Schlagwort-Archive: Liebe

Der selbstgebastelte Gott

Was von Gott der heutigen Zeit nicht mehr entspricht, wird negiert. Da man mit dem Wort Sünde nicht mehr klarkommt, wird es ignoriert. Ebenso ist die ewige Trennung von Gott kein Thema mehr. Doch ist es so einfach?

Wenn Gott Gott ist, dann muss er sich nicht an uns orientieren, sondern wir uns an ihm. Eine Schwierigkeit sind traditionelle und neuste Auslegungen, die nicht unbedingt dem Bild entsprechen, wie sich Gott selbst in der Bibel offenbart hat. Viele Leute denken, sie kennen die Bibel, obwohl sie das Buch weder lesen noch studieren. Sie bauen auf Aussagen, die sie da und dort aufgeschnappt haben.

Johannes schreibt am Ende seines Lebens: Der selbstgebastelte Gott weiterlesen

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Barmherzigkeit sucht Hartherzigkeit

Nun kommt die Geschichte, die wir miteinander betrachten, auf den Höhepunkt. Hier sehen wir die volle Offenbarung der Liebe Gottes. Dass Gott die zerbrochenen Herzen liebt, sahen wir am Beispiel des jüngeren Sohnes. Wie der Vater seinem jüngeren Sohn begegnet ist, lässt uns über Gottes Barmherzigkeit staunen. Doch heute betrachten wir noch etwas viel Seltsameres: Gott liebt sogar die harten und selbstgerechten Menschen. Barmherzigkeit sucht Hartherzigkeit weiterlesen

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Vater ausgeflippt

Wie hat Dein eigener Vater reagiert, wenn Du etwas angestellt und es ihm nachher gesagt hast? Jeder von uns hat so seine Erlebnisse mit dem eigenen Vater gehabt. Kein Vater ist wie der andere. Doch menschlich ist, dass ein Vater „ausflippt“ oder mindestens einige kräftige Worte gebraucht. Was Jesus uns hier schildert, ist nicht menschlich sondern göttlich. Vater ausgeflippt weiterlesen

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Brief aus dem Himmel

DSC09189Hallo du
Ich kenne dich durch und durch, selbst wenn du mich vielleicht noch nicht kennst.

Ich weiss, wann du aufstehst und wann du schlafen gehst (Psalm 139,1-2). Ich habe dich nach meinem Vorbild geschaffen (1. Mose 1,27). Ich schreibe jeden einzelnen Tag deines Lebens auf (Psalm 139,16). Ich habe den Zeitpunkt und den Ort deiner Geburt bestimmt und mir überlegt, wo du leben sollst (Apostelgeschichte 17,28).

Ich habe Pläne für dich (Jeremia 29.11). Ich trage dich auf meinem Herzen (Jesaja 40,11). Ich habe alles für dich aufgegeben, weil ich deine Liebe gewinnen möchte (Römer 8,31-32). Eines Tages möchte ich all deine Tränen von deinen Augen abwischen (Offenbarung 21,3-4). Alles in deinem Leben soll zu deinem Besten dienen (Römer 8,28).

Möchtest du mein Kind und Freund sein und auch mich lieben? (Johannes 1,12-13 /  15,15).

In Liebe der himmlische Vater

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Gott ist Liebe

„Gott ist Liebe,“ schreibt Johannes in 1. Johannes 4,16. Doch was ist Liebe?

Spannend ist, wenn man in 1. Korinther 13,4-8 einmal das Wort „Liebe“ durch „Gott“ ersetzt, der ja die Liebe ist:

4 Gott ist geduldig und freundlich. Er ist nicht verbissen, er prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Gott verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, er lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. 6 Er freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Gott ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut er, er verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. 8 Gott wird niemals vergehen.

Paulus schreibt: „Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.“ (1.Korinther 8,1)

Aber was ist Liebe?

