Schlagwort-Archive: obrist

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2017: Mittwoch-Abend 4. Oktober. Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

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Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2017: 30.September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

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Islamisches Opferfest Eid al-Adha

Das Islamisches Opferfest 2017 beginnt am Abend vom Donnerstag 31. August und endet am Abend vom Montag, 4. September

Das Opferfest Īdu l-Aḍḥā ist das höchste und wichtigste islamische Fest. Arabisch heißt das Fest: „IDO-AL-ADHA“. Türkisch heißt es: „KURBAN BAYRAM“. Es wird zum Höhepunkt des Haddsch gefeiert, der Wallfahrt nach Mekka (vgl. Artikel der Haddsch). Aufgrund des islamischen Mondkalenders Islamisches Opferfest Eid al-Adha weiterlesen

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Bruder meidet Bruder

Die zweite Heimkehr
Der ältere Bruder kommt ganz anders nach Hause als der jüngere. Er ist schon vom frühen Morgen an auf dem Feld gewesen. Er hat den ganzen Tag geschuftet und kommt jetzt restlos müde und abgespannt nach Hause. Was gibt es Schöneres, als von ehrlicher Arbeit müde zu sein? Er weiß, was er getan hat. Er hat ein gutes Gefühl der Zufriedenheit und Erschöpfung. Er kommt in die Nähe des Hofes, hört die fröhliche Musik und denkt: Herrlich! Das ist genau das Richtige! Gibt es nach einem arbeitsreichen Tag etwas Besseres als ein fröhliches Feierabendprogramm? Nur schnell ins Haus gehen, sich wieder frisch machen und an den gedeckten Tisch setzen. Und dann gibt es die herrlichsten Dinge der Welt für die durstige Kehle und den hungrigen Magen. Schön wäre es. Nein, der zweite Sohn reagiert ganz anders: Er ruft einen Angestellten herbei und erkundigt sich, was da vor sich geht. Der sagt zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. Der Sohn aber wird zornig und will nicht hineingehen (nach Lukas 15,26-28a).

Der zweite Sohn versteht seinen Vater nicht mehr. Da kommt sein nutzloser Bruder nach Hause und jetzt Bruder meidet Bruder weiterlesen

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Toter wurde lebendig

Die ungewöhnliche Willkommensrede
Diese Geschichte vom himmlischen Vater und dem verlorenen Sohn ist schon außergewöhnlich. Jetzt ist der Sohn endlich wieder zu Hause angekommen und nun hält der Vater eine sonderbare Rede. Logisch wäre, wenn der Vater sagen würde: „Lasst uns essen und fröhlich sein, denn mein Sohn ist weit weg gewesen und ist wieder zu uns zurückgekehrt.“ Doch der himmlische Vater sagt hier etwas anderes: „Lasst uns essen und fröhlich sein, denn mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden. Er war verloren und ist gefunden worden“ (Lukas 15,23-24).

Der Vater spricht nicht von der aktiven Umkehr seines Sohnes, sondern redet, als ob sein Sohn passiv gewesen wäre. Ein Toter kann nicht von selbst lebendig werden. Und mit der Formulierung, „er ist gefunden worden“, bringt der Vater zum Ausdruck, dass ein offenes Vaterhaus wichtiger ist als der Wille zur Umkehr. Hier lernen wir eine neue Sichtweise kennen. Aus Gottes Sicht Toter wurde lebendig weiterlesen

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Vater ausgeflippt

Wie hat Dein eigener Vater reagiert, wenn Du etwas angestellt und es ihm nachher gesagt hast? Jeder von uns hat so seine Erlebnisse mit dem eigenen Vater gehabt. Kein Vater ist wie der andere. Doch menschlich ist, dass ein Vater „ausflippt“ oder mindestens einige kräftige Worte gebraucht. Was Jesus uns hier schildert, ist nicht menschlich sondern göttlich. Vater ausgeflippt weiterlesen

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Freudenfest endet im Fiasko

Der jüngere Sohn hat sich selbständig gemacht. Er will unabhängig sein von Gott. So entfernt er sich von seinem himmlischen Vater. Wer Gott ignoriert, bewegt sich beständig weiter weg von ihm und der Augenkontakt bricht ab und man entfremdet sich immer mehr. So macht sich der jüngere Sohn auf in ein fernes Land – dorthin, wo ihn das Leben mit all seinen schillernden Farben lockt. Er denkt: „Dort werde ich das Leben in seiner ganzen Fülle genießen.“ Munter und fröhlich zieht er seines Weges.

Wie viele Menschen träumen von solchen Tagen: selbst bestimmen, was gut für einem ist, Feste feiern und über die Stränge schlagen. Tatsächlich, feiern ist etwas Schönes. Es stellt sich nur die Frage: Welche Art von Festen wir feiern? Wie diese Geschichte zeigt, lebt es sich auch ganz gut ohne Gott, spätestens, bis alle Ressourcen aufgebraucht sind. Wir können gut ohne Gott leben, bis wir unser Leben aufgebraucht haben! Und was bleibt uns dann noch? NICHTS, absolut NICHTS.

