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Jesus stillt den Durst nach Leben

Die innersten Bedürfnisse der samaritanischen Frau am Jakobsbrunnen (Johannes 4,1-26) sind nicht gestillt, obwohl sie sich in Fragen der Religion auskennt und um den Messias weiß. Jesus zeigt ihr auf, dass es entscheidend ist, wie sie auf den verheißenen jüdischen Messias reagiert (Johannes 4,22).

Der Grund, weshalb Jesus durch Samaria reisen muss, bleibt offen. Zeigt es an, dass man diese Gegend meidet oder ist es, damit Jesus dieser Frau am Brunnen begegnen kann? Klar ist, dass er einem offenen Konflikt mit den Pharisäern in Judäa ausweichen will.

Zwischen der Frau und Jesus gibt es drei Hindernisse: Sie stammt aus einer anderen religiösen Richtung, als Mann spricht man in dieser Kultur eine fremde Frauen nicht an und sie wurde missbraucht.

Die Samaritaner werden von den Juden abgelehnt, weil sie Jesus stillt den Durst nach Leben weiterlesen

Es braucht einen geistlichen Anfang

Es genügt, als Jude geboren zu sein, um an Gottes Reich Anteil zu haben. Diesen jüdischen Standpunkt vertritt Nikodemus in der Begegnung mit Jesus (Johannes 3,1-21). Jesus hat eine andere Ansicht. Es ist die persönliche Ausrichtung und Liebe zu Gottes Sohn, mit welcher das ewige Leben beginnt.

Zuerst scheint es verheißungsvoll, dass ein Vertreter der jüdischen Elite Jesus aufsucht, ihn als Lehrer anspricht und seine Wunder anerkennt. Jesus spricht Nikodemus auf den zentralen Punkt ihrer unterschiedlichen Auffassungen an: Es braucht eine Geburt von oben (Johannes 3,3). Nikodemus kann das nicht einordnen.

Neu geboren wird man im Judentum, wenn man Es braucht einen geistlichen Anfang weiterlesen

Juden, die an Jesus glauben

Rabbiner behaupten, dass es unmöglich ist, jüdisch zu sein und an Jesus zu glauben.

Von Eitan Bar

Als Chabad Rabbi Aaron Moss gefragt wurde: „Kann ein Jude an Jesus glauben?“ Lautete seine Antwort: „Ein Jude kann an Jesus glauben, so wie ein Vegetarier ein Steak genießen kann.“ Was die messianisch-jüdische Bewegung betrifft schrieb er: „Dies ist eine Bewegung von Nicht-Juden, die vorgeben, Juden zu sein … indem sie sich mit jüdischen Namen präsentieren.“ Das sind schwache und manipulative Argumente, und wir werden Euch zeigen warum.

Anstatt sich mit den Fakten zu befassen, versucht Rabbi Aaron Moss, die Gefühle der Menschen zu beeinflussen, indem er jeden jüdischen Gläubigen auf herablassende Weise behandelt. Ohne es zu bemerken, wiederholt Rabbi Moss auch eine der größten Lügen der spanischen Inquisition: Die Lüge, dass Juden, die an Jesus glauben weiterlesen

Jesus außerhalb der Bibel

Frage: Wenn Jesus angeblich so viel Großes vollbracht hat, warum gibt es kaum bis gar keine Quellen außerhalb der Bibel die seine Existenz sicher und eindeutig belegen?

Hallo F., die Taten und Worte von Jesus sind die am besten überlieferten Texte des Altertums. Andere Texte sind weniger belegt und es ist damit weniger sicher, ob diese überhaupt stimmen.

Jesus hat sich gegenüber den Römern nichts zu Schulden kommen lassen. Also keinen Grund für einen Eintrag.

Dennoch gibt es diese.

Flavius Josephus schrieb als Jude für die Römer. Er verfassten 93 n. Chr. den Abschnitt in Antiquitates Judaicae Buch 18, Verse 63–64: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog Jesus außerhalb der Bibel weiterlesen

Zwischen Skepsis und Anerkennung liegt eine Begegnung mit Jesus

Das Entscheidende ist nicht, wie wir die Sache sehen, sondern dass Jesus uns sieht und dass wir uns auf ihn einlassen.

Jesus sieht Nathanael, bevor er zu ihm kommt und ihn kennenlernt (Johannes 1,43-51). Durch die Begegnung mit Jesus bekommt Nathanael auf einmal eine neue geistliche Sicht.

Wer sich auf Jesus einlässt und sehen will, wer und wie Jesus ist, erhält eine neue Erkenntnis: „Du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel.“ Das ist die messianische Erwartung der damaligen Zeit. Ein Messias soll Zwischen Skepsis und Anerkennung liegt eine Begegnung mit Jesus weiterlesen

Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft

Update 4.11.2018:    Nach einem langen Krieg vor dem Innenministerium haben wir endlich den „Vorübergehenden Resident“ Status für meine Frau bekommen. In erster Linie: Gott sei Dank!

ONE FOR ISRAEL berichtet:

„Nach israelischem Recht wird einem ausländischen Ehepartner eines israelischen Bürgers automatisch die Staatsbürgerschaft gewährt, wenn sein Partner ein Israeli ist“ (israelisches Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952).

