Schönheit und Erfolg bedeuten nicht automatisch ein glückliches Leben

Die Modewelt war ihr Zuhause. Werbespots für Mercedes, auf dem Laufsteg für Armani – ihr Gesicht ging auf Hochglanz um die Welt. Aber im mageren Körper herrschte gähnende Leere.

Schmerzlich musste Jennifer Strickland erfahren, dass Schönheit und Erfolg nicht automatisch ein glückliches Leben bedeuten. Mit acht Jahren begann sie mit dem Modeln. Ein kometenhafter Aufstieg führte sie auf Laufstege rund um den Globus. «Nach aussen hin hat es ausgesehen, als hätte ich alles, was man sich wünschen kann», erzählt sie auf ihrer Facebook-Seite. Zu sehen war sie in Hochglanz-Magazinen wie «Vogue», «Glamour» oder «Cosmopolitan». «Aber schnell merkte ich, dass diese Welt nicht nur aus Glitter und Gold besteht.» Trotz Glanz und Geld sei sie immer leerer geworden.

Einmal habe sie bei ihren Eltern Urlaub gemacht und zwei Kilo zugenommen. Deswegen sei sie bei Armani gefeuert worden; weitere Arbeitgeber zogen nach. Das habe sie tief getroffen.

Von einem Evangelisten auf der Strasse habe sie eine Bibel erhalten und darin gelesen. In Christus habe sie das gefunden, wonach sie gesucht hatte, sagt Jennifer Strickland. Auf einem Berg in Deutschland sah sie Kreuze, an die Christus genagelt war. Das sei für sie gewesen, wie wenn er zu ihr sagen würde: «Ich bin für dich gestorben. Mein zerbrochener Körper hat dich geheilt. Mein Blut hat dich gereinigt.» Die Menschen hätten immer nur ihre Fassade gesehen, Gott aber habe sie selbst angeschaut. Sie habe Jesus in ihr Herz aufgenommen und wirklich gespürt, dass er ihr ein neues Leben schenkte.

Ihr Buch «Bekenntnisse eines Topmodells» hat sie Frauen und Mädchen gewidmet. Sie schreibt darin über die Gefahr, in die man sich begibt, wenn man sich vom Äusseren bestimmen lässt. «Als ich die Beziehung mit Jesus entdeckte, habe ich eine Schönheit gefunden, die bleibend ist.»

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