Schlagwort-Archive: Israel

Ist die UNRWA noch gerechtfertigt?

Alex Feuerherdt erklärt, warum die USA Zahlungen an das UN-Hilfswerk für Palästinenser streichen.     http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-443995.html

„Es gibt kein ‚Recht‘ auf Rückkehr nach Israel. Dazu muss man ja auch sagen, dass es die arabischen Staaten waren, die Israel am Tag nach seiner Gründung angegriffen haben, sodass man die Frage stellen muss, wo kommen diese Flüchtlinge eigentlich her? Sie leben inzwischen Ist die UNRWA noch gerechtfertigt? weiterlesen

Schlimmste Wasserkrise seit der Gründung von Israel

Die israelischen Wasserressourcen seien dabei, neue historische Tiefenrekorde aufzustellen. Das erklärt die Israelische Wasserbehörde in einem am Sonntag 26.8.18 veröffentlichten Bericht. Am meisten sind der Kinneretsee (See Genezareth) und die Golanhöhen betroffen. Dabei sinkt der Wasserspiegel des Kinneretsee täglich um nicht weniger als einen Zentimeter. mehr Informationen

Israel bereitet sich auf weitere Jahre der Dürre vor. Aus diesem Grund wird das Land doppelt so viel Wasser entsalzen als bislang. Das sagte Schlimmste Wasserkrise seit der Gründung von Israel weiterlesen

Dank Israel ein relativer Frieden im Nahen Osten

In den Ländern der Nahen Ostens herrscht Unterdrückung. Man löst Meinungsverschiedenheiten nicht mit Toleranz und Kompromissen, sondern mit Macht. Das sehen wir in Syrien, Irak, Iran, Saudi-Arabien, Ägypten usw. Die Araber innerhalb von Israel haben die meisten Rechte und politischen Möglichkeiten.

Eine typische Aussage kam am 28. August von Mahmoud Abbas: „Nur über meine Leiche wird es zu einer Einigung und Waffenruhe zwischen den beiden Seiten kommen.“ Damit hat er Hamas und die Israel gemeint. Würde Israel Hamas und Fatach nicht geografisch trennen, würde die eine Seite die andere gewaltsam unterdrücken oder vernichten.

Weiter soll der Palästinenserchef gesagt haben, dass die Dank Israel ein relativer Frieden im Nahen Osten weiterlesen

Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina!

Nachdem sich vor einer Woche die Drusen zusammen mit vielen jüdischen Mitbürgern zu Tausenden auf dem Rabin-Platz versammelten, um gegen des umstrittene Nationalitätsgesetz zu demonstrieren, waren es am Samstagabend 11.8.18 die israelischen Araber, die dort gegen dieses Gesetz demonstrierten.

Man hatte erwartet, dass die israelischen Araber deutlich machen würden, dass auch sie ein Teil der israelischen Gesellschaft, ein Teil Israels, seien.

Doch stattdessen wurden während der Demonstration statt der israelischen Fahne zahlreiche palästinensische Fahnen gesehen. Auf dem Marsch der Demonstranten vom Rabin-Platz zum Platz vor dem Habima-Theater riefen viele Teilnehmer der Demonstration „Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina!“ und schwenkten dabei die palästinensische Fahne.

Das Marschieren mit Mit Blut und Feuer befreien wir Palästina! weiterlesen

Der schwerste Schlagabtausch seit Jahren

Die Lage rund um den Gazastreifen eskaliert seit Mittwochabend. Die radikalislamische Hamas schoss bis in die Morgenstunden mehr als 150 Geschosse auf Israel ab, erstmals seit dem letzten Krieg 2014 auch auf die Großstadt Aschdod. Israels Raketenabwehr fing zig Geschosse in der Luft ab, dennoch wurden Wohnhäuser und Fabriken direkt getroffen. Der schwerste Schlagabtausch seit Jahren weiterlesen

Israelsonntag

2018:  Sonntag 5. August

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems (Tischa BeAw) fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt. Luther setzte diesen Tag zu Beginn der Reformation ein, um sich mit den Juden solidarisch zu erklären. Zuerst wurde er «Jerusalem-Gedenktag» genannt.

Der Inhalt dieses Sonntags wurde in der Geschichte unterschiedlich verstanden. Israelsonntag weiterlesen

Weniger Zeitung mehr Internet

Die Zeitungs-Leserschaft unter erwachsenen jüdischen Israeli ist zum ersten Mal überhaupt unter 50 Prozent gefallen.

Das berichtete «Haaretz» am Mittwoch. Die Rate war dramatisch gefallen von 58 Prozent in einer Umfrage von 2015 auf das heutige Niveau von 49 Prozent. In der gleichen Periode sind die Lesegewohnheiten von Wochenendzeitung von 61 auf 52 Prozent gesunken.

Auf der anderen Seite ist der steigende Trend bei den digitalen Medien wohl kaum noch aufzuhalten. 92 Prozent der Personen, die Weniger Zeitung mehr Internet weiterlesen

Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz

Nach der Annahme des israelischen Nationalstaatsgesetz am 19. Juli 2018 ändert sich in der Praxis wahrscheinlich nichts. Israel ist bereits durch die Unabhängigkeitserklärung vom 15. Mai 1948 als Nationalstaat für jüdische Menschen definiert. Jerusalem in seiner Gesamtheit ist seit 1980 per Grundgesetz unteilbare Hauptstadt des Staates Israel.

Nach wie vor hat Israel keine Verfassung sondern nur ein Flickenteppich von Grundgesetzen und Statements, die sich auch widersprechen. Es ist dann die Aufgabe der Anwälte und Richter herauszufinden, welche Rechte daraus in der Praxis entstehen. In der Regel haben arabische Menschen in Israel mehr Rechte als in arabischen Ländern.

