Schlagwort-Archive: Juden

Euer Messias hat mich verändert

Sie wurde zum Hass auf Juden erzogen. «Ich hatte nie vom Holocaust gehört. Jetzt treffe ich Überlebende, höre ihre Geschichten, teile meine mit ihnen und sage: ‚Euer Messias hat mein Herz verändert’», berichtet eine junge Ex-Muslimin in einem Video.

«Ich bin in einem muslimischen Land geboren und aufgewachsen. Das Wort ‚Jude‘ wurde mir als Schimpfwort, als Fluch erklärt. Die Juden würden am besten gar nicht existieren, hörten wir von Kindesbeinen an. Am besten sollte man alle töten…»

Einmal, so berichtet sie im Video, war sie bei ihrem Vater, «als sich eine Menge versammelte und wir nach vorne geschoben wurden. Ich sah eine Frau, die gefesselt war und auf einer Kiste sass. Ein Mann zog ein langes Schwert und enthauptete die Frau. Meine Beine zitterten, mein Herz schlug schnell, und mein Vater sagte: ‚Wenn du nicht auf unsere Lehre hörst, wird dir das eines Tages passieren.‘» Euer Messias hat mich verändert weiterlesen

Der Ramadan – der Monat des Korans

2019: 5. Mai abends bis 4. Juni  Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats von der Sichtbarkeit des Mondes. Mit der Sichtung des Mondes beginnt die Fastenzeit. Es gibt daher kein festes Datum, an dem der Fastenmonat jedes Jahr beginnt. In einigen Regionen oder nach muslimischen Richtungen beginnt das Fest daher auch einen Tag früher oder einen Tag später.

  • Mohammed schloss sich zunächst dem Versöhnungstag der Juden an.
  • In den letzten 10 Tage warten die Muslime auf eine ganz bestimmte Nacht, die vorher nicht feststeht, aber reichlich Belohnung mit sich bringt, wenn man diese im Gebet verbracht hat.
  • Im Laufe des islamischen Fastenmonats Ramadan werden in Israel bis zu einer Million palästinensische Besucher aus dem Westjordanland erwartet.
  • Ramadan und Jihad sind nach muslimischem Verständnis wie zwei gute Freunde.

Der Ramadan ist Der Ramadan – der Monat des Korans weiterlesen

Exodus junger Juden aus Deutschland

„Ich glaube, dass junge Juden hier keine Zukunft haben.“ Sagt die 46-Jährige Evelyn Mende in der Zeitschrift „Die Welt“ vom 27.4.19.

Die Geschichte des 16-Jährigen Liam Rückert aus dem Berliner Bezirk Spandau hatte vor einem Jahr bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil Liam wegen seiner jüdischen Herkunft von Mitschülern bedroht und gemobbt wurde. Dank Auswanderung mit Naale entkam er den Quälereien seiner Mitschüler.

Naale ist die hebräische Kurzform für „Jugendliche immigrieren vor ihren Eltern“. Weltweit wandern jedes Jahr etwa 700 junge Juden mit Naale nach Israel aus, Tendenz steigend. Aus Deutschland kamen 2018 knapp 50 junge Juden nach Israel.

Ich habe total Angst vor dem muslimischen Antisemitismus“, sagt Evelyn Mende. „Ich kann nicht einschätzen, wie schlimm das noch wird.“ Viele der jüngsten antisemitischen Übergriffe in Berlin sind auch in israelischen Medien thematisiert worden. Exodus junger Juden aus Deutschland weiterlesen

Pessach / Passah – Die Befreiung

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan). Gott selbst bestimmte diesen Monat als den ersten im biblischen Jahr (2.Mose 12,2). Der Engel des Herrn ging in Ägypten an den Häusern der Israeliten vorüber und verschonte ihre Erstgeburt. Nur wer Gottes Wort vertraute, ein Lamm schlachtete und das Blut an den Türpfosten strich, wurde verschont. Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Juden feiern das Passahfest so, als wären sie selbst in der ersten Passahnacht dabei gewesen. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation. Gott selbst bezeichnet sich über 100 Mal in der Bibel als Pessach / Passah – Die Befreiung weiterlesen

