Schlagwort-Archive: Israel

Israel tut mehr für die „Palästinenser“ als die arabischen „Brüder“

Auszüge aus dem offenen Brief von Gerd Buurmann an das Zweite Deutsche Fernsehen

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion von „ZDF heute“, auf Ihrer Facebookseite fand ich am 15. Mai 2017 diese Nachricht:

„Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden 700.000 Palästinenser vertrieben.“

Da Sie als öffentlich-rechtliche Anstalt gewiss niemals Fake News verbreiten würden, möchte ich Sie fragen, woher Sie die Information haben?

Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges zur totalen Vernichtung Israels und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die „israelreine“ Region zurückkehren, verließen (laut meinem Geschichtsbuch) rund 500.000 Menschen ihre Heimat. Sie wurden somit nicht dazu gezwungen – jedenfalls nicht von Israel. Sie gingen in der Gewissheit, das jüdische Volk würde vernichtet werden und in der Absicht, der Vernichtung der Juden nicht im Wege zu stehen. Sie wollten nicht zu einem Kollateralschaden des arabischen Holocausts werden.

In meinem Geschichtsbuch steht nämlich, dass die Araber nicht vertrieben wurden, sondern dass Israel im Gegenteil den Arabern sogar angeboten haben soll zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an.

Im Zuge des bis heute Israel tut mehr für die „Palästinenser“ als die arabischen „Brüder“ weiterlesen

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Verherrlichung von Terroranschlägen ist nicht akzeptierbar

Seit Donald Trump US Präsident und Antonio Guterres der Generalsekretär der UNO ist, wird die Welt weniger tolerant gegenüber der Verherrlichung von Terror der Palästinensischen Behörden.

Als Trump und Abbas sich trafen, soll Trump gesagt haben: „Es wird niemals Frieden geben an einem Platz, wo Gewalt toleriert, unterstützt und belohnt wird!

Das ist eine Absage an die fortgesetzten Zahlungen an Terroristen und deren Familien. Diese Aktionen seien ein Hindernis für den Frieden, meinte Trump.

Im US-Kongress soll ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, worin Verherrlichung von Terroranschlägen ist nicht akzeptierbar weiterlesen

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Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Das jüdische Schawuot wird am 6. Siwan gefeiert – in der Diaspora zusätzlich auch am 7. Siwan. Das hebräische Wort Schawua heißt Woche und Schawuot ist die Mehrzahl davon, bedeutet also «Wochen». Sieben Wochen nach Passah, also am 50. Tag danach (griechisch Pentecoste, d.h. der Fünfzigste), soll Schawuot gefeiert werden (5. Mose 16,9-10). Die Zeit zwischen den Festen zählt man mit dem Omer. Das ist das hebräische Wort für Garbe.

An Passah brachte man die Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich weiterlesen

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Mehr Israelis sind für eine Zweistaatenlösung

Laut einer am Freitagabend 26.5.2017 ausgestrahlten Umfrage des 2. israelischen TV-Programms befürworten 47 Prozent der israelischen BürgerInnen eine Zweistaatenlösung mit den Palästinensern, basierend auf einem korrigierten Verlauf der 1967er Grenzen. Die Korrekturen sollen die Integration der großen Siedlungsblöcke in den Staat Israel erlauben. 39 Prozent der Befragten lehnen eine solche Lösung ab, und 14 Prozent haben sich noch nicht entschieden.

Im Übrigen zeigte die TV-Umfrage, dass 35 Prozent der Israelis Mehr Israelis sind für eine Zweistaatenlösung weiterlesen

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Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel

2017: abends Samstag 13. Mai bis Sonntag 14. Mai  / Sefirat HaOmer – Omer-Zählen 2017. beginnt am Abend vom: Dienstag, 11. April und endet am Abend vom: Dienstag, 30. Mai

Lag baOmer ist am 33. Tag des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot und ist jeweils am 18. Ijjar. Lag (hebräisch ל״ג) steht für 33.

Die Zeit des Omerzählens gilt bei den religiösen Juden als ernste Zeit, in der keine Hochzeiten oder andere Vergnügungen stattfinden. Einige lassen sich während dieser Zeit auch keine Haare schneiden. Diese ernste Zeit wird nur am 33.Tag, dem Lag BaOmer, und seit 1948 auch am Unabhängigkeitstag Israels, dem Jom Ha- Azmaut, unterbrochen.

Lag baOmer ist ein fröhliches Fest. Die verschiedenen einschränkenden Lag b’Omer – Fest der Freudenfeuer in Israel weiterlesen

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Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag

2017: Mo 1. – Di 2. Mai  Der 69. Jom haAtzma’ut beginnt am Montagabend.

Jeweils am 5. Ijjar des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch: יום העצמאות, Tag der Unabhängigkeit). Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708 durch David Ben-Gurion. Jom HaAzmaut – Israels Unabhängigkeitstag weiterlesen

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Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen

2017: Sonntagabend 30. April bis Montagabend 1. Mai

Der Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror wird um 20 Uhr Lokalzeit mit einem Sirenenton von einer Minute Dauer eröffnet. Das Leben steht für eine Minute still.