Das heißt, zumindest theoretisch, ungeachtet der religiösen Ansichten: Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft weiterlesen

Ich wusste nicht, wer es ist

Johannes der Täufer bezeichnet Jesus als Gottes Opferlamm und als Gottes Sohn, der mit Gottes Geist tauft (Johannes 1,29-34).

Woher hat Johannes diese Gewissheit?

Er sagt: „Ich wusste vorher nicht, wer er ist.“ Das verwundert uns, waren doch Jesus und Johannes miteinander verwandt. Bei den drei jährlichen Festen in Jerusalem traf man normalerweise seine Verwandten. Johannes musste schon früh in seinem Leben in die Wüste gegangen sein (Lukas 1,80). Einige vermuten, dass er zu den Essenern in Qumran am Toten Meer in die Schule ging. Die Essener-Bewegung ist Ich wusste nicht, wer es ist weiterlesen

Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus

6. August römisch-katholischen Kirche, anglikanische und altkatholische Kirche / 23. Juli armenische Kirche / 19. August Orthodoxe Kirche

Die Verklärung des Herrn (lateinisch Transfiguration) bezeichnet die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia.

Der Ort dieser Begegung, ist nicht klar. Eine Möglichkeit ist der Berg Hermon, der Tabor oder der Berg Meron. Für den Hermon spricht, dass Jesus sich zuvor bei den Hermonquellen aufhielt. Für den Meron, dass dort nach jüdischer Tradition der Stuhl des Elia ist. Auf dem Tabor ist eine christliche Kirche.

Jesus nimmt Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus weiterlesen

Das Ur-Evangelium und die Messias-Verheißung

Gott, der HERR, sprach zur Schlange: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen“ (1.Mose 3,15).

Irenäus von Lyon (135–202) bezieht diese Aussage auf Jesus und Maria: „Er wurde von Maria geboren“ (Irenäus: Adversus Hereses, Buch III Kap. 23, 7. 21 bzw. V Kap. 21, 1.22).

Andere deuten diese Stelle Das Ur-Evangelium und die Messias-Verheißung weiterlesen

Weshalb spricht Jesus in Gleichnissen?

Der Zweck der Gleichnisse Jesu ist, dass der Suchende findet. Menschen können sich eine Geschichte oder ein Bild besser merken. Deshalb erzählen wir uns auch Märchen und Fabeln. Sie haben den Zweck, eine Grundwahrheit zu vermitteln. Weshalb spricht Jesus in Gleichnissen? weiterlesen

Was man am besten aus seinem Geld macht

Das Gleichnis vom verschwenderischen Verwalter (Lukas 16,1-13) verwirrt, wenn man beim Geld stehen bleibt. Es ergibt erst einen Sinn, wenn man darüber nachdenkt, wozu der Verwalter seine Möglichkeiten nutzt. Zuerst verschwendet er den Besitz seines Herrn ohne Sinn und Zweck. Doch als er realisiert, dass das Ende seiner Möglichkeiten kommt, wird er auf einmal barmherzig und investiert in Menschen.

Beides sieht nach Verschwenden aus, doch beim zweiten Mal steht im Zentrum, dass ihm alle Gaben nichts nützen, wenn er sie nicht einsetzt. Der schockierende Teil der Geschichte ist, dass „der Herr den ungerechten Verwalter lobte, weil er klug gehandelt hatte“.

Wenn wir den Sinn der Geschichte auf Was man am besten aus seinem Geld macht weiterlesen

Das Unkraut und der Weizen

Jesus weist mit dem Beispiel vom Weizenfeld und dem Unkraut (Matthäus 13,24-30/36-43) darauf hin, dass er eine ganz andere Perspektive hat, als wir sie oft haben. Er sieht den Weizen und nicht das Unkraut. Damit der Weizen zur vollen Reife gelangen kann und nicht beim Jäten versehentlich mit ausgerissen oder beschädigt wird, lässt er das Unkraut mitwachsen (Vers 29). Gut und Böse existieren nebeneinander. Doch Jesus lebt mit der inneren Gewissheit, dass am Schluss alles gut enden wird (Verse 30 und 43). Das gibt Gelassenheit.

Jesus lässt sich sein Reden und Handeln nicht vom Unkraut diktieren. Stimmen, die ein frühzeitiges Tilgen von Unkraut fordern, gibt es immer wieder. Doch wir können keine reine Gesellschaft schaffen. Das Gleichnis ermutigt uns, das Das Unkraut und der Weizen weiterlesen

Gottes Geduld

Jesus erzählt in Lukas 13,6-9 eine Geschichte über einen Feigenbaum, der keine Früchte trägt. Drei Jahre lang kam der Besitzer vorbei, um zu sehen, ob der Baum Früchte hervorbringt. Doch vergebens. Schließlich rief der Besitzer den Gärtner und wies ihn an, den Baum zu fällen. Warum sollte er weiter den Boden aussaugen? Doch der Gärtner bat ihn: „Lass ihn noch ein Jahr stehen. Ich will den Boden umgraben und düngen. Wenn er dann Früchte trägt, ist es gut. Wenn nicht, kann er gefällt werden.“

Der Feigenbaum ist ein Bild für Gottes Geduld weiterlesen

Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen

Kannst Du Dir vorstellen wie sich ein Putzteam fühlt, wenn kurz nachdem die Arbeit beendet ist, jemand mit dreckigen Gummistiefeln kommt und durch das ganze Haus läuft? Für mich ist das ein Bild geworden, wie sich wohl Gott fühlen muss, wenn Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen weiterlesen