Juden, Christen und Muslime

Juden, Christen und Muslime – drei Wege und ihr Ziel              

Donnerstag, 14. März, 9.00 – 10.30 Uhr

Kirchgemeindehaus Im Berg 2, 8332 Russikon

Ökumenische Frauengruppe                           Ufbruch-Durchbruch

Hanspeter Obrist hat durch die Arbeit und Reisen im Nahen Osten einen intensiven Einblick in das Denken der drei Religionen erhalten und dabei spannende Entdeckungen gemacht.

Nach einer handwerklichen, theologischen und didaktischen Ausbildung arbeitete er während 10 Jahren in einem Hilfswerk für den Nahen Osten. Heute ist er Erwachsenenbildner in transkultureller Kommunikation.

Bekannt wurden er und seine Frau durch ihre Reise zu Fuss von Basel nach Jerusalem.

Während dem Referat werden Ihre Kinder liebevoll betreut.

Das Team von der ökumenischen Frauengruppe lädt alle herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.

Zunahme an Übergriffen in Frankreich

Mindestens zehn Kirchen wurden in der ersten Februarhälfte Opfer von Angriffen. Der Vorsitzende der französischen „Republikaner“ spricht von zunehmender Christenfeindlichkeit.

Neben einer Kathedrale im südfranzösischen Lavaur traf es unter anderem Kirchen in Dijon, Nîmes und Houilles, einer Gemeinde in der Region Île-de-France. Dort ereignete sich Anfang Februar einer der frühesten Vorfälle: Eine Statue der Jungfrau Maria wurde in Scherben auf dem Boden gefunden. Zunahme an Übergriffen in Frankreich weiterlesen

Juden, die an Jesus glauben

Rabbiner behaupten, dass es unmöglich ist, jüdisch zu sein und an Jesus zu glauben.

Von Eitan Bar

Als Chabad Rabbi Aaron Moss gefragt wurde: „Kann ein Jude an Jesus glauben?“ Lautete seine Antwort: „Ein Jude kann an Jesus glauben, so wie ein Vegetarier ein Steak genießen kann.“ Was die messianisch-jüdische Bewegung betrifft schrieb er: „Dies ist eine Bewegung von Nicht-Juden, die vorgeben, Juden zu sein … indem sie sich mit jüdischen Namen präsentieren.“ Das sind schwache und manipulative Argumente, und wir werden Euch zeigen warum.

Anstatt sich mit den Fakten zu befassen, versucht Rabbi Aaron Moss, die Gefühle der Menschen zu beeinflussen, indem er jeden jüdischen Gläubigen auf herablassende Weise behandelt. Ohne es zu bemerken, wiederholt Rabbi Moss auch eine der größten Lügen der spanischen Inquisition: Die Lüge, dass Juden, die an Jesus glauben weiterlesen

Alles erschien sinnlos

Bernard Nick Howard war stolz auf das jüdische Erbe; gleichzeitig fand er den Sinn im Leben nicht. Nick hatte große Fragen. «Alles was ich tat erschien mir sinnlos. Warum so viel Energie ins Leben investieren, wenn der Tod alles scheinbar bedeutungslos werden lässt?»

«Ich war mir sehr bewusst um das Leid, das meine Familie damals im Holocaust erlebt hatte. Alles erschien sinnlos weiterlesen

Wie antisemitisch ist Deutschland heute?

