Schlagwort-Archive: Jesus

Emmaus-Weg

Leben mit der Bibel – wie Jesus den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus begegnet (Lukas 24,13-35)

Dienstag, 24. September 20.15 Uhr,  Radio Maria Schweiz

Eine Sendung, in der wir gemeinsam den Text lesen, ihn auf uns wirken lassen, und dann sind sie eingeladen ihre Beobachtungen mitzuteilen, mit zu diskutieren und mit zu beten.

Da sind zwei Jünger voller Fragen. Ohne Hoffnung – Sie haben den Glauben verloren. Es ist zum Davonlaufen …..

Sie, die in sich gefangen, ohne Hoffnung und Glauben nach Hause wollten, kehren voller Zuversicht und freudiger Gewissheit, dass Jesus lebt, nach Jerusalem zurück.

Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,

„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.

„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“  mehr Informationen

mega geliebt

Jemand liebt dich: Liebe kann sich nur da manifestieren, wo sie empfangen wird. Johannes, ein Jünger von Jesus, sagte von sich: Ich bin der, der sich von Gott geliebt weiß (Johannes 13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20). Weiter schreibt er: So viele ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Recht Gottes Kinder zu sein (Johannes 1,12). Woher … mega geliebt weiterlesen

Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat. Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die … Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt? weiterlesen

Warum hängt Jesus am Kreuz? weiterlesen

Rettet Jesus Gutmenschen?

Frage: Ich habe Ihren Artikel „Gescheitert und ausgeschlossenüber Lukas 13,22-30 gelesen. Ich habe immer noch die Hoffnung für „Gutmenschen“, dass Gott ihnen gnädig ist. Spricht nicht Jesus davon in Matthäus 25, 34-40?

Das ist eine gute Frage. In Matthäus 25,32 steht: „Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden“   

Es geht um die Menschen, die nichts von Jesus gewusst haben. So sagen sie auch in Vers 38 wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?“

Auch Paulus schreibt, dass die Menschen die nichts von Gott gewusst haben, aufgrund ihrer Reaktion beurteilt werden.

Römer 1,20 „Seit Erschaffung der Welt wird nämlich seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar.“

Römer 2,1 „Darum bist du unentschuldbar – wer du auch bist, o Mensch – , wenn du richtest. Denn worin du den andern richtest, darin verurteilst du dich selbst, weil du, der Richtende, dasselbe tust.“

Ein Mensch ist nie getrennt von Gott, weil er etwas nicht wusste,  sondern aufgrund dessen, wie er auf das reagierte, was er wusste.
Rettet Jesus Gutmenschen? weiterlesen

Gescheitert und ausgeschlossen 

Eine aufschreckende Geschichte wird uns in Lukas 13,22-30 erzählt. Einer fragt Jesus: Herr sind es nur wenige, die gerettet werden? Insgeheim hofft er vielleicht auf die Antwort: Mach dir keine Sorge, Gott drückt ein Auge zu und nimmt alle an. Doch Jesus sagt: Viele versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.

Warum sind sie gescheitert? Jesus kennt sie nicht. Sie haben zwar am Mahl teilgenommen und Predigten gehört, doch sie sind Zuhörer und Teilnehmer geblieben. Jesus sagt von sich: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9). „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14,6). Wer ihn nicht als Herrn seines Lebens angenommen hat, der gehört nicht zu den Seinen (Johannes 1,12). Sie werden nicht Teil und Täter – oder anders ausgedrückt: Repräsentanten Gottes. Sie haben es versäumt nach Gottes Willen zu leben. Es genügt nicht, ab und zu die Hilfe Gottes in Anspruch zu nehmen.

Es gibt auch einen Punkt, an dem das Zeitfenster der offenen Türe vorbei ist. Das kann persönlich oder allgemein gemeint sein. Es gibt ein zu spät. So wie es bei der Arche von Noah den Moment gab, an dem die Türe von Gott verschlossen wurde. Nicht alle kommen automatisch zum himmlischen Fest.

Der Eintritt ist mein Bekenntnis: „Ich brauche dich Jesus als meinen Herrn, komm in mein Leben und verändere du mich“. Jesus kennt all die Menschen, die ihn ansprechen, einladen und mit ihm reden. Dazu braucht es eine Entscheidung von uns. Die entscheidende Frage ist nicht, ob ich Jesus kenne, sondern er mich.

