Schlagwort-Archive: Israel

Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag

2018: Mittwoch 18. April – Donnerstag 19. April Der 70. Jom HaAtzma’ut beginnt am Mittwochabend.

Mit einer Friedensbotschaft von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben die Feierlichkeiten zum 70. Unabhängigkeitstag Israels am Mittwochabend begonnen.

«Unsere Hand ist in Frieden ausgestreckt für alle jene unserer Nachbarn, die den Frieden wollen», sagte Netanjahu. Weiter sprach er von einer «wirklichen Saat des Friedens», die derzeit unter einigen von Israels arabischen Nachbarn aufgehe.

Jeweils am 5. Ijjar des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch: יום העצמאות, Tag der Unabhängigkeit). Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708 durch David Ben-Gurion. Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag weiterlesen

Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen

2018: Dienstagabend 17. April bis Mittwochabend 18. April

Der Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror wird um 20 Uhr Lokalzeit mit einem Sirenenton von einer Minute Dauer eröffnet. Das Leben steht für eine Minute still.

Am Montag um 11 Uhr ertönen wieder die Sirenen, dieses Mal zwei Minuten lang. Das Signal markiert den Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltungen auf den Friedhöfen.

Am Abend geht der Tag der Trauer über in den freudig gefeierten Unabhängigkeitstag, dem Jom HaAtzama’ut.

Als Vorbereitung für den Gedenktag Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen weiterlesen

Die iranische Drohne war bewaffnet

Eine iranische Drohne, die am 10. Februar 2018 in israelisches Territorium eingedrungen war und nahe dem See Genezareth von Kampfhubschraubern abgeschossen worden war, sollte einen israelischen Stützpunkt treffen und dort explodieren. Der israelische Militärsprecher bestätigte am Freitagabend 13.4.18, dass die Drohne „bewaffnet“ gewesen sei.

Die Militärs wussten das offenbar schon nach dem Abschuss der Drohne, weshalb Israel unmittelbar den syrischen Flughafen T4 in Syrien angegriffen hat, von wo die Drohne gestartet sei. Die iranische Drohne war bewaffnet weiterlesen

Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel

Jeruaelm obrist-impulse fb

Aus aller Welt pilgern Leute zu den religiösen Festen nach Israel. Doch in Israel selbst gibt es nur drei gesetzliche Feiertage: Den Holocaust-Gedenktag, den Gedenktag für die gefallenen Soldaten und einen Tag später der Unabhängigkeitstag.

Jeder feiert, wie seine Feste gerade fallen. Man kennt nicht einmal einen einheitlichen wöchentlichen Ruhetag. Jede Region nimmt aber Rücksicht auf die lokale Bevölkerung. Auch im säkularen Tel Aviv Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel weiterlesen

Angriffstunnel in Gaza zerstört

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen weiteren Angriffstunnel der in Gaza herrschenden Hamas zerstört.

Der Militärsprecher zog eine Verbindung zwischen dem Tunnelbau und den jüngsten Massenprotesten von Palästinensern in dem Gebiet. Diese hätten möglicherweise auch dazu dienen sollen, den Bau des Tunnels zu verschleiern. „Er liegt sehr in der Nähe einer der zentralen Punkte der Unruhen der letzten drei Wochen und ich denke, das ist kein Zufall“, sagte Conricus.

Palästinenser im Gazastreifen haben begonnen, Drachen mit Molotow-Cocktails über den Grenzzaun in Richtung Israel fliegen zu lassen. Offizielle informierten die Einwohner am Sonntag, dass die Feuerbomben verschiedene Feuer verursacht, aber bis jetzt noch keine Verluste an Menschenleben zur Folge gehabt haben.

