Schlagwort-Archive: Israel

Josefs Leiden um Israel

(1.Mose 42,1- 44,34)

Not treibt zum Erlöser
Die Hungersnot im Nahen Osten im 17. Jahrhundert vor Christus erreichte auch Jakob und seine Familie. Jakob sagte deshalb zu seinen Söhnen: „Was seht ihr einander an? Geht nach Ägypten und kauft uns Getreide, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben“ (1.Mose 42,1-2). Es scheint, als ob die Söhne Jakobs ahnten, dass in Ägypten nichts Gutes auf sie wartete. Sie sahen einander nur fragend an. Hatten sie doch ihren Bruder dorthin verkauft, weil sie ihn nicht leiden mochten. Doch ihnen gingen die Lebensmittel aus und so mussten sie sich auf den Weg von Josef machen. Ich weiß nicht, was sie dachten. Doch auf ihrem Weg wurden sie sicher daran erinnert, was sie Josef angetan hatten. Das war zwar schon vor mehr als 20 Jahren geschehen. 20 lange Jahre, in denen sie geschwiegen hatten. Keiner von ihnen hatte je den Versuch unternommen, die Sache zu ordnen und zu bekennen. Und jetzt kam diese Hungersnot, die sie dazu trieb, sich mit ihrer Vergangenheit nochmals auseinanderzusetzen. Nein, freiwillig hätten sie sich nie auf den Weg gemacht.

Ist das nicht auch bei uns so? Wie oft muss Gott ganze Welten in Bewegung setzen, damit wir Dinge in unserem Leben nochmals angehen. Wie mancher ist nur zum Glauben gekommen, weil Gott sein Leben richtig auf den Kopf gestellt hat. Leider muss Gott oft zum Äußersten greifen, um uns zu erreichen. Darum Josefs Leiden um Israel weiterlesen

Jakobs Wende und neue Identität

Als Jakob am Ende seiner Möglichkeiten ist, schenkt Gott ihm eine neue Identität. Ab jetzt kämpft Gott für ihn.

Jakobs Lebenssituation steht im krassen Gegensatz zu den Verheißungen, die er von Gott empfangen hat. Durch List versucht er zu erhalten, was ihm von Gott versprochen wurde. Das hat die Beziehung zu seinem Bruder zerstört. Nach einem langen Exil sagt Gott zu ihm: „Kehre Jakobs Wende und neue Identität weiterlesen

Selbstdemontage einer palästinensischen Ikone

Ahed Tamimi (17) gilt als Heldin des palästinensischen Widerstands, weil sie einen israelischen Soldaten ohrfeigte und dafür ins Gefängnis ging. Acht Monate Haft hatten Tamimi in eine Ikone des palästinensischen Befreiungskampfes verwandelt. Der türkische Präsident Recp Tayyep Erdogan rief an, um sie für ihren „Mut und ihre Entschlossenheit“ zu loben. Doch mittlerweile wächst auch in der arabischen Welt die Kritik an ihr.

Als ein Interviewer im französischen Sender France24 von ihrem gewaltlosen Widerstand sprach, korrigierte ihn die Aktivistin: „Ich rufe zu Volkswiderstand in jeder Form auf. Menschen sollten wählen können, wie sie Widerstand gegen Israels Besatzung leisten. Manche mit Poesie, andere ohrfeigen Soldaten oder werfen Steine, ich respektiere jede Form des Widerstands.“ Jede Reaktion auf die Besatzung sei gerechtfertigt, argumentiert Tamimi in einem anderen Video, egal ob mit „Messerattacken, Selbstmordanschlägen oder das Werfen von Steinen“. Jeder müsse „etwas tun, damit wir unsere Botschaft übermitteln und Palästina befreien können“.

Dieser klare Aufruf zu Gewalt blamiert nun viele, die Selbstdemontage einer palästinensischen Ikone weiterlesen

Netanjahu vor der UNO 2018

Auszüge aus der Rede von Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen am 27. September 2018 in deutscher Übersetzung (volle Länge hier).

Ich legte handfeste Beweise für die Pläne des Irans zum Bau von Atomwaffen und Pläne zur Täuschung der internationalen Gemeinschaft vor. Israel teilte diese Informationen und mehr vernichtende Beweise, die wir mit Mitgliedern der „Fünf Vetomächte plus Deutschland“ und der internationalen Atomenergiebehörde fanden. Monate sind sind vergangen. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat noch immer nichts unternommen.

Angesichts dieser Untätigkeit beschloss ich, heute etwas anderes zu enthüllen, das wir mit der IAEO und einigen Geheimdiensten geteilt haben.

Im Mai enthüllten wir den Standort des geheimen Atomarchivs des Iran. Er ist genau hier in dem Gebiet Shuabad von Teheran. Heute enthülle ich den Standort einer zweiten Einrichtung: Irans geheimes Atomlager. Er ist genau hier, im Gebiet Turkuzahbad von Teheran, nur drei Meilen entfernt. Erst letzten Monat haben sie fünfzehn Kilogramm radioaktives Material entfernt. Sie nahmen dieses radioaktive Material und verstreuten es in Teheran. Jetzt haben Netanjahu vor der UNO 2018 weiterlesen

Iraner ehren mit israelischen Soldaten

Mit einem Plakat wollte eine Stadt im Süden Irans heimische Kämpfer ehren. Dummerweise zeigte es Soldaten des Erzfeindes Israel.

