Schlagwort-Archive: Ramadan

Christen beten für Muslime während dem Ramadan

Eine Aktion ermuntert Christen dazu, den Fastenmonat Ramadan vom 16. Mai bis 14. Juni 2018 als Herausforderung zur Begegnung mit den 2,2 Milliarden Muslimen zu begreifen. Seit 1993 rufen die Initiatoren von „30 Tage Gebet“ während des Fastenmonats Ramadan zur Fürbitte für Muslime in der ganzen Welt auf. Zu den Zielen gehören, Christen zu Kontakten mit Muslimen zu ermutigen und dafür mehr Hintergrundwissen bereitzustellen.

Ein Gebetsheft mit Hinweisen für Christen beten für Muslime während dem Ramadan weiterlesen

Der Ramadan – der Monat des Korans

2018: 16. Mai bis 14. Juni  Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats von der Sichtbarkeit des Mondes. Mit der Sichtung des Mondes beginnt die Fastenzeit. Es gibt daher kein festes Datum, an dem der Fastenmonat jedes Jahr beginnt. In einigen Regionen oder nach muslimischen Richtungen beginnt das Fest daher auch einen Tag früher oder einen Tag später.

  • Mohammed schloss sich zunächst dem Versöhnungstag der Juden an.
  • In den letzten 10 Tage warten die Muslime auf eine ganz bestimmte Nacht, die vorher nicht feststeht, aber reichlich Belohnung mit sich bringt, wenn man diese im Gebet verbracht hat.
  • Im Laufe des islamischen Fastenmonats Ramadan werden in Israel bis zu einer Million palästinensische Besucher aus dem Westjordanland erwartet.
  • Ramadan und Jihad sind nach muslimischem Verständnis wie zwei gute Freunde.

Der Ramadan ist Der Ramadan – der Monat des Korans weiterlesen

Die Nacht des Schicksals

2017:  21./22. Juni (26./27. Ramadan)

Die „Nacht der Bestimmung“ oder „Nacht des Schicksal“, zuweilen auch „Nacht der Macht“ genannt, ist die bedeutendste Nacht im islamischen Kalender und markiert die Nacht, in der das Schicksal des einzelnen Menschen verändert werden kann.

Lailat al Qadr, die „Nacht der Bestimmung“ gehört zu den Höhepunkten des Fastenmonats Ramadan und ist gleichzeitig die heiligste Nacht im islamischen Kalender. Die Nacht des Schicksals weiterlesen

Mal mit, mal ohne Burka

IS verbietet in Mossul die Burka

Der Grund: Mehrere IS-Kämpfer wurden von verschleierten Frauen getötet.

Die Zuständigen der Terrormiliz haben ein Verbot der Vollverschleierung angeordnet, weil in letzter Zeit viele ihrer Kämpfer von Frauen in Burkas angegriffen und getötet wurden.

Das Verbot gilt in der nordirakischen IS-Hochburg Mossul. Dort müssen Frauen ihre Hüllen ablegen, um in gewisse  Gebäude zu gelangen. Das Absurde daran ist, dass die Terrormiliz zuletzt immer Frauen ohne Verschleierung bestraft hatten. Manche wurden sogar exekutiert. Der Burka-Bann gilt lediglich in der Stadt. Außerhalb Mossuls gilt weiterhin eine Vollverschleierungspflichtmehr Informationen

Die Burka ist keine Religion

Einer der wichtigsten islamischen Gelehrten, Scheikh Khaled Omran von der Azhar-Universität in Kairo, in der ARD erklärt, dass es keinen religiösen Grund für Vollschleier gibt – sie seien lediglich „eine Tradition“.  Weder der Koran, noch die Überlieferungen des Propheten gäben sie vor. Frauen könnten einen Nikab tragen, wenn das in ihrem Land üblich sei, doch dürften sie das nicht religiös rechtfertigen.  mehr Informationen

Malaysia bestraft fastenunwillige Muslime

Die Islambehörde der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur geht während des laufenden Ramadan verschärft gegen fastenunwillige Muslime vor. Seit Beginn des Fastenmonats am 18. Juni habe sie 28 Muslime festgenommen, die öffentlich gegessen und geraucht hätten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Bernama laut Kathpress.

Die Fastenbrecher müssten mit einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten, umgerechnet 236 Euro Geldstrafe oder beidem rechnen.

Der Islam, zu dem sich 60 % der Bevölkerung bekennen, ist Staatsreligion. Islamisiert wurde Malaysia Malaysia bestraft fastenunwillige Muslime weiterlesen

Ramadan in Gefahr durch Baden

Der Fastenmonat Ramadan ruft strenggläubige Sittenwächter auf den Plan. Muslime dürften zwar baden; allerdings nur unter der Voraussetzung, dass kein Wasser geschluckt werde, was das Fastengebot breche.

