Schlagwort-Archive: Weihnachten

Freue dich du Christenheit

„Seit ich diese Hölle durchgemacht habe, weiß ich, auf wen ich mich wirklich verlassen kann“, erzählte mir ein Krebspatient voll Dankbarkeit für die Begleitung durch Familie und gute Freunde in unsagbar schweren Zeiten. Seine Sehnsucht nach Nähe gerade in schwerster Krise erinnert mich an Weihnachten. Denn Weihnachten feiern wir, dass sich Gottes Sohn für uns ganz klein macht, um uns in unseren Sorgen und Nöten auf Augenhöhe zu begegnen. Er kommt, um uns aufzurichten. Er verzichtet auf seine königliche Würde, verzichtet auf den Himmel.
 
Stattdessen taucht er in unsere Welt ein, deren Verletzlichkeit uns gerade erst Freue dich du Christenheit weiterlesen
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Weihnachten handelt nicht von einer heilen Welt

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Weihnachten begann in Nazareth, einem armen Bergdorf in Galiläa. Wie in Israel üblich, waren die Häuser aus Stein gebaut. Die Familie von Josef war im Baugewerbe tätig (griechisch „Tekton“: einer, der Häuser baut / Markus 6,3). Nachdem Josef mit 13 Jahren religionsmündig geworden war, sahen sich die Eltern wahrscheinlich, wie damals üblich, nach einer geeigneten Frau um. Mit Maria wurde man fündig. So wurden sie nach jüdischer Sitte verlobt.

Maria verbrachte 3 Monate bei ihrer Verwandten Elisabeth in Judäa (Lukas 1,56). Als sie zurückkam, war es offensichtlich, dass sie Weihnachten handelt nicht von einer heilen Welt weiterlesen

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Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?

Fast jeder auf der Welt kennt Weihnachten, das auch „Fest der Liebe“ genannt wird. Viele Menschen mögen die Adventszeit, weil sie in der kalten Jahreszeit für ein wenig Gemütlichkeit sorgt – man geht zusammen auf den Weihnachtsmarkt, zündet Kerzen an, Kinder basteln Sterne und backen Plätzchen. Weihnachten ist für viele ein ganz besonderes Fest, was gemeinsam mit der Familie gefeiert wird. Und nicht zu vergessen die Geschenke, über die sich besonders die Kinder freuen. Aber warum feiern wir überhaupt Weihnachten?

Der NDR hat im Jahr 2014 eine Umfrage gemacht.

Weihnachten ist das Fest, an dem Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? weiterlesen

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Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

DreiKoenige56Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Es könnten ebenso gut zwei oder beliebig viele gewesen sein. Nur die Anzahl der Geschenke ist bekannt. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter. Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor. Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer weiterlesen

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Weihnachtsgrüsse wünschen und Neujahr feiern für Muslime verboten

Maria Josef Jesus

Muslime haben am Freitag 20.12.2013 in der indonesischen Provinz Aceh gegen Weihnachts- und Neujahrsfeiern demonstriert. Wie die Agentur AP berichtet, nahmen rund 70 Personen an der Demonstration in der Provinzhauptstadt Banda Aceh teil. Die Demonstranten forderten ein Verbot der christlichen Feierlichkeiten und verwiesen darauf, dass der Islam diese verbiete.

Der Protest ereignete sich nur wenige Tage nachdem die islamische Klerikerorganisation „Ulema Consultative Assembly“ in Banda Aceh Muslimen verboten hatte, Weihnachtsgrüße zu wünschen und Neujahr Weihnachtsgrüsse wünschen und Neujahr feiern für Muslime verboten weiterlesen

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Weihnachten: Jesus liebt mich

weihnachten 12 (7) obrist-impulse

Der Papst ist sich ganz sicher: Die Geschichte von Jesus (hebräisch „Jeshua“) ist keine Legende. Seine Worte sind einzigartig und sein Anspruch prägt unser Leben.

Weihnachten bedeutet: Gott kommt in unsere Welt und möchte diese durch eine Revolution der Liebe verändern. Auch wenn sich viele um diesen Jesus nicht scheren, richtet sich doch für die meisten Leute der Welt ihre Zählung der Jahre nach seinem Geburtstag. Allein seine Geburt brachte eine Zeitenwende. Seine ganze Person ist eine Botschaft: Jesus liebt mich. Aus Liebe zu mir kam Jesus auf diese Welt und wurde Mensch, um uns auf Augenhöhe zu begegnen. Er wollte mit uns zusammen sein. So die biblische Botschaft.

Während einer Weihnachtsfeier in einem Kinderheim wurde einmal die Frage gestellt, was Jesus im Himmel denn vermisst hätte, dass er zu uns auf die Erde gekommen sei? Was fehlte ihm im Himmel, dass er die Herrlichkeit bei Gott verließ um Mensch zu werden? Das war eine schwierige Frage. Schließlich meldete sich ein Mädchen zu Wort. Ihre Antwort war: „Es fehlten ihm unsere Herzen.“ Genau darum geht es. Weihnachten heißt, sich für Jesus und seine Botschaft zu öffnen.

Text: Hanspeter Obrist  /  Bild aus Bethlehem Hirtenfelder

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Muslime feiern Weihnachten

Ilkim freut sich auf Weihnachten. «Mama kauft einen Tannenbaum, wir schmücken ihn, und dann liegen Geschenke drunter», sagt das achtjährige Mädchen im hessischen Eltville. Ilkim ist muslimische Türkin. Ihre Mutter Kader Coban erklärt: «Wir feiern Weihnachten nicht richtig.»

Viele der vier Millionen Muslime in Deutschland stellen sich auf das große Fest der Christen ein. «Wir erleben die Weihnachtszeit nicht religiös, aber kulturell», sagt der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland (KRM), Erol Pürlü, in Köln. «Unsere Kinder freuen sich über Geschenke in Kitas und Schulen. Von den Feiertagen profitieren wir auch. Dann machen wir Besuche oder Urlaub und ruhen uns aus.» Im Islam ist Jesus ein Prophet und nicht Gottes Sohn.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat Nachbarn in der Weihnachtszeit schon orientalisches Gebäck geschenkt. «Die winterliche und weihnachtliche Stimmung gefällt auch Muslimen. Ein schön geschmückter Weihnachtsbaum ist eine Augenweide – wer könnte sich dem entziehen?»

Viele Muslime wünschten Christen ein frohes Fest und hätten oft ein kleines Geschenk für sie, sagt der Deutsch-Syrer Mazyek in Köln. «Wir gratulieren auch offiziell vom Zentralrat den großen christlichen Kirchen.» Umgekehrt erzählten Muslime ihren Nachbarn von Ramadan und Opferfest. «Dann beglückwünschen die uns.»

Den Kommerz und Konsum rund um Weihnachten sehen auch viele Muslime kritisch. «Wir haben immer das Problem, dass die Feierlichkeiten kommerzialisiert werden. Da dürfen wir uns nicht unter Druck setzen», sagt KRM-Sprecher Pürlü. Der ZMD-Vorsitzende Mazyek beobachtet inzwischen auch weniger Bezüge zur Bibel bei den Weihnachtsfeiern seiner Kinder. «Die Gesellschaft ist weniger religiös geworden.»

Ganz anders sieht es Pierre Vogel. Muslime dürfen sich nicht in die westliche Kultur integrieren. Es gibt da keine Toleranz.

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