Schlagwort-Archive: Judentum

Fasten am 17. Tammus

2017:  Dienstag 11. Juli

Am Fasttag vom 17. Tammus erinnert sich das jüdische Volk an fünf Tragödien. Man enthält sich der Nahrungsaufnahme (Speisen und Getränke) von Tagesanbruch bis Einbruch der Nacht. Der Prophet Sacharja erwähnt diesen Fasttag erstmals (8,19): „… Das Fasten im vierten Monat …“

Im Traktat Ta’anit (4,6) erklärt die Mischna, dass an diesem Tage wegen fünf Tragödien gefastet wird, die sich an diesem Tag ereigneten: Fasten am 17. Tammus weiterlesen

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Jesus aus jüdischer Sicht

Immer wieder gibt es Aufruhr oder Widerstand, wenn Juden glauben, dass Jesus der jüdische Messias ist. Weshalb? Wir nehmen das jüdische Weltbild unter die Lupe und betrachten biblische Geschichten und den eigenen Glauben aus einer anderen Perspektive.

Das Judentum hat andere Schwerpunkte als das Christentum. Durch die Beleuchtung beider Seiten können wir die Konfliktpunkte zurzeit von Jesus besser verstehen.

Bis heute Jesus aus jüdischer Sicht weiterlesen

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Pessach / Passah – Die Befreiung

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan). Gott selbst bestimmte diesen Monat als den ersten im biblischen Jahr (2.Mose 12,2). Der Engel des Herrn ging in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüber und verschonte ihre Erstgeburt. Nur wer Gottes Wort vertraute, ein Lamm schlachtete und das Blut an den Türpfosten strich, wurde verschont. Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Juden feiern das Passahfest so, als wären sie selbst in der ersten Passahnacht dabei gewesen. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation. Gott selbst bezeichnet sich über 100 Mal in der Bibel als Pessach / Passah – Die Befreiung weiterlesen

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Trump-Tochter Ivanka wirbelt in Israel Staub auf

Ultraorthodoxe sehen den Übertritt Präsidententochter zum Judentum skeptisch an. Für Israel symbolisiert sie ein Problem, das seine Existenz gefährdet, berichtet Welt.de.

Es geht um den immer tiefer werdenden Riss zwischen Israels religiösem Establishment und dem Judentum in den USA. Israels Rabbinat wird immer fundamentalistischer und verprellt so die Glaubensbrüder in den USA, nicht zuletzt einen von Trumps engsten Beratern, seinen orthodoxen jüdischen Schwiegersohn Jared Kushner. Denn manchen israelischen Rabbinern ist Trumps Tochter nicht koscher genug.

Der Angriff auf Ivanka befremdet auch die US-Gemeinde. Trump-Tochter Ivanka wirbelt in Israel Staub auf weiterlesen

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Gottes Pluralität aus jüdischer Perspektive

Michael Wolffsohn stellt als jüdischer Denker in einem Beitrag vom 12.1.17 im Deutschlandfunk ungewöhnliche Thesen auf.

Klar ist, dass die Trinität – also die Einheit der Dreiheit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) – eine christliche Erfindung sei. Dahinter stehe die Idee: „Gott ist in allem, Gott ist alles, er ist Schöpfer der Welt, er ist allgegenwärtig.“

Wenn man mit offenem Herzen und offenem Verstand an die biblischen Texte herangeht, habe man im Judentum im Grunde genommen das gleiche. Gottes Pluralität aus jüdischer Perspektive weiterlesen

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Reformationsjubiläum 2017: Juden wollen messianische Juden verbannen

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster (Würzburg), fordert von den Organisatoren des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017, den „sogenannten“ messianischen Juden keine Plattform zu bieten. Dabei handelt es sich um Juden, die wie Christen an Jesus Christus als den verheißenen Messias glauben. Er erwarte ferner, dass sich die EKD und die Landeskirchen von evangelikalen Christen abgrenzen. Sie sollten sich „deutlich so positionieren, dass sie ihren christlichen Missionsauftrag nicht gegenüber den Juden sehen“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Der Theologische Leiter und Geschäftsführer des Evangeliumsdienstes für Israel (EDI), Armin Bachor (Ostfildern bei Stuttgart), rief zum Dialog auf: „Bevor wir irgendwelche Entscheidungen über die Teilnehmer an einem rein ,innerprotestantischen‘ Jubiläum treffen, wäre es ratsam, die Betroffenen würden sich an einen Tisch setzen und miteinander reden.“

Der Leiter der messianischen Gemeinde Reformationsjubiläum 2017: Juden wollen messianische Juden verbannen weiterlesen

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Juden kennen keine stellvertretende Vergebung

1410 Israel Obrist (198)Dennis Prager, ein jüdischer Autor aus Los Angeles, zeigte einen völlig neuen Ansatz auf, über den Holocaust nachzudenken, als er anlässlich der Holocaust-Konferenz 1991 in Berlin schrieb: „Im Judentum aber kann man nicht im Namen eines anderen vergeben. Nur derjenige, der Juden kennen keine stellvertretende Vergebung weiterlesen

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Juden, Christen, Muslime – ein Gott

Es ist wichtig, dass wir jede Religion so nehmen, wie sie sich selbst versteht. Alle drei Religionen berufen sich auf den gleichen Urvater Abraham. Alle haben ein monotheistisches Weltbild. Das bedeutet, dass es eine göttliche Macht gibt und nicht verschiedene Götter, die nebeneinander existieren. Doch die drei Religionen unterscheiden sich darin, wie dieser Gott ist und wie er sich offenbart.

Im Judentum ist Gott Juden, Christen, Muslime – ein Gott weiterlesen

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