Am Montag um 11 Uhr ertönen wieder die Sirenen, dieses Mal zwei Minuten lang. Das Signal markiert den Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltungen auf den Friedhöfen.

Am Abend geht der Tag der Trauer über in den freudig gefeierten Unabhängigkeitstag, dem Jom HaAtzama’ut.

Als Vorbereitung für den Gedenktag Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen weiterlesen

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Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel

Jeruaelm obrist-impulse fb

Aus aller Welt pilgern Leute zu den religiösen Festen nach Israel. Doch in Israel selbst gibt es nur drei gesetzliche Feiertage: Den Holocaust-Gedenktag, den Gedenktag für die gefallenen Soldaten und einen Tag später der Unabhängigkeitstag.

Jeder feiert, wie seine Feste gerade fallen. Man kennt nicht einmal einen einheitlichen wöchentlichen Ruhetag. Jede Region nimmt aber Rücksicht auf die lokale Bevölkerung. Auch im säkularen Tel Aviv Unzählbare Feste doch nur drei gesetzliche Feiertage in Israel weiterlesen

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Israelisches Luftverteidigungssystem einsatzbereit

Durch die ständigen Drohungen feindlicher Staaten und Organisationen (Iran, Hamas und Hizbollah, usw.) vor bevorstehenden Raketenangriffen auf das Territorium des jüdischen Staates war es nur eine Frage der Zeit, bis für das Abfangen von Mittelstreckenraketen gedachte System «David’s Sling» einsatzbereit ist.

Zusammen mit den Raketenabwehrsystemen «Iron Dome» Israelisches Luftverteidigungssystem einsatzbereit weiterlesen

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U.N. Apartheid im Nahen Osten

UNO Beobachter Hillel Neuer interveniert im UN-Menschenrechtsrat (engl.: United Nations Human Rights Council, kurz: UNHRC) / unwatch  veröffentlicht am 20.03.2017

Auszug in Deutsch:

Israels 1,5 Millionen Araber genießen volle Stimmberechtigung und werden in der Knesset gewählt. Sie arbeiten als Ärzte und Rechtsanwälte. Sie dienen dem Obersten Gerichtshof.

Jetzt möchte ich die Mitglieder dieser Kommission fragen, die diesen Bericht in Auftrag gegeben haben, die arabischen Staaten, von denen wir gerade gehört haben. Ägypten, Irak und die anderen:

Wie viele Juden leben in euren Ländern? Wie viele Juden leben in Ägypten, Irak, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko?
Einmal war der Mittlere Osten voller Juden.

Algerien hatte U.N. Apartheid im Nahen Osten weiterlesen

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Schwerste Auseinandersetzung seit Jahren im Norden Israels

Sehr offen wird über eine mögliche Auseinandersetzung mit Syrien und der libanesischen Hisbollah  gesprochen, elf Jahre nach dem letzten Libanon-Krieg.

Bei einer Militär-Zeremonie am Wochenende erklärte Israels Generalstabschef Gadi Eisenkot seine Sicht auf die aktuelle Situation: An der Front im Norden ändert sich die Realität zusehends. Und wir handeln. Wir stärken die Abschreckung und wollen Schwerste Auseinandersetzung seit Jahren im Norden Israels weiterlesen

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Jakobs Wende und neue Identität

Als Jakob am Ende seiner Möglichkeiten ist, schenkt Gott ihm eine neue Identität. Ab jetzt kämpft Gott für ihn.

Jakobs Lebenssituation steht im krassen Gegensatz zu den Verheißungen, die er von Gott empfangen hat. Durch List versucht er zu erhalten, was ihm von Gott versprochen wurde. Das hat die Beziehung zu seinem Bruder zerstört. Nach einem langen Exil sagt Gott zu ihm: „Kehre zurück in dein Land und zu deiner Verwandtschaft, und ich will dir Gutes tun!“ (1.Mose 32,10). Schon vorher hat Gott ihm zugesagt: „Ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe“ (1.Mose 28,15). Jakobs Abgesandte bringen jedoch die Nachricht, dass sein Bruder ihm mit 400 Mann entgegen zieht (1.Mose 32,7). Statt sich auf ein versöhnliches Wiedersehen freuen zu können, muss er um das Leben seiner Familie fürchten (V.12). Wieder versucht er es mit einer taktischen Lösung: Er teilt seine Sippe in verschiedene Lager auf und schickt einige Männer mit Geschenken als Vorhut in die Richtung, aus der Esau kommt.

Der eigentliche Kampf Jakobs ist jedoch der Kampf mit Gott. Noch immer will Jakob die göttlichen Verheißungen aus eigener Kraft Wirklichkeit werden lassen. Doch der Zweck heiligt nicht die Mittel. Statt auf Gott zu vertrauen, wird er schuldig an Menschen und an Gott.

