter neue Gemeinden gegründet, unter anderem durch (ehemalige) Leiter der Baptistenunion Russlands, vor allem in Moskau. Dazu gehört das «Haus des Vaters» (Dom Otsa), das am 15. Januar 2017 eröffnet wurde, sowie die «Russische Bibelgemeinde», die sich bereits an verschiedenen Orten trifft und mehrere Hundert Mitglieder zählt.

Ein weiterer Trend, der eigentlich als durchaus positiv gewertet werden kann, ist laut Leonid Kartavenko, einer der Leiter der Baptistenunion, dass die Christen Russlands immer weniger in Denominations-Kategorien denken, «sie denken eher horizontal».

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