Originalfoto aus Israel Iraner ehren mit israelischen Soldaten weiterlesen

Deutsche Israel-Berichterstattung

Auszug von Arye Sharuz Shalicar’s Beitrag

„In meiner langjährigen Funktion als Pressesprecher der israelischen Armee hatte ich mit Dutzenden, wenn nicht Hunderten deutschsprachigen Journalisten zu tun – während Krisensituationen täglich.

Zugegeben: Ich war immer wieder erstaunt, zu erleben, wie ein ganz bestimmtes Narrativ Ausgangspunkt für die Lagebeschreibung vieler Journalisten war.

Ein Beispiel: Immer wieder wurde Israels Reaktion zuerst erwähnt und nur im zweiten Satz, oftmals kleingedruckt, kurz angegeben, was die Gegenseite ‚mutmaßlich‘ zuvor getan hatte. ‚Mutmaßlich‘? Der Raketenbeschuss aus Gaza erfolgt – leider – nicht mutmaßlich, sondern ist bittere Realität in Israel. Und zwar Tag für Tag. (…)

Israel ist der Aggressor, die Palästinenser die Opfer – das war das Bild, das ist das Bild. Alles andere würde stören, den Leser durcheinanderbringen und unnötige Fragen aufwerfen. (…)

Eine deutsche Journalistin war einmal so frei und sagte Deutsche Israel-Berichterstattung weiterlesen

Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft

Update 4.11.2018:    Nach einem langen Krieg vor dem Innenministerium haben wir endlich den „Vorübergehenden Resident“ Status für meine Frau bekommen. In erster Linie: Gott sei Dank!

ONE FOR ISRAEL berichtet:

„Nach israelischem Recht wird einem ausländischen Ehepartner eines israelischen Bürgers automatisch die Staatsbürgerschaft gewährt, wenn sein Partner ein Israeli ist“ (israelisches Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952).

Das heißt, zumindest theoretisch, ungeachtet der religiösen Ansichten: Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft weiterlesen

Der Nahe Osten verändert sich

Russland ist gedemütigt. Wie gelang es Israel unbemerkt in den Luftraum zu gelangen und von der See und Luft gezielt ein Labor zu zerstören, das Chemiewaffen herstellen kann?

Die Beurteilung der Lage im Nahen Osten, ist oft ambivalent, weil ein Ereignis auf einmal die Stimmung in eine andere Richtung kippen kann oder wie Dominosteine ungeahnte Kettenreaktionen auslösen.

Heute werden althergebrachte Absprachen in Frage gestellt. So Der Nahe Osten verändert sich weiterlesen

Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2018: 19.September). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross

14. September katholisch / 25. September armenisch /  27. September orthodox  / 6. November armenisch
Das zweitwichtigste Kirchenfest in Jerusalem.

Das Fest der Kreuzerhöhung erinnert an die Legende, dass die Kaiserin Helena zur Zeit vom Bau der Grabeskirche in Jerusalem durch Konstantin, ein Stück vom Kreuz von Jesus gefunden haben soll. Die Einweihung der Kirche 335 wurde an dem Tag gefeiert, an dem das Kreuz gefunden wurde. Von Jerusalem aus Kreuzerhöhung / Exaltation of the Holy Cross weiterlesen

Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

2018: Mittwoch 12. September

Am 3. oder 4. Tischri erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar. Nebukadnezar zerstörte Jerusalem am 9. Aw 586 v. Chr. und deportierte Juda nach Babylon.

Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe weiterlesen

Der ARD ist der saudische Kronprinz zu israelfreundlich

Der saudische Kronprinz schlägt bemerkenswert versöhnliche Töne gegenüber Israel an. Das gefällt dem ARD-Korrespondenten Carsten Kühntopp (ARD-Studio Kairo) nicht besonders.

Beobachtungen von Alex Feuerherdt auf mena-watch.com (hier gekürzte Version)

Vor wenigen Tagen hat sich der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in einem Interview ungewöhnlich entgegenkommend gegenüber Israel geäußert. Nicht nur die Palästinenser, sondern auch die Israelis hätten das Recht auf ihr eigenes Land, in dem sie friedlich leben können sollten, sagte er. Israel sei außerdem eine große und wachsende Wirtschaftsmacht, und es gebe viele Interessen, die man miteinander teile. Das sind beachtliche Töne.  …

Die Äußerungen von bin Salman sind aber, wie Der ARD ist der saudische Kronprinz zu israelfreundlich weiterlesen

Israel 2018 in Zahlen

Am Vorabend des neuen jüdischen Jahres 5779 (ab 9.9.2018) hat die israelische Bevölkerung (Juden und Araber) 8,907 Millionen Menschen erreicht – 162 000 mehr als vor einem Jahr. Dies geht aus Daten hervor, die das Zentralamt für Statistik veröffentlicht hat.

89 Prozent der Israelis sagen, dass sie mit ihrem Leben weitgehend zufrieden sind.

Die jüdische Bevölkerung Israels ist 6,625 Millionen Menschen – 74,4% der Bevölkerung des Landes. Etwa 1,864 Millionen oder 20,9% sind Araber, und die übrigen 418.000 sind andere Minderheiten.

44,3% der Israelis definieren sich als säkular, während Israel 2018 in Zahlen weiterlesen

Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Sonntag 9. September 2018 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5779.  

Gemäß dem Midrasch Wajikra Raba ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Der Midrasch erklärt weiter, dass es ein Tag des Gerichts ist, weil auch Adam und Eva bereits an diesem Tag vor dem Himmlischen Gericht stehen mussten, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens weiterlesen