  • Liebe ist, wenn wir einer Person etwas geben oder etwas für sie tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Wenn eine Gegenleistung erfolgen würde, wäre es eine Handelsbeziehung und keine Liebesbeziehung.

Gott möchte mit uns aber eine Liebesbeziehung aufbauen: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (5.Mose 6,5)

Liebe ist kein momentanes Gefühl. Liebe ist eine Entscheidung, die zum entsprechenden Handeln führt.

Die Antwort auf Gottes Liebe ist Liebe.

Wenn eine Antwort ausbleibt, hat mich die Liebe nicht wirklich erreicht. Wenn ich mich Gott nicht zuwende, bleibe ich abgewandt und seine Liebe erreicht mich nicht.

 In der Bibel werden für das Wort „Liebe“ zwei Begriffe verwendet: „Agape“ und „Philia“. Der Unterschied zwischen Agape und Philia liegt darin, dass Agape eine willentliche/bewusste Entscheidung aus der Wertschätzung für den anderen heraus ist, die jedem gebührt, während Philia sich auf Menschen richtet, mit denen man besonders verbunden sein möchte. Deswegen kann zu Agape (Liebe zum Mitmenschen und zu Gott) aufgefordert werden, zu Philia nicht. In der griechischen Sprache gibt es außerdem auch noch das Wort Eros. Dies meint die sexuelle Liebe.

Gottes Liebe ist Agape. Er liebt, weil wir sind, und nicht, weil wir etwas getan haben. Die Antwort darauf ist, ihn zu lieben, weil er ist.

Wir verwechseln dies oft mit einem Handel: „Ich tue etwas für dich und im Gegenzug tust du etwas für mich.“

Lieben heißt jedoch, dass ich beschenke, weil ich beschenkt bin – und dieses Schenken richtet sich an Gott und andere Menschen.

In Jesus hat uns Gott alles geschenkt. Das Kreuz ist die Liebeserklärung von Jesus: „Ich lasse mein Leben, damit du befreit leben kannst, wenn du es annimmst.“ Jesus sagte: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Johannes 15,13)

Gott möchte, dass wir uns von dieser Liebe füllen lassen, bis sie überfließt. Durch diesen Überfluss sollen auch andere dazu motiviert werden, die Quelle zu suchen. Denn niemand kann von sich aus anderen so viel Liebe geben, dass ein Mensch genug hätte. Doch Gott gibt uns mehr als wir brauchen, so dass unsere Liebe überfliessen kann. Die Frage ist, wie wir diese Liebe Gottes in uns zum Fließen bringen können. Das geschieht, indem wir uns auf Gottes Angebot in Jesus einlassen und ihn bitten, uns seine Liebe zu lehren.

Wenn ich das tue, dann verändert das meine Sicht auf die Welt, auf andere Menschen und auf Gott. Dann liebe ich meinen Nächsten, nicht, weil er etwas getan hat, das liebenswert wäre, sondern weil er von Gott erschaffen wurde und von ihm geliebt wird.

Wie kann man Menschen gegenüber Liebe ausdrücken? Gary Chapman und Ross Campbell haben 5 Sprachen der Liebe herausgearbeitet, durch die wir Menschen Liebe zeigen und durch die wir uns geliebt fühlen.

Ich fasse diese 5 Sprachen so zusammen:

  • Lob, Ermutigung, gute Worte
  • ungeteilte Aufmerksamkeit, Zeit schenken
  • Hilfeleistung, miteinander arbeiten, einander helfen
  • Geschenke
  • Nähe, Körperkontakt, gemeinsame Spiele

Wenn jemand sein Bedürfnis nach Liebe nicht bei Gott stillen kann, besteht die Gefahr, dass er diese Liebe von anderen Menschen einfordert oder sogar ins Negative verkehrt und manipulativ handelt, um Zuwendung zu erhaschen.

Doch erzwungene Zuwendung ist keine Liebe. Liebe ist freiwillige Zuwendung ohne Zwang und Gegenleistung.

