Schlagwort-Archive: Israel

Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Das jüdische Schawuot wird am 6. Siwan gefeiert – in der Diaspora zusätzlich auch am 7. Siwan. Das hebräische Wort Schawua heißt Woche und Schawuot ist die Mehrzahl davon, bedeutet also «Wochen». Sieben Wochen nach Passah, also am 50. Tag danach (griechisch Pentecoste, d.h. der Fünfzigste), soll Schawuot gefeiert werden (5. Mose 16,9-10). Die Zeit zwischen den Festen zählt man mit dem Omer. Das ist das hebräische Wort für Garbe.

An Passah brachte man die Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich weiterlesen

Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel

2019: abends Mittwoch 22. Mai bis Donnerstag 23. Mai  / Sefirat HaOmer – Omer-Zählen

Lag baOmer ist am 33. Tag des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot und ist jeweils am 18. Ijjar. Lag (hebräisch ל״ג) steht für 33.

Die Zeit des Omerzählens gilt bei den religiösen Juden als ernste Zeit, in der keine Hochzeiten oder andere Vergnügungen stattfinden. Einige lassen sich während dieser Zeit auch keine Haare schneiden. Diese ernste Zeit wird nur am 33.Tag, dem Lag BaOmer, und seit 1948 auch am Unabhängigkeitstag Israels, dem Jom Ha- Azmaut, unterbrochen.

Lag baOmer ist ein fröhliches Fest. Die verschiedenen einschränkenden Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel weiterlesen

Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts

Das heutige Israel gehörte seit 1517 zum osmanisch-türkischen Reich und war lange Zeit weltpolitisch bedeutungslos. Erst mit der Belagerung von Akko und der kurzen Eroberung von Haifa 1799 durch Napoleon rückte das heutige Israel in das Bewusstsein der damaligen Weltbevölkerung. Plötzlich sah England durch den Feldzug nach Ägypten 1798 durch Napoleon den ungehinderten Zugang über den Nahen Osten zu seinen Stützpunkten in Indien bedroht.

Konflikt der Ideologie
Vor Ort entsetzte den Religionsgelehrten der altehrwürdigen al-Azhar-Universität die Behauptung der Fremden, alle Menschen seien vor Gott gleich. „Wie könnte das sein, da Gott doch manche über andere gestellt hat?“ Er meint damit: Die Muslime über die Ungläubigen. Napoleon Bonaparte selbst sieht sich als oberster Verteidiger des Islams. Seine Reitersoldaten tragen Uniformen in Grün – der Farbe des Propheten. Er schlägt vor, das Freitagsgebet in der großen Moschee der al Azhar möge ab sofort in seinem statt im Namen Allahs gesprochen werden. Kaum ein Jahr nach seinem pompösen Einzug in Kairo, am 22. August 1799, setzt sich Napoleon per Schiff nach Frankreich ab. Seine Soldaten lässt er am Nil zurück. Tausende sterben. In Paris verkauft er die „Expedition“ als großen Erfolg.

1827 versenken Frankreich, Großbritannien und Russland die osmanische Flotte. Der osmanische Sultan in Istanbul wird zu einer Spielfigur der europäischen Großmächte.

Neues religiöses Erwachen
Auch in kirchlichen Kreisen Die geschichtlichen Wurzeln des Nahost-Konflikts weiterlesen

Naqba – Katastrophe

Am 15. Mai ist wieder  die Naqba (arab. Katastrophe). Das Symbol der Naqba ist der Schlüssel geworden, den die Vertriebenen von ihren Häusern in der Hoffnung mitgenommen hatten, um eines Tages wieder in ihre Häuser zurückzukehren.

Als Nakba oder an-Nakba, deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet. Die Gründe, die zur Flucht von rund der Hälfte der arabischen Bevölkerung des britischen Mandatsgebietes Palästina führten, sind umstritten.  Naqba – Katastrophe weiterlesen

Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag

2019: Mittwoch Abend 8. Mai – Donnerstag 9. Mai. Der 71. Jom HaAtzma’ut.

Jeweils am 5. Ijjar (2019 wegen dem Schabbat um einen Tag vorverschoben) des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch: יום העצמאות, Tag der Unabhängigkeit). Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708 durch David Ben-Gurion. Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag weiterlesen

Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen

2019: Dienstagabend 7. April bis Mittwochabend 8. Mai

Der Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror wird um 20 Uhr Lokalzeit mit einem Sirenenton von einer Minute Dauer eröffnet. Das Leben steht für eine Minute still.

Am Mittwochum 11 Uhr ertönen wieder die Sirenen, dieses Mal zwei Minuten lang. Das Signal markiert den Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltungen auf den Friedhöfen.

Am Abend geht der Tag der Trauer über in den freudig gefeierten Unabhängigkeitstag, dem Jom HaAtzama’ut.

Als Vorbereitung für den Gedenktag Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen weiterlesen

Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel

Aus aller Welt pilgern Leute zu den religiösen Festen nach Israel. Doch in Israel selbst gibt es nur drei gesetzliche Feiertage: Den Holocaust-Gedenktag, den Gedenktag für die gefallenen Soldaten und einen Tag später der Unabhängigkeitstag.

