Schlimmste Wasserkrise seit der Gründung von Israel

Die israelischen Wasserressourcen seien dabei, neue historische Tiefenrekorde aufzustellen. Das erklärt die Israelische Wasserbehörde in einem am Sonntag 26.8.18 veröffentlichten Bericht. Am meisten sind der Kinneretsee (See Genezareth) und die Golanhöhen betroffen. Dabei sinkt der Wasserspiegel des Kinneretsee täglich um nicht weniger als einen Zentimeter. mehr Informationen

Israel bereitet sich auf weitere Jahre der Dürre vor. Aus diesem Grund wird das Land doppelt so viel Wasser entsalzen als bislang. Das sagte Energieminister Juval Steinitz in einem am Donnerstag 30.9.18 online veröffentlichten Interview der Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Insbesondere solle das entsalzte Wasser in den See Genezareth gepumpt werden. Damit wollen die Behörden es vermeiden, dass der Wasserspiegel weiter sinkt.

Steinitz sagte weiter, die Wasserkrise sei so schlimm wie niemals zuvor seit Gründung des Staates Israel. Dies gelte nicht nur für den See Genezareth, sondern auch für das Grundwasservorkommen und für die Flüsse. Um dieses Problem anzugehen, gelte ein neues Prinzip: Es gehe nicht nur darum, Wasser für den persönlichen Bedarf und für die Landwirtschaft sicherzustellen; vielmehr müsse auch der Bedarf der Natur beachtet werden.

Bereits im Juni hat die Regierung den Bau von zwei neuen Entsalzungsanlage bewilligt. Derzeit sind fünf Anlagen in Betrieb. mehr Informationen

Wird Israel einmal zum Wasserexporteur?

Israel könnte in zehn Jahren genug Trinkwasser produzieren, um es auch zu exportieren. Diese Hoffnung äußerte die nationale Wasserbehörde Mekorot anlässlich ihres 75. Jubiläums. Momentan ist Wasser noch ein äußerst knappes Gut in Israel, die Daten der Behörde legen jedoch nahe, dass bereits im Jahr 2013 75 Prozent aller israelischen Haushalte aufbereitetes Meerwasser nutzen werden. …  weiterlesen

Entsalztes Wasser in den See Genezareth

Israel will in den See Genezareth entsalztes Wasser fließen lassen, um gegen wachsende Wasserknappheit zu kämpfen. Für dieses Vorhaben bewilligte das Kabinett am Sonntag 10.6.18 einen Notfallplan. Aufgrund einer intensiven und anhaltenden Dürre soll erstmals entsalztes Wasser in den nordisraelischen See geführt werden. Ab kommendem Jahr sollen

 

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