Zum Erstaunen von Strandbesuchern in Sakarya südlich der türkischen Metropole Istanbul Ramadan in Gefahr durch Baden weiterlesen

ISIS verstehen sich als die Muslime schlechthin

  • Wer Abu Bakr al-Bagdadi nicht als Kalifen anzuerkennt ist ein Apostat (Abgefallener)
  • Neun Männer gekreuzigt – einer überlebte
  • Unverheiratete Mädchen für den sexuellen Dschihad
  • Jerusalem ist das Ziel

Am ersten Tag des Fastenmonats Ramadan, hatte Abu Bakr al-Baghdadi, der Anführer der Isis-Milizen, sein Kalifat ausgerufen. Isis, der «Islamische Staat im Irak und in Syrien», heiße fortan nur noch «Islamischer Staat», er selbst nennt sich Kalif Ibrahim. Alle Muslime der Welt, so ließ Baghdadi verkünden, schuldeten ihm fortan Gefolgschaft. Die Idee von der Einführung der islamischen Herrschaft und der Errichtung eines Kalifats auf Erden ist nun nicht mehr nur Gerede, es ist Aktion. Viele Sunniten, die sich von der Regierung des schiitischen Premiers Nouri al-Maliki unterdrückt und verfolgt sehen, schlossen sich Isis an – oder verfolgten ihre Erfolge mit Zustimmung.

«Die Bande von Baghdadi lebt in einer Fantasiewelt. Sie machen sich etwas vor. Sie wollen einen Staat errichten, aber haben nicht die Mittel dazu», kritisierte ein Sprecher der islamistischen Armee des Islam in Syrien: «Man kann keinen Staat schaffen durch Plündern, Sabotage und Bombenanschläge.» Das von der Terrorgruppe ISIS ausgerufene Kalifat wird von islamischen Geistlichen in aller Welt abgelehnt. In den Medien bezeichneten sie Baghdadi als vom Glauben abgefallen.
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Ramadan in Israel: Beten, Baden und Shoppen

Im Laufe des islamischen Fastenmonats Ramadan werden bis zu einer Million palästinensische Besucher aus dem Westjordanland in Israel erwartet.

Das wichtigste Ziel der Pilger ist die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem. Aber auch andere Orte in Israel ziehen die Besucher an – neben den Einkaufszentren in Jerusalem sind das vor allem die Orte am Meer. „Es gilt bei uns als besonderes Gebot und als segensreich, während des Ramadan ans Meer zu fahren“, berichtet Achram, ein Bewohner des Westjordanlandes in Haaretz. „Die meisten wird es nach Jaffa, Tel Aviv, Akko und Haifa ziehen, weil man dort den Aufenthalt am Meer mit dem Besuch der Einkaufszentren verbinden kann.“

Die Soldaten an den Übergängen wurden im Vorfeld über die Geschichte und Bedeutung der islamischen Feiertage informiert und gebeten, während der Fastenzeit aus Respekt vor den fastenden Pilgern nicht zu rauchen und zu essen. 

Vergleiche Artikel: Der Ramadan

Krieg führen gilt im islamischen Fastenmonat als ausgesprochen ehrenvoll – Märtyrer bekommen „die besten Plätze im Paradies“

Nach einem langen, extrem heißen Hochsommertag ohne Essen, Trinken, Sex und Rauchen liegen die Nerven oft blank. Vor dem Hintergrund wachsender politischer und konfessioneller Spannungen könnte daher die Gewaltbereitschaft im Ramadan auf allen Seiten zunehmen.

Im Islam gibt es vier Monate, in denen Kriege verboten sind. Der Ramadan gehört nicht dazu. Der Prophet Mohammed hatte eine seiner wichtigsten Schlachten im Ramadan geschlagen, im Jahre 624 bei Badr die Mekkaer besiegt – und damit ein Zeichen gesetzt: Krieg führen im Ramadan ist ganz besonders ehrenvoll. Im Jihad, dem heiligen Krieg, müssen die Muslime nicht fasten. Besonders in Krisenzeiten fällt es religiösen Führern nicht weiter schwer, die Muslime für den „heiligen Krieg“ gegen ihre als „Ungläubige“ verunglimpften Gegner zu motivieren.

1973 hatten Ägypten und Syrien Israel im Ramadan den Krieg erklärt. Im iranisch-irakischen Krieg starteten die Perser ihre Großoffensiven meist im Ramadan. Auch Syriens Rebellen wollten im Ramadan den Sieg gegen das Assad-Regime erzwingen.

Opferstatistiken verraten, dass die im Ramadan geführten Kriege und bürgerkriegsähnlichen Unruhen besonders blutig waren. Die „mit Glut und Blut eifernden Kämpfer“ erhalten – laut dem Koran – nach ihrem Märtyrertod die „mannigfache Zusicherung einer bevorzugten Behandlung“ und die Aussicht „auf die besten Plätze im Paradies“ – was die Moral der Kämpfer, sei es in Ägypten, Syrien oder dem Libanon – weiter heben dürfte.

Vergleiche auch Artikel: Der Ramadan

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Nicht-Muslime müssen die Gefühle der Muslime in Saudi-Arabien respektieren

Das sind die saudi-arabischen Behörden überzeugt und haben nicht-muslimischen Ausländern mit der Ausweisung gedroht, sollten sie den Fastenmonat Ramadan nicht beachten. Auf öffentlichen Plätzen, auf der Straße oder bei der Arbeit darf man weder essen, trinken noch rauchen, erklärte das saudi-arabische Innenministerium in Riad.

Bei Zuwiderhandlung drohten „radikale Maßnahmen“, darunter die Aufkündigung von Arbeitsverträgen und die Ausweisung aus dem Königreich. In dem 27-Millionen-Einwohner-Land leben rund acht Millionen Ausländer, die meisten von ihnen stammen aus Asien.

Während des Fastenmonats Ramadan dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Er ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Nach islamischer Auffassung wurde in ihm der Koran herabgesandt.

Vergleiche Artikel: Der Ramadan

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