Schlagwort-Archive: Kirche

Kirchen ohne Pfarrer

In der Anglikanischen Kirche von Neuseeland wird das Konzept «Local Shared Ministry» angewendet. Das heisst, dass die Dienste und Ämter in einer Kirchgemeinde zwischen angestellten und freiwilligen, aber offiziell eingesetzten Mitarbeitenden verteilt werden. Dahinter steckt die Idee des «Allgemeinen Priestertums aller Gläubigen». In der Anglikanischen Kirche von Neuseeland hat das Konzept ermöglicht, dass viele arme Landgemeinden, die weder einen Priester fanden noch einen bezahlen können, wieder zum Blühen gekommen sind.

Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich erklärt, dass das Erfolgsgeheimnis der neu florierenden Gemeinden in Neuseeland darin liege, dass Kirchen ohne Pfarrer weiterlesen

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Gotteskrise

Wir haben eine Gotteskrise, was bedeutet, dass viele Menschen die behaupten zu glauben, faktisch gar nicht mehr an den Gott der Bibel glauben können. Und das nicht im Sinne eines moralischen Vorwurfes, sondern als nüchterne Feststellung. Dass es einen Gott gibt, der mit meinem Leben zu tun hat; das zu glauben ist für viele Jugendliche heute eine wahnsinnige Herausforderung, sagt  Jugendpfarrer Mike Kolb im Kölner Stadt Anzeiger.

Das heißt man rechnet kaum noch mit Gott. Und Gotteskrise weiterlesen

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Missverständliche Mission

Bei vielen Menschen verursacht das Wort „Mission“ Unwohlsein.

Zum katholischen Weltmissionssonntag 22.10.17 hat katholisch.de mit Markus Luber SJ, Leiter des Frankfurter Instituts für Weltkirche und Mission, über die Wandlung des Missionsbegriffs in der Geschichte und das heutige Missionsverständnis der Kirche gesprochen.

„Mission“ im religiösen Kontext hat heute tatsächlich noch immer einen negativen Beigeschmack. Das hat sicherlich mit der Missionsgeschichte zu tun – mit Zwangsmissionierungen, wie es sie immer wieder gegeben hat, auch in Europa.

Man muss bei den Begriffen heute jedoch differenzieren. Missverständliche Mission weiterlesen

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Der Kaiser und Gott

Jesus sagte: „Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Matthäus 22,21).

Damit hat Jesus die Grundlage für die Trennung von Kirche und Staat gelegt. Doch der Text zeigt noch mehr auf.

Jesus sagte: Bringt mir eine Steuermünze. Wessen Bild ist darauf? Da das Bild des Kaisers darauf ist, gehört sie ihm. Doch wo ist Gottes Bild abgebildet? Die Bibel sagt, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes ist (1.Mose 1,27). Also gehört der Mensch zu Gott. Gebt Gott, was Gottes ist.

Spannend ist auch, dass die Absandten der Pharisäer gleich die verfeindeten Gesetzeshüter mitnahmen, als sie Jesus ihre Fangfrage stellten (Matthäus 21,16). Sie attestieren Jesus er wahrhaftig ist, den Weg Gottes lehrt und sich nicht von Personen vereinnahmen lässt. Und Jesus ist immer für eine Überraschung bereit, indem er ihre Frage anders beantwortet, als sie es erwartet haben. Immer wieder überrascht uns auch Gott, wie er anderes in unser Leben spricht, als wir es erwartet haben. So wie hier, wenn wir daran denken, was es bedeuten könnte, dass wir als Träger von Gottes Abbild zu Gott gehören: Gebet euch Gott.

In einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe Der Kaiser und Gott weiterlesen

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Aufhören mit der Verfolgung

Die Kopten – die christliche Minderheit Ägyptens – hatten ihre Hoffnungen in Präsident Al-Sisi gesetzt. Doch diese verblasst mehr und mehr. Verschiedentlich werden Christen von den Behörden behindert, Gottesdienste durchzuführen und in diesen Tagen wurde ein Priester auf offener Straße erstochen.

In den letzten Wochen wurden in Al-Minya rund 50 Kirchen von der Polizei geschlossen. Den Leuten wurde verboten, zum Beten hineinzugehen. Dies Aufhören mit der Verfolgung weiterlesen

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Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen

Im Iran wenden sich seit Jahren immer mehr Muslime dem Christentum zu. Selbst einige muslimische Führer betrachten deshalb die Strategien des Staates, um den Einfluss des Christentums einzudämmen, als gescheitert. Das berichtet die iranische christliche Nachrichtenagentur Mohabat-News.