Fast genau 73 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz diskutierte Anne Will am Sonntagabend 28.1.2018 in der ARD mit ihren Gästen über Antisemitismus in Deutschland. Ihre Sendung hatte sie provokant mit der Frage überschrieben: „Wie antisemitisch ist Deutschland heute?“

Vor allem Bejaranos Augenzeugenberichte waren außergewöhnlich und machten die Sendung zu etwas Besonderem. Die 93-Jährige überlebte als junge Frau die Konzentrationslager Ravensbrück und Auschwitz. Bejaranos Lebensgeschichte und ihre Erzählungen bewegten die Herzen, ihre Schilderungen ließen es dem Zuschauer an diesem Abend kalt den Rücken runterlaufen. Später radikalisierte sie ihre Aussagen und erklärte sogar, „dass Deutschland immer antisemitisch war. Dass sich da nicht viel geändert hat.“ Esther Bejerano setzt sich für den antisemitischen BDS ein. Der BDS (Boycott Divestment Sanctions) zielt auf die Vernichtung Israels, nicht nur auf Warenboykott. mehr Informationen

Bemerkenswert war der Beitrag von Wenzel Michalski, Direktor Human Rights Watch Deutschland. Sein Sohn wurde in der Schule von türkischen und arabischen Mitschülern beleidigt, geschlagen und bei einer „Scheinhinrichtung“ gewürgt. Nicht nur für ihn ein Skandal: Die Lehrer hätten sich nicht gekümmert, ja sogar Verständnis für die Täter gezeigt, wegen „ihrer Erfahrungen“ würde es Muslime halt „aggressiv machen, wenn ein Jude in der Klasse sei.“

Die aus Palästina stammende Sawsan Chebli, SPD-Staatssekretärin, behauptete:  „90 % der antisemitischen Straftaten werden von rechts begangen und nicht von Muslimen und nicht von Migranten“, was allen Studien widerspricht (20% von links, 15% von rechts, 48% von muslimischen Person – siehe unten).  mehr Informationen

In einer Online Umfrage erklärten 27 Prozent der europäischen und 11 Prozent der amerikanischen Juden, sie würden sich unsicher fühlen. Wie antisemitisch ist Deutschland heute? weiterlesen

Unerwarteter Aufstand in Korinth

Als Paulus in Korinth war (Apostelgeschichte 18), schien alles einigermaßen normal zu verlaufen. Doch als Gallio Prokonsul wurde, gab es einen Aufstand aus heiterem Himmel. Die Bibel beschreibt uns keinen offensichtlichen Grund. Doch vor einem weltlichen Gericht, braucht es einen Grund, der scheint zu fehlen. Alles war ruhig und nichts Anstößiges war geschehen. Dennoch gab es etwas, was die jüdische Gemeinschaft beunruhigte.

Die Juden waren zu dieser Zeit eine anerkannte Religion und genossen einen gewissen Schutz und Respekt. Herodes der Große hatte gute Verbindung zum Kaiserhaus. Kaiser Augustus pflegte zu den Juden ein gutes Verhältnis, und er ließ auf seine Kosten zweimal täglich im Tempel von Jerusalem ein fürbittendes Opfer für den römischen Kaiser darbringen. Die Römer respektierten den Glauben der eroberten Volksgruppen, solange sie nicht mit dem römischen Gesetz in Konflikt kamen oder die Loyalität zu Rom aufgaben.

Die jüdische Gemeinschaft hatte auch weltweite Beziehungen, da Juden in allen größeren Städten lebten. Die gegenseitige Solidarität und Gastfreundschaft öffnete ihnen gute Handelsbeziehungen. Durch die strengen jüdischen Gebote war ihre Gemeinschaft limitiert.

Nun kam Paulus und  lud alle Menschen in diesen neuen „jüdischen“ Glauben ein. Im Unerwarteter Aufstand in Korinth weiterlesen

Juden aller Welt in tiefster Krise seit 1948

Die Klagemauer in Jerusalems Altstadt gilt vielen Juden als heiliger Ort. Auch Israels Premier Benjamin Netanjahu betont immer wieder, sie eine sein Volk: „Ein Volk, eine Mauer“ – so sein Slogan. Doch der Streit über die Gebetsriten vor Ort werden nun zu einem tiefen Graben zwischen dem Judenstaat und der Diaspora. Denn Netanjahu hat mit dem israelischen Kabinett über Nacht einen in jahrelangen Gesprächen mühsam ausgehandelten Kompromiss zwischen liberalen Strömungen und den Ultraorthodoxen auf Eis gelegt, den das Kabinett selbst im Januar 2016 beschlossen hatte. 

