Schlagwort-Archive: Israel

War es das Gesicht von König Ahab?

Das Keramik-Portrait wurde erst im vergangenen Jahr gefunden. Der elegante Stil deutet darauf hin, dass es sich um das Bildnis eines Königs handelt. Die Forscher haben den Fund mittlerweile auf das neunte Jahrhundert vor Christus datiert. Der Kopf wurde in der Stadt gefunden, in der drei verschiedene antike Königreiche siedelten. In Frage kommen König Ahab von Israel, König Hasael von Aram-Damaskus und König Ethbaal von Sidon.  War es das Gesicht von König Ahab? weiterlesen

USA-Juden verlieren den Kontakt zu Israel und Judentum

Eine düstere Botschaft hatte der israelische Diaspora-Minister Naftali Bennett (Das Jüdische Haus) am Dienstag 12.6.18 für die Juden der USA.

Vor der Jahresversammlung des American Jewish Committee (AJC) meinte er am Dienstag nämlich, er fürchte um die Zukunft der amerikanisch-jüdischen Gemeinschaft, da sie dabei sei, ihren Kontakt sowohl zu Israel als auch zum Judentum zu verlieren. Wörtlich sagte Bennett, USA-Juden verlieren den Kontakt zu Israel und Judentum weiterlesen

Entsalztes Wasser in den See Genezareth

Israel will in den See Genezareth entsalztes Wasser fließen lassen, um gegen wachsende Wasserknappheit zu kämpfen. Für dieses Vorhaben bewilligte das Kabinett am Sonntag 10.6.18 einen Notfallplan. Aufgrund einer intensiven und anhaltenden Dürre soll erstmals entsalztes Wasser in den nordisraelischen See geführt werden.

Ab kommendem Jahr sollen Entsalztes Wasser in den See Genezareth weiterlesen

Religiöse Trendwende in Israel

Im Gegensatz zur landläufigen Ansicht wird die jüdische Bevölkerung Israels immer weniger religiös – und nicht umgekehrt.

Laut einer dieser Tage veröffentlichten Studie ist die Zahl der religiösen israelischen Juden, die ihre Tradition verlassen, viel größer als die Zahl der Säkularen, die religiös werden. Die vom Religiöse Trendwende in Israel weiterlesen

Ayatollah Khameni ruft zum Genozid auf

Via Twitter bezeichnete der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khameni,  den Staat Israel als „bösartigen Krebstumor in der westasiatischen Region“, welcher „entfernt und ausgelöscht werden“ müsse – „es ist möglich und es wird geschehen„. Zudem sei die Sache der Palästinenser für den Iran „weder eine Taktik, noch eine politische Strategie“. Es sei eine „Angelegenheit des Glaubens“ und „des Herzens“, so der geistliche Führer des Landes.

Seine Tweets Ayatollah Khameni ruft zum Genozid auf weiterlesen

Der inoffizielle Waffenstillstand und die Feuerdrachen

Während des ganzen Samstagabends und auch Sonntagsfrüh waren in diversen israelischen Grenzorten Alarmsirenen zu hören. Raketen aus Gaza wurden gegen Ortschaften im Süden Israels gefeuert. Drei dieser Geschosse konnte vom Abwehrsystem «Iron Dome» abgefangen werden. Die Raketen waren die ersten Verletzungen des erst letzte Woche in Kraft getretenen Waffenstillstands.

«Inoffiziell» wird Der inoffizielle Waffenstillstand und die Feuerdrachen weiterlesen

Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Das jüdische Schawuot wird am 6. Siwan gefeiert – in der Diaspora zusätzlich auch am 7. Siwan. Das hebräische Wort Schawua heißt Woche und Schawuot ist die Mehrzahl davon, bedeutet also «Wochen». Sieben Wochen nach Passah, also am 50. Tag danach (griechisch Pentecoste, d.h. der Fünfzigste), soll Schawuot gefeiert werden (5. Mose 16,9-10). Die Zeit zwischen den Festen zählt man mit dem Omer. Das ist das hebräische Wort für Garbe.

An Passah brachte man die Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich weiterlesen

Aufstand der sinnlosen Märtyrer

So wie es scheint, war am 14. Mai der Höhepunkt des palästinensischen Aufstandes zum 70-jährigen Bestehen von Israel. Statt den erwarteten 150 000 Demonstranten sind zwar nur 50 000 gekommen, doch ihr Auftritt mit Steinschleudern und Feuern richtete viel Schaden an, brachte sie aber nicht weiter.

Durch Drachen mit Brandbeschleuniger wurden schon über Tage die israelitischen Felder in Brand gesetzt. Es entstanden sehr große Schäden.

Von den 62 am Montag getöteten Palästinensern waren nach den Angaben der Hamas 50 von ihnen. mehr Informationen

Der israelische Geheimdienst zählte mindestens 24, die als Terroristen bekannt waren.

Hamas setze auf die Proteste, weil sie ihre strategische Waffe gegen Israel verloren habe, schreibt Aufstand der sinnlosen Märtyrer weiterlesen

Naqba – Katastrophe

Am 15. Mai ist wieder  die Naqba (arab. Katastrophe). Das Symbol der Naqba ist der Schlüssel geworden, den die Vertriebenen von ihren Häusern in der Hoffnung mitgenommen hatten, um eines Tages wieder in ihre Häuser zurückzukehren.