Als sich ihm an der Furt des Flusses Jabbok (Nahr ez-Zarqa) ein Mann in den Weg stellt, ist ihm wahrscheinlich nicht klar, mit wem er es zu tun hat. Ist es ein Kämpfer Esaus oder Esau selbst? Er lässt sich auf den Kampf ein und ringt mit seinem unbekannten Gegenüber. Als sich dabei plötzlich sein Hüftgelenk verrenkt, ist er in der Defensive. Aber er will nicht aufgeben, sondern die Anerkennung der göttlichen Verheißungen erhalten.

Doch mit wem hat er es zu tun? Warum muss er seinen Namen „Jakob“, was „Fersenhalter“ bedeutet, nennen und sein Gegner verschweigt ihm, wer er selbst ist? Erst als Jakob gesegnet wurde, gehen ihm die Augen auf: Es ist nicht sein Bruder Esau, sondern Gott, der ihm in menschlicher Gestalt erschienen ist (vgl. Abraham in 1.Mose 18,22 oder Jesus in Johannes 14,9). Hosea nennt diese Gestalt „einen Boten Gottes“, was auch als Engel übersetzt wird (Hosea 12,5).

Nach diesem Kampf schenkt Gott Jakob eine neue Identität, indem er ihm einen neuen Namen gibt: Er soll von nun an „Israel“ heißen. Das bedeutet: „Es kämpft El“. „El“ steht in den alttestamentlichen Namen stets für „Elohim-Gott“ (siehe auch 1.Mose 35,10).

Auch in unserem Leben kann das ähnlich sein. Wir halten die Spannung zwischen Lebenswirklichkeit und den göttlichen Verheißungen nicht aus und werden selbst aktiv. Auch in der Bibel entdecken wir solche Situationen immer wieder.

Mose wollte sein Volk vor der Zeit befreien und musste fliehen, weil er einen Mann getötet hatte. Erst als er selbst schwach war, konnte Gott ihn gebrauchen.

Jesus wurde durch den Teufel versucht (Matthäus 4,1-11), indem ihm dieser vorschlug, sich selbst zu helfen und nicht auf Gottes Handeln zu warten. Jesus verzichtete jedoch darauf, sich selbst zu helfen und wartete bis zu seiner Auferstehung.

Paulus bekam in seinem Ringen mit Gott die Antwort: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2.Korinther 12,9). Darum rühmt sich Paulus am allerliebsten seiner Schwachheit, damit die Kraft Christi in ihm wirksam wird.

Jakob hat sein ganzes Leben lang um die göttlichen Verheißungen gerungen. Die entscheidende Wende geschieht erst, als er am Ende seiner Möglichkeiten ist, sich Gott unterstellt und sich an ihm festklammert. Als er sich mit Gott versöhnt, sorgt Gott auch für die Versöhnung mit seinem Bruder (1.Mose 33,4). Gott ringt mit dem ICH des Menschen, das von Gott unabhängig sein will. Jakob wird vom „Fersenhalter“ zum „An-Gott-Festhalter“. Von nun an kämpft Gott für ihn.

Wenn wir nicht mehr für uns kämpfen, sondern uns an Gott klammern und ihm den Kampf überlassen, erfahren wir in unserem Leben eine neue Dimension. Jesus hat das im Garten Gethsemane so formuliert (Lukas 22,42): „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“

Text und Bild: Hanspeter Obrist / März 2017

Bild: Knesset Menora Israel – Jakobs im Kampf

Jakobs Wende und neue Identität PDF

Jesus in der jüdischen Bibel
Abel – Der getötete Gottesknecht
Noah – Das Vertrauen in Gott hat ihn gerettet
Melchisedek – König der Gerechtigkeit
Der geheimnisvolle Gast von Abraham
Abrahams eigenartiger Opfergang
Jakobs Himmelsleiter
Jakobs Wende und neue Identität
Josef – Modell des Christusweges

 

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Hamas probiert einen Neuanfang

Die Hamas will aus einer weitgehenden Isolation ausbrechen. So plant die Gruppe die baldige Anerkennung eines palästinensischen Staates in den Grenzen vor dem Sechstage-Krieg von 1967. Dies soll im April formell im Rahmen einer Novelle der Hamas-Charta verkündet werden.

Die Islamisten sprechen damit zwar weiterhin keine Anerkennung für einen jüdischen Staat aus. Aber bis jetzt war ein palästinensischer Staat auf dem gesamten Territorium zwischen Mittelmeer und Jordan das zentrale Ziel der Gruppe. Die neue Formel würde Israel also zumindest indirekt anerkennen. (Jedoch Ostjerusalem mit dem Tempelplatz und der Altstadt für ich beanspruchen).

Die Abkehr von dem ursprünglichen Ziel kam Hamas probiert einen Neuanfang weiterlesen

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