Die Vereinbarung sah vor, dass dort alle nach ihrer Fasson beten dürfen. Die bereits bestehende, balkonartige Plattform sollte für das egalitäre Gebet am Robinson-Bogen am südlichen Teil der Westmauer weiter ausgebaut wird. Außerdem sollten Vertreter der Reform- und der Masorti-Bewegung an der Leitung der Gebetsstätte beteiligt werden. Zudem sollte ein Eingang zur Kotel für alle Beter entstehen, um zu unterstreichen, dass die Besucher die freie Wahl haben zwischen einem getrennten Gebet für Männer und Frauen oder einem gemeinsamen Gebet.

Stattdessen gewährte die Regierung jetzt den Ultraorthodoxen die absolute Macht – nicht nur an der Mauer, sondern in gleich mehreren kritischen Fragen. Die Beziehungen zwischen Israel und Juden in aller Welt befinden sich jetzt in der tiefsten Krise seit der Staatsgründung 1948. Juden aller Welt in tiefster Krise seit 1948 weiterlesen

Bombendrohungen und Friedhofsschändungen in den USA

Die jüdischen Gemeinden der Vereinigten Staaten leben derzeit in Angst: Über 100 Bombendrohungen haben Unbekannte in den letzten Wochen gegen jüdische Gemeindezentren und Schulen ausgesprochen.

„Zum ersten Mal in den über 60 Jahren unserer Organisation haben wir eine Bombendrohung erhalten“, sagte der Betreiber eines jüdischen Gemeindezentrums dem Nachrichtensender CNN. „Und dieses Jahr waren es schon drei.“

Schon zum fünften Mal in diesem Jahr gingen Bombendrohungen und Friedhofsschändungen in den USA weiterlesen

Politisches Tagebuch: Jeder konnte es wissen

Ein Jahrhundert-Dokument: Von 1939 bis 1945 führte Friedrich Kellner, ein kleiner Justizbeamter in der hessischen Provinz, sein politisches Tagebuch. Es zeigt, wie viel der Normalbürger von den Verbrechen des NS-Regimes mitbekam.

Beitrag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

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Aus jüdischer Sicht bezieht sich Jesaja 53 nicht auf Jesus

F: Aus jüdischer Sicht bezieht sich Jesaja 53 nicht auf Jesus. Für die Juden geht es in diesen poetischen Liedern nicht um einen Messias oder König. Natürlich haben sich die Autoren des NT auch bemüht, das NT auf dem AT basieren zu lassen.

Hallo F., nicht alle Juden verstehen und verstanden Jesaja 53 so, wie du es beschreibst. Mir haben schon Juden berichtet, dass sie dachten, es werde aus dem Neuen Testament vorgelesen, als sie die Stelle in Jesaja 53 hörten.

F:  Das, was ich beschrieben habe, ist die gängige Sicht im orthodoxen Judentum. Du wirst trotz aller Meinungsverschiedenheiten niemanden finden, der orthodox ist und diesen Text auf Jesus bezieht.

Hallo F., vielleicht nicht auf Jesus, aber durchaus auf einen Messias. Zuletzt hat die Chabad-Bewegung, eine chassidische Gruppierung innerhalb des orthodoxen Judentums, Jesaja 53 auf ihren 1994 verstorbenen Rebbe (und Messias) Menachem Mendel Schneerson bezogen. Aus jüdischer Sicht bezieht sich Jesaja 53 nicht auf Jesus weiterlesen