Rund 20 Muslime sind vor einer Moschee im Norden Nigerias erschossen worden.

Mehrere Bewaffnete eröffneten nach Behördenangaben in einem abgelegenen Dorf im Staat Kaduna das Feuer, als die Gläubigen die Moschee verließen. Es handele sich offenbar um einen Racheakt. Vor kurzem hätten sich Räuberbanden mit Dorfbewohnern und einer Bürgerwehr einen Schusswechsel geliefert und dabei mehrere Mitglieder verloren.

Die Region wird aber immer wieder von Anschlägen der Islamistensekte Boko Haram erschüttert. Die Extremisten greifen in der Regel Sicherheitskräfte, Regierungsvertreter oder Christen an. Aber auch muslimische Geistliche und Moscheen wurden bereits attackiert. Angriffsziele sind vor allem Menschen, die nicht den strikten Glaubensvorschriften der Sekte folgen.

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