Schlagwort-Archive: Böse

Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen

Kannst Du Dir vorstellen wie sich ein Putzteam fühlt, wenn kurz nachdem die Arbeit beendet ist, jemand mit dreckigen Gummistiefeln kommt und durch das ganze Haus läuft? Für mich ist das ein Bild geworden, wie sich wohl Gott fühlen muss, wenn Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen weiterlesen

Feinde der Zivilisation

Brüssel – Was nun? Zunächst: Trauer und Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer.

Insgesamt wurden 34 Personen getötet – 14 am Flughafen und 20 in der Metrostation – und mehr als 230 Personen verletzt.

Die Islam-Verbände sagen, was sie nach islamistisch motiviertem Anschlägen immer sagen: Hier wird ihre Religion missbraucht. Alles irgendwie seltsam routiniert.

Die belgischen Sicherheitsbehörden wollten klug sein. Sie wollten auf keinen Fall in zurückliegender Zeit der großen muslimischen Gemeinde auch nur irgendeinen Grund zur Eskalation bieten. Der Versuch, die Kontrolle zu behalten, hat zu einem entsetzlichen Kontrollverlust geführt. In Belgien wurde sogar ein Wissenschaftler vom Islamischen Staat ausgespäht, mit dessen Wissen eine schmutzige Bombe, oder eine Atombombe, hätte gebaut werden können. Auch konnte sich einer ihrer Anhänger als Mitarbeiter bis in den innersten Sicherheitsbereich eines Atomkraftwerks einschleichen.

Es braut sich etwas zusammen, doch wir glauben an das Gute im Menschen. Das Böse haben wir abgeschafft. So hofften alle, die Terroristen würden schlussendlich aufhören mit Feinde der Zivilisation weiterlesen

Ist das menschliche Leiden nicht ein Beweis, dass kein allmächtiger Gott existiert?

Im Gegenteil, sagt Peter Kreeft, Professor in Philosophie am Bosten College. Wie kann Leiden existieren, ohne einen objektiven Massstab an dem es gemessen wird? Ohne einen Standart, gibt es keine Gerechtigkeit. Wen es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es keine Ungerechtigkeit. Und wenn es keine Ungerechtigkeit gibt, gibt es kein Leiden. Auf der anderen Seite, wenn Gerechtigkeit existiert, dann gibt es Gott. Ist das menschliche Leiden nicht ein Beweis, dass kein allmächtiger Gott existiert? weiterlesen

Palästinenser brauchen Juden

Ibrahim aus Gaza schreibt:

Palästinenser in Gaza, in den von Palästina abgeschiedenen Gebieten und in Flüchtlingslagern verbringen Tag für Tag, Jahr ein, Jahr aus ohne je auf jemanden zu treffen, der jüdisch ist. Und trotzdem ist der Hass gegen Juden unter vielen Palästinensern verbreitet. Die Juden sind fast schon ein Symbol für alles Böse und Unmenschliche.

Das alles erfüllt Kinder mit Angst, die diese Kinder wiederum zum endlosen Kampf führt. Kämpfen bedeutet, das eigene junge Leben zu riskieren, ohne sich sicher zu sein, wofür man kämpft, für wen oder gegen wen. Viele Palästinenser wissen nichts über die Hintergründe des Konfliktes, wie alles begann, wann es begann und wie die Situation vor 1948 aussah.

Juden werden zu Lügnern und glaub‘ ja nichts von dem, was sie in den Medien oder der Politik sagen. Man kann feststellen, dass Menschen aus Gaza langsam und vorsichtig versuchen, jemanden ausserhalb Gazas zu finden und mit ihm zu sprechen. Sogar jemand, der angeblich ein Feind sein soll, denn Menschen sind neugierig.

Es gibt wenige Palästinenser, die sich nie gefragt haben, wer die Juden sind und weshalb sie Feinde sind; inwiefern sie Feinde sind und wie es sein kann, dass sie keine Menschen sind. Das führt zu Widersprüchen: Was, wenn sie doch Menschen sind?

Das Internet hat einigen Schaden für die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde angerichtet, genauso wie für die Regierungen im Iran und Syrien und die Hisbollah im Libanon. Menschen beginnen auf eine Art und Weise zu interagieren, die ihre Anführer nicht wollen.

Palästinenser brauchen gewöhnliche Juden, um Neues zu lernen, Neues zu sehen, denn jeder Mensch ist von Grund auf neugierig. Israelische Medien sind keine Hilfe, weil sie News von den „Feinden“ sind. Ein direkter Dialog, eine Geschichte zu teilen, persönliche Nachrichten zu senden und empfangen – das bringt Leute zusammen.

Um Freunde werden zu können, muss man zuerst seinem Feind gegenübertreten.

Es geht darum, zu erkennen, wie wichtig Treffen mit jüdischen Menschen für die Palästinenser sind, genauso wie Palästinenser wichtig für die Juden sein können.