Wer Gott die Regie überlässt, wird feststellen, dass es in Gottes Welt einen Kreislauf der Liebe gibt: Wir geben einer Person etwas und bekommen selbst von einer ganz anderen Person, die Gott dazu bewegt hat, etwas geschenkt. Die Herausforderung liegt darin, dies auszuhalten und sich überraschen zu lassen.

Paulus beschreibt die Liebe in 1. Korinther 13 so:

4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. 6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. 8 Die Liebe wird niemals vergehen.

Text: Hanspeter Obrist

Siehe auch: http://www.obrist-impulse.net/mega-geliebt            http://www.obrist-impulse.net/mega-geliebt/gott-persoenlich-kennenlernen

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Neue Debatte über Gewalt und Islam

Einer der einflussreichsten sunnitischen Gelehrten weltweit, der Großimam und Scheich der al-Azhar-Universität in Kairo, Ahmad al-Tayyib, sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», er verstehe die Angst vor dem Islam in Europa. Menschen hätten Sorgen wegen der Verbrechen, die im Namen des Islam begangen würden. Wer aber den Nahen Osten besser kenne, könne unterscheiden zwischen dem, was er sehe, und dem Islam (??) als Religion der Barmherzigkeit.

«Terror ist eine Todsünde im Islam, Terror ist Gotteslästerung», betonte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, im ZDF. Es sei aber nicht zielführend, nach jedem Terroranschlag nur in der Religion die Begründung zu suchen.  

Journalist Constantin Schreiber, der sowohl für deutsche wie auch für arabische Fernsehsender arbeitet,  schreibt: Ich kann es nicht mehr hören. Nach Madrid, London, Paris, Brüssel melden sich die, die sagen: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Das Morden, Bomben, Angst machen.

Der Zentralratsvorsitzende der Muslime, Aiman Mazyek, sagte nach den Anschlägen von Brüssel: „Die Religion spielt dabei keine Rolle.“ Falsch. Wenn Muslime sich im Namen des Islam in die Luft sprengen, dann hat das sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun.

Wie kann es denn sein, dass ein gesuchter Islamist monatelang im Herzen Europas untertauchen kann, ohne dass jemand etwas gesehen, gehört, mitbekommen haben will? Dass eine muslimische Parallelgesellschaft offenbar Neue Debatte über Gewalt und Islam weiterlesen

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Schau mir in die Augen

Jesus schaut nicht auf meine Fehler, sondern auf das Herz, das sich nach Liebe, nach Leben und wahrer Freude sehnt. Alle Menschen sollen verstehen, wie sich sein Herz über dem Menschen erbarmt. Jesus sagt: „Seid barmherzig, wie es auch euer himmlischer Vater ist“ (Lukas 6,36).

Barmherzigkeit hilft aus Liebe, ohne Berechnung, ohne damit etwas aushandeln zu wollen. Barmherzigkeit will, dem Bedürftigen sein Herz geben. Jesus kommt nicht, um uns zu kritisieren und an uns herumzunörgeln, sondern um uns zu zeigen: Ich fühle mit dir. Ich verstehe dich. Vertrau dich mir an. Werde ein Kind Gottes. Die Barmherzigkeit Gottes erhält mit Jesus ein Gesicht. Schau mir in die Augen weiterlesen

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Die 7 grössten Liebes-Irrtümer

Erstaunliche Tipps vom Blick am Abend von Klaus Heer Paartherapeut   Einige Auszüge:

Warum scheint es heute so kompliziert, eine lange Beziehung zu haben? Die Leute lassen sich anfangs begeistert auf eine Liebesbeziehung ein, sie wollen hoch hinaus. Aber nach einiger Zeit merken sie, dass sie überfordert sind.

Fehlen uns in unserer Mediengesellschaft realistische Beziehungs-Vorbilder? Vorbilder brauchen wir gar nicht. Eher realistischere Beziehungs-Ziele. Das Unerreichbare lässt die Beziehung scheitern.   Die 7 grössten Liebes-Irrtümer weiterlesen

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