Jeder feiert, wie seine Feste gerade fallen. Man kennt nicht einmal einen einheitlichen wöchentlichen Ruhetag. Jede Region nimmt aber Rücksicht auf die lokale Bevölkerung. Auch im säkularen Tel Aviv Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel weiterlesen

Millionen-Marsch in Gaza

Update 5.4.19: Die palästinensische Zeitung al-Quds berichtete am Mittwoch 3.4.19, dass militante Truppen im Gazastreifen, die von der Hamas und dem Islamischem Dschihad dominiert werden, ihren Mitgliedern befohlen hätten, jeglichen Feuerbomben-Beschuss auf israelische Gemeinden auf der gegenüberliegenden Seite der Grenze einzustellen. Alle Hamas- und Islamic-Jihad-Mitglieder wurden außerdem aufgefordert, ihre nächtlichen Unruhen entlang des Gaza-Grenzzauns zu beenden und den Einsatz von Sprengstoff bei Unruhen entlang der Grenze zu stoppen, wie es in dem Bericht heißt. Diese neuen Richtlinien stehen im Einklang mit den unter ägyptischer Vermittlung mit Israel erzielten Vereinbarungen.“

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Raketen-Angriff auf Israel aus Gaza

Donnerstag 28.3.19: Die Hamas ordnet an, dass alle Schulen in Gaza am Samstag geschlossen sein müssen, damit die Kinder an den Massenunruhen an der Grenze zu Gaza teilnehmen können.

Brandballons von Gaza fliegen nach Israel. Israel griff ein iranisches Raketenlager in Aleppo Syrien an.

Mittwoch 27.3.19: Die Schulen sind in Südisrael wieder ganz normal in Betrieb. Das ist ein Inditz, dass kein grösserer Schlagabtausch zu erwarten ist. Ägypten bemüht sich um eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas – jedoch bisher ohne Erfolg. Raketen fliegen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet und Israels Luftwaffe bombardiert Ziele in Gaza. Nach neuen Angriffen militanter Palästinenser auf Israels Grenzgebiet attackierte die israelische Luftwaffe am Dienstagabend wieder Ziele in dem Palästinensergebiet am Mittelmeer. Israels Armee teilte mit, es seien mehrere Hamas-Einrichtungen getroffen worden. In der Küstenstadt Aschkelon haben die Alarmsirenen geheult. Es sei erneut eine Rakete aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde das Geschoss von Israels Raketenabwehr Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen.
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Expertenantwort auf die UN-Untersuchung zu Gaza

Oberst Richard Kemp über die Untersuchung der UN-Gaza-Proteste

„Ich war dreißig Jahre lang in der britischen Armee. In dieser Zeit habe ich oft und an verschiedenen Orten britische Truppen in Einsätzen gegen gewalttätige Demonstranten und Randalierer kommandiert. In jedem einzelnen Fall befanden sich unter den Randalierern auch bewaffnete Terroristen, die die Gewalt organisiert und dazu verwendet haben, um Sicherheitskräfte anzugreifen. (…)

In all den Beobachtungen, die ich über die Vorgangsweise der IDF gemacht habe, habe ich mich an meiner persönlichen Erfahrung und meinem Wissen über derartige Situationen orientiert, um herauszufinden, was die IDF hätten anders machen können. Um ganz ehrlich zu sein: Obwohl ich so etwas sehr oft erlebt habe, kann ich nicht einen einzigen Punkt vorbringen, wie die IDF hätten anders vorgehen und trotzdem ihre Ziele erreichen können.

Trotzdem erzählen andere Leute – britische Armeeoffiziere, amerikanische Offiziere, Offiziere verschiedener anderer Länder ebenso wie Politiker, Medien, Menschen, die sogenannte Menschenrechtsgruppen vertreten, NGOs usw. –, mir persönlich und auch der Welt, dass Israel sich anderes hätte verhalten sollen. Aber keiner von ihnen, nicht ein einziger von ihnen, hat mir sagen können, wie Israel mit der Situation effektiv, aber anders umgehen hätte sollen. Ich warte immer noch darauf. (…)
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El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ

Der neue Präsident von El Salvador Nayib Bukele (37) ist ein palästinensischer Christ, der den jüdischen Staat liebt. Sein Vater war Imam, seine Frau hat jüdische Wurzeln.

Er glaube an Jesus und stütze sich auf die Bibel, um sein Leben zu lenken. In einer Twitter-Nachricht schrieb er: «Ich respektiere alle Religionen und die Menschen, die daran glauben, aber ich bin der Meinung, dass die Beziehung zu Gott persönlich ist. Ich glaube, dass niemand in Gruppen errettet wird, sondern dass die Erlösung individuell erreicht wird».

«Deshalb habe ich El Salvadors neuer Präsident Nayib Bukele ist palästinensischer Christ weiterlesen