In Jeremia 21,8 steht: „Ich lege euch vor den Weg zum Leben und dem Weg zum Tode“. Entscheiden müssen wir uns selbst.

Herausfordernd ist auch noch der Hinweis, dass viele die hier einen großen Namen haben, dort unbekannt sein werden. Es geht nicht darum, dass ich mir etwas auf meine Meinung einbilde, sondern dass ich meine Hilfsbedürftigkeit sehe und mich Jesus anvertraue.

Text: Hanspeter Obrist

Das ist ein Impuls aus den Entdeckungen in ergebnisoffenen Bibelstudiengruppen im Linthgebiet. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Jeder ist eingeladen die Gedanken und Fragen als Kommentar zu teilen.

Gottes Reich beginnt mit einzelnen Menschen

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Er vergleicht Gottes Reich mit einem Senfkorn und dem Sauerteig (Lukas 13,18-21).

Der Glaube beginnt, indem jemand einen Samen annimmt und bei sich anpflanzt. Er fängt klein an und wächst. Es gibt nicht schnelle Erfolge. Es braucht Zeit, jeder hat sein eigenes Tempo.

Glaube beschränkt sich nicht nur auf einen Teil des Lebens, sondern durchdringt wie ein Sauerteig das tägliche Sein.

Die Leute erwarteten, dass Jesus Gottes Reich aufrichtet, indem er die Feinde vertreibt und ein äußerer Friede einkehrt. Jesus hat die Politik seiner Zeit nie bewertet. Es gab damals vier politische Systeme, zwei Herrscher, eine römische Verwaltung und demokratische Städte.

Jesus spricht davon, dass sich nicht das Umfeld verändern muss, sondern der einzelne Mensch. Das sogar die Feinde (Vögel) sich bei Menschen von Gottes Reich geborgen fühlen.

Auf das Herz kommt es an

Das Apostelkonzil in Jerusalem

Kirchenfenster Jerusalem mit Kreuz und Menorah als Ausdruck vom Glauben an Jesus in unterschiedlichen Formen.

Nachdem auch nichtjüdische Menschen zum Glauben an Jesus kamen, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten darüber, welche Gesetze sie einhalten müssen. Einige Personen aus Jerusalem lehren in Antiochien, dem Zentrum der nichtjüdischen Gemeinde, dass alle an Jesus Glaubenden zum Judentum übertreten und sich beschneiden lassen müssen. Paulus als pharisäischer Schriftgelehrter und Barnabas als Mediator sehen das anders. Da man sich nicht einigen kann, beschließt man, die Frage in Jerusalem mit den Aposteln und Ältesten zu klären.

Petrus vertritt die Position, dass es allein auf den Glauben ankommt und nicht auf äußere Rituale. Das habe der Empfang des Heiligen Geistes bei Kornelius in Cäsarea bestätigt (Apostelgeschichte 10). Auf das Herz kommt es an weiterlesen

Jesus hört den stummen Schrei

Als Jesus am Schabbat in einer Synagoge predigt (Lukas 13,10-17), sieht er eine Frau, die schon seit 18 Jahre gebückt gehen muss. Er erlöst sie von ihrem entwürdigenden Leiden.

Der Synagogenvorsteher empört sich über den fremden Rabbi, der die gottesdienstliche Ordnung und Andacht stört. Er hat jedoch nicht das Rückgrat, Jesus direkt anzusprechen. Stattdessen beschuldigt er die Leute. Auch er hat seine Menschlichkeit verloren, einfach auf eine andere Art. Er hat kein Mitgefühl für eine gebeugte Frau. Das Gesetz ist für ihn wichtiger als der Mensch.

Jesus antwortet kreativ mit einem Bild: Jesus hört den stummen Schrei weiterlesen

Zweifel auf Mord-Mission

«Uns wurde gesagt, dass Christen Ungläubige sind», erinnert sich Mulyadi (Name geändert). «Wenn wir Christen töten, dann ist dies das Ticket in den Himmel.» «Ich wusste nichts über diese Religion, nur dass sie offenbar den Islam bedrohte.»