Angriffstunnel in Gaza zerstört weiterlesen

Mit Menschenmassen Israel überrennen

Mit dem «Marsch der Rückkehr» demonstrierten ab Freitag 30.3.18 Palästinenser für ihr Recht auf ganz Palästina (= Israel, da das ganze Gebiet von Israel als Palästina bezeichnet wird). Hamas-Chef Yahya Sinwar, der starke Mann im Gaza, hatte seine Landsleute in den vergangenen Wochen dazu aufgerufen, so lange weiter zu marschieren, bis «diese provisorische Grenze» zwischen Israel und Gaza verschwunden sei. Die Proteste würden erst aufhören, wenn «wir ins Land zurückkehren, aus dem wir vor 70 Jahren vertrieben wurden», spornte er die Leute von Gaza zur Teilnahme an. Mit Toten und Verletzten wollen sie die Palästinenser wieder ins Zentrum der globalen Aufmerksamkeit rücken. Wäre es beim friedlichen Protest geblieben, wäre keinem Palästinenser ein Haar gekrümmt worden. mehr Informationen

Ein Großteil der Getöteten gehörten Terrorgruppen an Mit Menschenmassen Israel überrennen weiterlesen

Touristenzahlen in Israel steigen

Seit Jahresbeginn stieg laut Ministerium die Zahl der Besucher aus Deutschland und Italien um rund 50 Prozent

Israel verzeichnet weiterhin steigende Touristenzahlen. Mit über einer halben Million Touristen seit Jahresbeginn liege der Zuwachs im Vergleich zur Vorjahresperiode bei 25 Prozent, wie das Tourismusministerium am Sonntag 11.3.2018 unter Berufung auf jüngste Zahlen des Zentralen Statistikbüros mitteilte.

Mit 299.400 Touristen verzeichnete Israel im Februar 2018 ein Besucherplus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die höchsten Zuwachsraten verzeichnet (170 Prozent) und Schweden (87 Prozent).  mehr Informationen

Israel-Reisen

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Außergewöhnliche Israelreise 

IsraelDie Erlebnistour 2018

Aus neuen Perspektiven den Glauben und das Land der Bibel entdecken. Vor Ort entschlüsseln sich oft unbeachtete Zusammenhänge. Reiseleitung durch Nahostexperte und israelische Reiseführerinkurze fundierte Inputs, wichtigste Sehenswürdigkeiten, Wanderungen (können auch ausgelassen werden), Kontakte zu messianischen Juden und arabischen Christen, viel Freizeit (Shoppen, Kaffee oder Besichtigungen).

Achtung, wegen den Flügen, so schnell wie möglich  anmelden oder Kontakt mit dem Reisebüro aufnehmen.

Israel-Reisen 2018

Frühlingsreise Mo 23.04. – Fr 04.05.18 / CHF 2590.-

Herbstreise Mo 08.10. – Fr 19.10.18 / CHF 2690.-

Link zu den Bildern von der Reise: https://www.flickr.com/photos/obrist-impulse/sets/72157650431715042/

Israel Reisen 2018 PDF

US-Botschaft ab 14. Mai in Jerusalem

Erwartungsgemäß in den schärfsten Tönen verurteilt die arabische Welt die Ankündigung Washingtons, am 14. Mai die Arbeit der amerikanischen Botschaft im amerikanischen Konsulat in Jerusalem, welches schon immer bestand, aufzunehmen.

Der Palästinensische Nationalrat PNC, das Oberhaus des palästinensischen Parlaments, sprach von einer «krassen Provokation» und einer «Attacke US-Botschaft ab 14. Mai in Jerusalem weiterlesen

Grabeskirche war drei Tage geschlossen

Update 28.2.2018

Aus Protest gegen israelische Gesetzesplanungen und Steuerforderungen hatten die Kirchenverantwortlichen die Pforte der Grabeskirche für drei Tage zugemacht. Jetzt ist sie wieder offen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu will ein Team von Experten einsetzen, die eine Lösung für die geplanten Steuerforderungen Jerusalems finden soll.

