Raketenfrei

Rund 200‘000 Schülerinnen, Schüler und Studenten werden heute wegen dem andauernden Raketenbeschuss vom Gazastreifen zu Hause bleiben. Betroffen sind Städte und Ortschaften wie Beerschewa, Gedera, Ofakim, Ashdod, Yavneh, Aschkelon, Kiriat Malachi, Netivot oder Kiriat Gat in einer Entfernung von sieben bis 40 Kilometer vom Gazastreifen. In der Schweiz wäre im Vergleich Zürich von Deutschland in dieser Zone. Das ist keineswegs eine Grenzregion, wie in vielen Medien behauptet.

Insgesamt wurden aus dem Gazastreifen in den letzten zwei Tagen mehr als 130 Raketen auf Städte und Ortschaften im Süden Israels abgefeuert. Im Januar und Februar waren es 47 Raketen.

Das Raketenabwehrsystem `Iron Dome´ hat davon 30 Raketen als besonders gefährlich eingestuft – und hiervon 27 noch während des Anflugs in der Luft zerstört, die Erfolgsquote liegt damit bei 90 Prozent. Jede der von den Batterien abgefeuerten Raketen zum Abfangen feindlicher Geschosse kostet umgerechnet fast 50‘000 Franken.

Getreu ihrer Politik, palästinensische Raketenangriffe auf israelisches Territorium zu erwidern, flog die Luftwaffe auch in der Nacht zum Montag wieder gezielte Angriffe auf Terrorziele im Gazastreifen. Nach israelischen Meldungen wurden ein Waffenlager und fünf Raketenabschussstellen getroffen.

Die Palästinenser dagegen schießen wahllos auf zivile israelische Ziele.

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