In seinen frühen Teenagerjahren war Mulyadi aus einem islamischen Internat geflohen. Dort waren nur muslimische Schriften gelehrt worden. «Für mich waren das zu viele Regeln.» Da er sich bereits mit seinem Vater überworfen hatte, konnte er im Grunde nirgendwo hingehen – doch dann traf er auf islamische Extremisten … Zweifel auf Mord-Mission weiterlesen

Gottesdienst nach Vereinbarung

Die EKD empfiehlt Gemeinden in einer aktuellen Studie, offen über den Fortbestand des Sonntaggottesdienstes nachzudenken. Doch Kritiker meinen, ein Abschied vom traditionellen Gottesdienst am Sonntag wäre die Preisgabe der eigenen Sichtbarkeit.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ihren Gemeinden jüngst in einer Studie empfohlen, über den Fortbestand des Sonntagsgottesdienstes offen zu diskutieren. Für viele sei der traditionelle Sonntagsgottesdienst – so das Ergebnis der Studie – nicht (mehr) attraktiv. „Angesichts schwindender personeller und finanzieller Ressourcen, vor allem aber mit Blick auf die geringe Reichweite sollte vielerorts engagierter und ergebnisoffener über seinen Fortbestand diskutiert werden“, heißt es in der Untersuchung. Gottesdienst nach Vereinbarung weiterlesen

Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus

6. August römisch-katholischen Kirche, anglikanische und altkatholische Kirche / 23. Juli armenische Kirche / 19. August Orthodoxe Kirche

Die Verklärung des Herrn (lateinisch Transfiguration) bezeichnet die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia.

Der Ort dieser Begegnung, ist nicht klar. Eine Möglichkeit ist der Berg Hermon, der Tabor oder der Berg Meron. Für den Hermon spricht, dass Jesus sich zuvor bei den Hermonquellen aufhielt. Für den Meron, dass dort nach jüdischer Tradition der Stuhl des Elia ist. Auf dem Tabor ist eine christliche Kirche.

Jesus nimmt Transfiguration – Fest der Verklärung von Jesus weiterlesen

Das Paradox des Leidens

Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt uns in die Welt des Vertrauens.

Es ist die christliche Eigenart, dass wir aufgefordert werden Böses mit Guten zu überwinden. Leiden verändert mich entweder zum Guten oder ins Negative. Mit der Hilfe Gottes können wir dem Leiden etwas Positives abgewinnen. Dazu mehr am Montag, 5. August,  in Radio Maria mit Hanspeter Obrist

Link zu den Sendungen im Radio Maria  https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

Netanjahus Sohn: Jesus von Nazareth, König der Juden

Der ältere Sohn von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Yair, antwortete beherzt, als eine palästinensisch-amerikanische Provokateurin auf Twitter die alberne Behauptung wiederholte, dass Jesus ein Sohn Palästinas sei.

Während einer anscheinend recht langen Twitter-Diskussion über die ethnische Zugehörigkeit Jesu bestand Linda Sarsour, die sich einen Namen für ihre islamistische Agenda in der amerikanischen Politik gemacht hatte, darauf, dass Jesus ein Palästinenser aus Nazareth gewesen sei und im Koran als kupferbraun und mit wolligem Haar beschrieben wurde.

Darauf antwortete Yair:

„Bist du so dumm? Auf dem Kreuz über dem Kopf Jesu befand sich das Zeichen „INRI“ – „Iesvs Nazarenvs Rex Ivdaeorvm“, was lateinisch „Jesus von Nazareth, König der Juden“ bedeutet! Die Bibel sagt, dass Jesus in Judäa geboren und aufgewachsen ist!“ Netanjahus Sohn: Jesus von Nazareth, König der Juden weiterlesen

Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan

Immer wieder tauchen neue Endzeitspekulationen auf und verunsichern die Christen. Meist verändern sich diese Hypothesen jedoch schon nach kurzer Zeit und passen sich neuen Begebenheiten an. Durch die Jahrhunderte entstanden vier große Endzeittheorien unter den Christen. Wie es dazu kam:

Jesus versprach zu kommen
Jesus versprach seinen Jüngern, dass er auf diese Erde zurück kommt (Johannes 14,3; Apostelgeschichte 1,11; Offenbarung 22,12-13). Die Bibel berichtet von verschiedenen Zeichen und Ereignissen, die der Wiederkunft Jesu vorausgehen werden. Dennoch ist unklar, wie alles genau geschehen wird. Immer wieder wurde versucht, die Gott hält sich nicht an unseren Endzeitplan weiterlesen