„Die Schließung der Grabeskirche war grob fahrlässig“. Mit deutlichen Worten kritisiert der Rektor des Österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Bugnyar, den Protest mehrerer Kirchen im Streit mit den israelischen Behörden. Im Gespräch mit Vatican News begründete der Jerusalem-Kenner am Mittwochmittag sein Urteil. „Diese Maßnahme ist nicht nur unverhältnismäßig, sondern wird längerfristig den kirchlichen Interessen im Heiligen Land schaden – selbst wenn die israelischen Behörden für den Moment den Forderungen nachgeben sollten.“  „Pilger in Geiselhaft zu nehmen“ und sie von der wichtigsten Kirche der Christenheit „fernzuhalten, um ein fragiles Steuerparadies zu prolongieren, ist keine besonders inspirierte Leistung“. „Eine reiche Kirche war noch selten irgendwo auf der Welt ein Grund, um für sie auf die Barrikaden zu gehen.“ Aus Sicht Bugnyars ist die aus osmanischer Zeit stammende Steuerfreiheit aller Kirchengemeinschaften ein „weltweit einzigartiges Privileg“.

Bugnyar verweist auf den seit Jahren in Verhandlung stehenden, jedoch bis dato nicht unterzeichneten Grundlagenvertrag zwischen der katholischen Kirche und Israel. Dem Vernehmen nach, so Bugnyar, werde eine Einigung vorsehen, dass „kirchenbezogene Tätigkeiten“ weiterhin steuerbefreit sind, für „rein erwerbsbezogene Tätigkeiten“ kirchlicher Einrichtungen aber Steuern anfallen. Grabeskirche war drei Tage geschlossen weiterlesen

Syrien das Pulverfass im Nahen Osten

Die neusten Entwicklungen in Syrien lassen aufhorchen. Der Krieg ist nicht beendet und könnte jederzeit weiter eskalieren.

Allein in der ersten Februarwoche sind mehr als 1000 Zivilisten durch Luftangriffe getötet worden.

Die Nachrichten, um die iranische Drohne und den Abschuss der israelischen F16 sind oft verwirrend. Die Drohne wurde am Schabbat 10.2.18 von der zentral-syrischen Luftwaffenbasis Tiyas (T4) in der Provinz Homs gestartet und von dort aus gesteuert. Dort sind auch Einheiten der Quds-Brigaden, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, stationiert. Als die Drohne am Morgen die Grenze zwischen Jordanien und Israel überquert, hat ein israelischer Apache-Kampfhubschrauber das angeblich mit Tarnkappentechnologie ausgerüstete Fluggerät über Beth Schean, südlich vom See Genezareth, nach 90 Sekunden abgeschossen. Dazu musste sie schon seit ihrem Start beobachtet gewesen sein. Es ist aus israelischer Sicht unwahrscheinlich, dass es sich bei dem Drohnenflug um ein Versehen handelte. Es handelte sich  um eine iranische Drohne, die der amerikanischen RQ-170 nachempfunden ist, die dem Iran 2011 in die Hände gefallen ist.

Als Vergeltung stiegen in einer ersten Angriffswelle acht israelische Kampfflugzeuge Richtung Syrien auf und legten nach israelischen Angaben das als „T4“ bekannte Flugfeld nahe Palmyra mitsamt der Kaserne und Drohnenleitzentrale in Schutt und Asche. Es war nicht der erste israelische Angriff auf Palmyra, aber der erste offen gelegte.

Die syrische Armee feuerte im Gegenzug mehr als zwanzig Luftabwehrraketen auf die zurückkehrenden israelischen Flugzeuge. Eines davon Syrien das Pulverfass im Nahen Osten weiterlesen

Proklamation: Endlösung

Unglaublich was auf diesem Plakat steht:

We stand up to the end.  Israel must vanish from the entire world

Wir stehen auf bis zum Ende. Israel muss von der ganzen Welt verschwinden.

Das Plakat mit dem Porträt des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khameneistand stand auf einer Kriegsausstellung südlich von Teheran am 26. September 2016 (8 Monate nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens).