Als Nakba oder an-Nakba, deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet. Die Gründe, die zur Flucht von rund der Hälfte der arabischen Bevölkerung des britischen Mandatsgebietes Palästina führten, sind umstritten.  Naqba – Katastrophe weiterlesen

Schweizer Berichterstattung über Jerusalem

„Israel feiert morgen den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung“, behaupten die Sprecherin Katja Stauber und Nah-Ost-Korrespondent Pascal Weber in der Schweizer Tagesschau vom 13.5.2018 (ab Minute 3,32 und 5,36)

Wer sachkundig ist, weiß, dass Israel seinen 70. Jahrestag nach dem jüdischen Kalender bereits am Mittwoch 18. April bis Donnerstag 19. April  am 5. Ijjar gefeiert hat. Der Staat Israel wurde  am 14. Mai 1948 ausgerufen, aber Israel feiert dieses Ereignis immer nach dem jüdischen Kalender.

Also am 14. Mai gibt es nur die Einweihung der provisorischen amerikanischen Botschaft in der neutralen Zone zwischen West- und Ostjerusalem. Am 15. Mai ist dann der Naqba Tag der Palästinenser.

Richtig wäre: „Nach dem westlichen Kalender ist (nicht feiert) am 14. Mai der 70. Jahrestag der Staatsgründung von Israel“.

Drohungen gegen Assad

Neben den bereits zur Routine gewordenen iranischen Drohungen gegen Israel und den entsprechenden Retourkutschen aus Jerusalem lässt Israel nun klare Drohungen gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad vernehmen.

Gegenüber der israelischen Nachrichten-Website ynet erklärte der israelische Energieminister Yuval Steinitz am Montag 7.5.2018, Israel werde Assad «eliminieren», sollte der Iran fortfahren, von Syrien aus militärisch aktiv zu sein. Assad müsse wissen, meinte Steinitz, dass es sein Ende sei, sollte er den Iranern gestatten, Syrien zu einer Militärbasis für Attacken gegen Israel zu machen. «Es geht nicht Drohungen gegen Assad weiterlesen

Apokalyptische Rhetorik

Verbales Kriegsgetöse im Nahen Osten gehört zwar längst zur Routine, doch in diesen Tagen klingt es besonders schrill. Vor dem Entscheid Washingtons, ob das Atomabkommen mit Teheran verlängert werden soll oder nicht, steigt die Spannung. Verschärft wird sie durch regionale Machtansprüche Irans.

100 000 Raketen seien bereit, um in Richtung Israel zu fliegen, warnen die iranischen Revolutionsgarden und drohen Israel mit «Vernichtung und Zusammenbruch».
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Israel bombardierte syrische Basis

Israelische F-15-Düsenjäger haben in der Nacht vom Sonntag auf den Montag 30. April eine Militärbasis unweit der syrischen Stadt Hama bombardiert, nachdem Iran einen Transport von Luftabwehrraketen dorthin gebracht hatte. Das erklärten am Dienstag drei US-Offizielle gegenüber der TV-Station NBC News. Laut anonymen amerikanischen Kreisen hätte Iran auch Boden-Luft-Abwehrraketen an die Basis geliefert. In den letzten zwei Wochen hätte Teheran nach Aussage der US-Offiziellen seine Frachtflüge mit Waffen wie Luftabwehrraketen, aber auch Handwaffen nach Syrien intensiviert. Die amerikanischen Offiziellen vertraten gegenüber der TV-Station die Ansicht, die Transporte seien Israel bombardierte syrische Basis weiterlesen

Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel

2017: abends Mittwoch 2. Mai bis Donnerstag 3. Mai  / Sefirat HaOmer – Omer-Zählen 2017. beginnt am Abend vom: Dienstag, 11. April und endet am Abend vom: Dienstag, 30. Mai

Lag baOmer ist am 33. Tag des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot und ist jeweils am 18. Ijjar. Lag (hebräisch ל״ג) steht für 33.

Die Zeit des Omerzählens gilt bei den religiösen Juden als ernste Zeit, in der keine Hochzeiten oder andere Vergnügungen stattfinden. Einige lassen sich während dieser Zeit auch keine Haare schneiden. Diese ernste Zeit wird nur am 33.Tag, dem Lag BaOmer, und seit 1948 auch am Unabhängigkeitstag Israels, dem Jom Ha- Azmaut, unterbrochen.

Lag baOmer ist ein fröhliches Fest. Die verschiedenen einschränkenden Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel weiterlesen

Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag

2018: Mittwoch 18. April – Donnerstag 19. April Der 70. Jom HaAtzma’ut beginnt am Mittwochabend.

Mit einer Friedensbotschaft von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben die Feierlichkeiten zum 70. Unabhängigkeitstag Israels am Mittwochabend begonnen.

«Unsere Hand ist in Frieden ausgestreckt für alle jene unserer Nachbarn, die den Frieden wollen», sagte Netanjahu. Weiter sprach er von einer «wirklichen Saat des Friedens», die derzeit unter einigen von Israels arabischen Nachbarn aufgehe.

Jeweils am 5. Ijjar des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch: יום העצמאות, Tag der Unabhängigkeit). Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708 durch David Ben-Gurion. Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag weiterlesen