Demnach äußerte sich jüngst einer der führenden islamischen Gelehrten im Land, Ayatollah Alavi Boroujerdi, besorgt darüber, „zuverlässige Berichte“ legten nahe, dass in der Millionenmetropole Ghom vor allem Jugendliche und junge Erwachsene Christen würden und sich in Hauskirchen träfen.

Der islamische Geistliche Makarem Shirazi machte Immer mehr junge Muslime werden im Iran Christen weiterlesen

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Das Ende Europas

In Europa haben wir es mit einem spirituellen Vakuum zu tun. Es fehlt eine Kirche, die auf der Wahrheit ihrer eigenen Behauptungen beharrt.

Der britische Autor Douglas Murray ist 38 Jahre und hat das Buch  «The Strange Death Of Europe» (der seltsame Tod Europas) herausgebracht.

Der Kontinent, so die These, leide unter niedrigen Geburtenraten, Selbstzweifeln und spiritueller Leere; angesichts von Zuwanderung aus dem muslimischen Raum stehe er vor dem Untergang.

Seine Erfahrung mit Politikern ist, dass diese Leute Entscheidungen, die sie gestern hätten treffen müssen, immer weiter hinausschieben.

In einem Interview Das Ende Europas weiterlesen

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Kirchenfrust

Gerade brachte die ZEIT in ihrer Onlineausgabe einen ausführlichen Artikel über den Mitgliederschwund in deutschen Kirchen.

Die katholische und die evangelische Kirche verlieren in Deutschland weiter an Mitgliedern. Beiden Kirchen macht vor allem der demografische Wandel zu schaffen.

Der Anteil der Protestanten sank an der bundesdeutschen Bevölkerung auf 26,5 und der der Katholiken auf 28,5 Prozent. Damit gehören 55 Prozent der Deutschen einer der beiden großen Kirchen an. Inklusive der orthodoxen Kirche und anderer kleinerer Kirchen und Gemeinschaften liegt der Anteil der Christen an der Bevölkerung bei 58,3 Prozent. Kardinal Müller in Rom kommentierte diese Zahlen als einen «Prozess forcierter Entchristlichung, der über die einfache Säkularisierung weit hinausgeht». Das Problem betreffe nicht nur Deutschland sondern ganz Europa.

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, sagte: „Wir freuen uns, dass fast ein Drittel der Bevölkerung unseres Landes zur katholischen Kirche gehört.“ Die Zahl der Austritte wertete er als „Form der Distanzierung“. Sie zeige, „dass die Weitergabe des kirchlichen Glaubens nicht vollständig gelungen ist„.

Nach einer Umfrage Kirchenfrust weiterlesen

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Maria Magdalena

22. Juli Katholisches Fest Maria Madalena

Maria Magdalena wurde 2016 nach einem Beschluss des Vatikans liturgisch mit den Aposteln gleichgestellt. Damit soll die Rolle der Frauen in den Kirchen mehr wertgeschätzt werden.

Maria Magdalena ist als Erste genannt, die dem Auferstandenen begegnete, deshalb wurde sie schon in der Alten Kirche als Apostelgleiche verehrt. Im 3. Jahrhundert begründete Hippolyt von Rom die ehrenvolle Bezeichnung Apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“.

Sie ist eine Frau, die Jesus wirklich die Treue gehalten hat – da, wo andere weggerannt sind, wo andere ihn verleugnet haben. Das ist das Tiefste und der innerste Kern dessen, was wir von ihr lernen können.

Nach den Evangelien

Maria Magdalena weiterlesen

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Setzt die Kirche auf das falsche Pferd?

Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ droht in Deutschland zur „Pleite des Jahres“ zu werden. Diese Befürchtung wird in einem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geäußert. Die großangelegten Feiern fänden viel weniger Resonanz als von den Kirchen erwartet. Die Besucherzahlen fast aller kirchlichen Großveranstaltungen seien weit hinter den Voraussagen zurückgeblieben. Setzt die Kirche auf das falsche Pferd? weiterlesen

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Homosexualität in der Kirche

(Freie Übersetzung der mir wichtigen Punkte aus dem  Video)

Christopher Yuan weist als Betroffener darauf hin, dass wir alle Sünder sind und Veränderung brauchen. Er kritisiert unter anderem das Verhalten der Kirche gegenüber Homosexuellen. In einer Studie wurde festgestellt, dass viele denken die Kirche sei gegen Homosexuelle – wobei er dieses Thema in einer neuen Weise angeht.

Er betont, dass Homosexualität in der Kirche weiterlesen

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