Spannend ist, dass der Text auch auf Englisch steht und es so für die ganze Welt unmissverständlich ist, was der Iran beabsichtigt.

 

 

 

 

 

 

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Ohne Jerusalem kein Palästina

Ohne Jerusalem als Hauptstadt ist ein Palästinensischer Staat wertlos“, sagte der palästinensische Hauptunterhändler, Saeb Erekat, am Dienstag 9.1.2018.

Er meint, dass alle von den Amerikanern geleiteten Friedensgespräche abgelehnt würden, bis die USA ihre Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels wieder zurücknehmen würden. Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge, sagte Erekat dies zum Radiosender Voice of Palestine.      mehr Informationen 

Einige berufen sich in den Diskussionen um Jerusalem immer wieder auf das Völkerrecht. So sagte der französische Präsident Macron «What’s new is that a powerful outside country unilaterally recognizes something that goes against international law.» Auch der schwedische Botschafter bei den Vereinten Nationen hat im Sicherheitsrat als ersten Kritikpunkt zu der Jerusalem-Erklärung genannt, sie verstoße gegen das Völkerrecht.

Am Anfang steht dabei die Frage, welche völkerrechtlich relevanten Aussagen in dem Text überhaupt enthalten sind. Nach dem Wortlaut geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem als der «Hauptstadt» Israels.

Mancher wird überrascht sein zu erfahren, dass der Begriff «Hauptstadt» gar keine völkerrechtliche Kategorie ist. Es handelt sich bei Hauptstädten um innere Angelegenheiten; die Entscheidungen liegen in der Souveränität der Nationalstaaten.

Was es völkerrechtlich nicht gibt, kann man auch nicht völkerrechtlich anerkennen.

Ein souveräner Staat kann seine Handlungsvollmacht nur Ohne Jerusalem kein Palästina weiterlesen

Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen

Der christliche Glaube ist nicht an eine politische Haltung gebunden. Dennoch stehen Christen in allen Parteien für die ethischen Werte und Solidarität ein. Jesus Christus zwingt niemandem den Glauben auf. Er ist eine freiwillige Entscheidung. In der Politik jedoch muss man verbindliche Rahmenbedingungen finden.

Aus reinen Beobachtungen wird klar, dass im jüdischen Staat mehr Religionsfreiheit herrscht als in einem muslimischen Staat. Deshalb begrüßen Christen die Freiheit in Jerusalem und kritisieren die willkürlichen Bestimmungen in Bethlehem. Konvertieren Einheimische zum christlichen Glauben, dann müssen sie in den muslimischen Gebieten um ihr Leben fürchten. Anerkennt ein Jude Jesus Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen weiterlesen

Es geht nicht wirklich um Jerusalem

Bei den Protestaktionen, bei denen US-Flaggen abgefackelt wurden, ging es mehr darum, die USA und Amerikaner zu hassen, als gegen eine angebliche Änderung des Status von Jerusalem zu protestieren. Warum sollte sonst ein palästinensischer Ladenbesitzer ein Schild am Eingang seines Geschäfts aufhängen, auf dem steht: „Dogs and Americans Not Allowed to Enter“?

Oder warum sollten die Palästinenser eine Kampagne starten, um die Schliessung aller amerikanischen Institutionen im Westjordanland und im Gazastreifen zu fordern, einschliesslich der United States Agency for International Development (USAID), die Hunderte von Millionen Dollar investiert hat, um den Palästinensern beim Aufbau eines lebensfähigen künftigen palästinensischen Staates zu helfen?

Das eigentliche Ziel der Palästinenser besteht darin, „Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan zu befreien“. Mit anderen Worten, das bedeutet, dass das eigentliche Ziel der Palästinenser darin besteht, Israel zu zerstören.

Abbas behauptete, dass die jüdische Geschichte Jerusalems falsch sei und erklärte, dass Es geht nicht wirklich um Jerusalem weiterlesen