Schlagwort-Archive: Tempelberg

Die Türkei schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem

Im Konflikt um den Jerusalemer Tempelberg mischt in letzter Zeit auf muslimischer Seite ein neuer Akteur mit. Es ist die Türkei, deren Regierung die Verteidigung der dortigen Moscheen vor dem Griff des, wie Präsident Erdogan ihn derzeit nennt, israelischen „Terror- und Besatzungsstaats“ zur Chefsache erhoben hat. So finden auf dem Berg immer häufiger türkische Pilger und palästinensische Erdogan-Verehrer zu lauten Demonstrationen zusammen, bei denen türkische Nationalfahnen geschwungen und Erdogan-Poster hochgehalten werden. Manche von ihnen tragen ostentativ den Fez, die in osmanischer Zeit übliche Kopfbedeckung. Die Türkei schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem weiterlesen

Weder Netanyahu noch Abbas sind interessiert an einem Religionskrieg

Premier Netanyahu gab nach telefonischen Konsultationen mit den Spitzen von Polizei und Geheimdiensten die Anweisung, die erstmals seit 1969 in dieser rigorosen Form durchgeführte Schließung des Tempelberges vom Freitag ab Sonntagmittag schrittweise für Gläubige, Israeli und Touristen aufzuheben. An den Eingängen zum Tempelberg wurden allerdings zum Missfallen des Waqf Metalldetektoren angebracht, und außerhalb sollen Überwachungskameras in Betrieb genommen werden. Zudem Weder Netanyahu noch Abbas sind interessiert an einem Religionskrieg weiterlesen

Palästinenser gegen Kameras auf dem Tempelberg

Warum hat sich die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) gegen Jordaniens Vorschlag ausgesprochen, auf Jerusalems Haram al-Sharif (Tempelberg) Kameras zu installieren?

Es war Jordaniens König Abdullah, der den Vorschlag zum ersten Mal unterbreitete. Kurz nachdem Israel die Idee akzeptiert hatte, beeilte sich die Palästinensische Autonomiebehörde, sie als „neuerliche Falle“ anzuprangern. Riad al-Malki, der Außenminister der PA, und andere Offizielle in Ramallah äußerten die Sorge, dass Israel die Kameras nutzen werde, um „Palästinenser unter dem Vorwand der Aufwiegelung zu verhaften“.

Um Juden daran zu hindern, das etwa 150.000 Quadratmeter große Areal zu betreten, haben die Palästinensische Autonomiebehörde und die Palästinenser gegen Kameras auf dem Tempelberg weiterlesen

Während die Palästinenser mit den Israelis am Verhandlungstisch sitzen und über Frieden reden, rufen die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden zu Terroranschlägen gegen Israel auf

Diese Terrorgruppe steht der Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Abbas nahe. In einem Flugblatt, das am Dienstag im Gazastreifen verteilt wurde, werden Angriffe auf den zionistischen Feind gefordert, die am Freitag starten sollen.

Am Freitagabend beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Feiertag, den die Juden überwiegend in den Synagogen verbringen. Die islamistischen Fanatiker begründen ihren Terroraufruf mit der angeblichen „Judaisierung und Teilung“ der al Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg.

Die Terroristen fordern einen „Volksaufstand“ und haben zu Konfrontationen mit israelischen Soldaten an den Kontrollstellen zwischen Israel und den Palästinensergebieten aufgerufen. Fatah-Sprecher Ahmed Assaf unterstrich den alleinigen Anspruch der Palästinenser auf den Tempelberg. Dort stand einst die heiligste Stätte des Judentums, heute wird das Areal vom muslimischen Felsendom und der al Aksa-Moschee dominiert. Juden dürfen das Gelände zeitweise betreten, aber dort nicht beten.

Die israelische Fluggesellschaft El Al befürchtet Raketenangriffe auf dem Sinai. Sie hat alle Flüge von Tel Aviv nach Eilat am Roten Meer, die tagsüber stattfinden sollten, gestrichen. Die Anflugrouten sollen künftig geändert werden, so dass israelische Flugzeuge beim Landeanflug nicht mehr bis an die ägyptischen Grenze fliegen müssen.

mehr Informationen