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Vater für tot erklärt

Jesus gerät in eine Auseinandersetzung mit der geistlichen Elite. Die Schriftgelehrten sind entsetzt, dass er sich mit gottlosen Menschen abgibt. Er muss doch wissen, wie es um diese Menschen steht! Jesus jedoch lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und erzählt ihnen eine Geschichte, um aufzuzeigen, dass sein Handeln dem Wesen Gottes entspricht. So beginnt er: Ein Mensch hatte zwei Söhne; der jüngere von ihnen sprach zu seinem Vater: „Gib mir mein Erbteil, das mir zufällt“. Und der Vater teilte ihnen den Besitz (nach Lukas 15,11-12).

Wie Menschen mit Gott umgehen
Er hat den besten Vater, den es gibt. Er hat die förderlichste Erziehung genossen, die es je geben konnte. Er darf selbstständig handeln und hat seinen Eltern viel Freude bereitet. Klar, ein bisschen eigenwillig ist er schon. Er steht eben immer ein wenig im Schatten seines großen Bruders. Sein Bruder konnte immer alles zuerst. Seiner Meinung nach wird sein Bruder von den Elternbevorzugt. Jetzt will der jüngere Bruder ausbrechen und abhauen. Er will die Traditionen durchbrechen und etwas ganz Verrücktes machen. „Kann es nicht sein, dass ich das Leben verpasse, wenn ich brav zu Hause bleibe?“, schießt es ihm immer wieder durch den Kopf. „Der Vater will Vater für tot erklärt weiterlesen

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Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen

Beginn mit Sonnenuntergang am Samstag 11. März 2016 und Ende mit Anbruch der Nacht am Sonntag 12.  März 2016

Purim Obrist-impulse Im Zuge der aufblühenden neuen Formen des Antisemitismus fragen wir uns immer wieder: Wird das irgendwann einmal ein Ende haben? Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Verfolgung vom jüdischen Volk ein Ende haben wird und jeder in Ruhe wohnen wird (Hosea 2,20: Ich will einen Bund schließen und will Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen).

Seit über 3500 Jahren steht Israel immer wieder unter Druck. Bis heute hat es noch keine Zeit gegeben, in der die Schwerter zu Pflugscharen wurden, wie es in Micha 4,3 verheißen ist: „Sie werden Purim – Ende des Antisemitismus – Überwindung vom Fremdartigen weiterlesen

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Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen

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Vollmacht zur Ohnmacht

Christliche Vollmacht bedeutet das Ja zur persönlichen Ohnmacht. Jesus sagt: „Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh. 15,5). Hanspeter Obrist

Authority to powerlessness

Christian authority means a „yes“ to our personal powerlessness. Jesus said: If a man remains in me and I in him, he will bear much fruit; apart from me you can do nothing (John 15,5).

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Kraft und Gelassenheit

Herr, gib mir Kraft, Dinge zu tun, die ich ändern kann. Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden! (Reinhold Niebuhr 1943)

God, give me grace to accept with serenity the things that cannot be changed, courage to change the things which should be changed, and the wisdom to distinguish the one from the other. (Reinhold Niebuhr 1943)

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Auf der Durchreise

Ein junger Mann reiste durch Polen und besuchte einen Rabbi, der für seine große Weisheit berühmt war. Dieser Rabbi lebte in einer bescheidenen Hütte, die nur aus einem einzigen Raum bestand. Außer vielen Büchern, einem Tisch und einer Bank besaß er keine weiteren Möbel.

Der junge Mann fragte: „Sag Rabbi, wo sind deine Möbel?“ „Wo sind denn deine?“ fragte der Rabbi zurück. „Meine?“ fragte der junge Mann überrascht. „Aber, ich bin doch nur auf der Durchreise!“ „Ich auch“ antwortete der Rabbi „ich auch.“

Die Nachfolger von Auf der Durchreise weiterlesen

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Wo wohnt Gott?

Mit dieser Frage überraschte ein Jude einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren.

Die lachten über ihn: „Wie redet ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!“ Er aber beantwortete die eigene Frage: „Gott wohnt, wo man Ihn einlässt.“ Gott drängt sich uns nicht auf. Wo wohnt Gott? weiterlesen

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Verdrehung der Ursache himmlischer Freude

Frage: Wie kannst du dich in alle Ewigkeiten im Himmel der paradiesischen Freuden erfreuen im Wissen, dass dein Bruder auf alle Ewigkeit in der Hölle gefoltert wird?

Hallo F, Hölle ist der Ort, an dem der Mensch Gott los wird. Es ist ein Ort, wo alle die nicht mit Gott leben wollten, sich selbst überlassen sind. Wenn ein Mensch in diesem Leben nicht mit Gott zusammen sein wollte, dann wäre der Himmel für ihn etwas, was er ja nie wollte. Himmel und Hölle ist die Konsequenz aus dem irdischen Leben.

Im Himmel trocknet uns Gott unsere Tränen. Er stillt unsere Bedürfnisse. Wir freuen uns ihm Himmel nicht über das Leiden, sondern über das Leben und die Gegenwart des liebenden himmlischen Vaters. Gerne Verdrehung der Ursache himmlischer Freude weiterlesen

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