Es gibt zum Beispiel Die Krux mit Israels neuem Nationalstaatengesetz weiterlesen

Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Freitag 27. Juli 2018

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden Erfolg versprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Trotzdem sind für den 15. Aw Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag weiterlesen

Tischa BeAw – Tröstet mein Volk

2018:  9. Aw 5778    (wegen dem Schabbat am 10. Aw)  So 22. Juli

9. Aw als Schicksalstag
Am 9. Aw 586 v. Chr. wurde der Tempel durch Nebukadnezar zerstört. Am 9. Aw 70 n. Chr. wurde der Zweite Tempel Israels durch Titus vernichtet. Im Freiheitskampf der Zeloten unter Bar Kochba gegen Rom fiel die Festung Betar am 9. Aw 135 n.Chr. In Spanien mussten die Juden am 9. Aw 1492 das Land verlassen. Am 9. Aw 1914 begann der Erste Weltkrieg, der für die osteuropäischen Juden folgenschwer wurde.

Der Tischa BeAw (9. Aw) gehört zu den vier Trauertagen im jüdischen Kalender, die der Zerstörung Jerusalems gelten.

Der erste dieser vier Trauertage ist der 10. Tewet. Mit ihm begann die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 n. Chr.

Am 17. Tammus brachen die römischen Legionen in die Vorstadt Jerusalems ein. Wenige Wochen später, am 9. Aw, geschah Tischa BeAw – Tröstet mein Volk weiterlesen

Gazas-Feuerdrachen

In den letzten 100 Tagen ist kein einziger Tag vergangen, an dem Felder und Wälder nicht von Hamas Drachen und Ballons in Brand gesetzt wurden. Während dieser 100 Tage hat Israel so gut wie nichts unternommen, um die Hamas daran zu hindern, Israels südliches Negev-Gebiet zu verbrennen.

 

In Gaza befindet sich eine große Bevölkerungsgruppe, welche die Juden hasst und in der Vergangenheit immer wieder Terroranschläge gegen Israel verübt hat. Der Hamas-Herrschaft ein Ende zu setzen, würde ebenso wenig die Beliebtheit der Hamas bei den Palästinensern beenden und wäre auch den Interessen Israels nicht dienlich.

Die Hamas-Organisation ist sich der strategischen Logik Israels bewusst und fürchtet nicht, dass Israel einen groß angelegten Krieg anstrebt, um Gazas-Feuerdrachen weiterlesen

Fast die Hälfte der Israeli reist ins Ausland

Israeli können sich Ferien leisten. 2017 haben 3,8 Millionen Israeli, fast die Hälfte der Bevölkerung, mindestens ein Mal das Land verlassen. Das gehört im internationalen Vergleich weltweit zu den höchsten Reiseraten. In anderen Worten verfügen immer mehr Landesbürger über freies Einkommen, um sich solche Aktivitäten leisten zu können.

«Die Wirtschaft ist effektiv in einer guten Lage», sagte Fast die Hälfte der Israeli reist ins Ausland weiterlesen

Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel

Es sollte ein gemeinsames Bekenntnis zum Iran-Atomdeal sein, das Wien und Teheran beim Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani am Mittwoch 4.7.2018 in Wien abgeben wollten. Kurz betonte in einem Presseauftritt mit Rouhani: „Aus unserer Sicht absolut inakzeptabel ist, wenn das Existenzrecht Israels infrage gestellt wird oder zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Die Sicherheit Israels ist für uns als Republik Österreich nicht verhandelbar.“

Rouhani ließ dies nicht auf sich sitzen und holte zu einer historischen Lektion aus. „Wir Iraner haben die Juden in Babylon gerettet. Sie haben eine Schuld uns gegenüber“ (Babylon liegt im Irak. Der persische König Kyros (Kyrus) (Iraner sind die Perser und Arier**)  sandte die Juden nach Jerusalem zurück, um den Tempel aufzubauen  (2. Chronik 36,23) = Umkehrung der heutigen Politik der Vernichtung. Die Perser (Iraner) wollten die Juden ca. 55 Jahre nach dem Erlass von Kyros vernichten = Buch Esther. Das Buch schildert die Geschichte der Jüdin Esther, die zur persischen Königin aufsteigt und in dieser Position einen heimtückischen Anschlag des persischen Vizekanzlers Hamans zur Ausrottung der Juden vereiteln kann). Die Iraner hätten „gute Beziehungen zu den Juden in aller Welt“, versicherte Rouhani. Anders sehe es freilich mit den „Zionisten“ (Israel) aus, die als „Besatzungsgruppe und Unterdrücker“ die Menschen etwa im Gaza-Streifen unterdrücken. Israel unterstütze sogar den IS (Daesh) in Syrien. „Sie behandeln die IS-Verwundeten in Israel“.

Kurz hatte im Vorfeld Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel weiterlesen

Friedensplan für den Nahen Osten

Den Plan für Frieden im Nahen Osten von US-Präsident Donald Trump haben die Palästinenser nie gesehen. Diese Tatsache aber hat sie nicht davon abgehalten, den Plan schon jetzt kategorisch abzulehnen. Einschätzungen von Bassam Tawil.

Der Trump-Plan ist noch nicht fertig und wurde daher noch keiner Partei des israelisch-arabischen Konflikts vorgelegt.

Doch die Palästinenser führen eine Schmutz- und Hasskampagne gegen Präsident Trump und hochrangige Vertreter der Regierung. Friedensplan für den Nahen Osten weiterlesen