Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel

Es sollte ein gemeinsames Bekenntnis zum Iran-Atomdeal sein, das Wien und Teheran beim Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani am Mittwoch 4.7.2018 in Wien abgeben wollten. Kurz betonte in einem Presseauftritt mit Rouhani: „Aus unserer Sicht absolut inakzeptabel ist, wenn das Existenzrecht Israels infrage gestellt wird oder zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Die Sicherheit Israels ist für uns als Republik Österreich nicht verhandelbar.“

Rouhani ließ dies nicht auf sich sitzen und holte zu einer historischen Lektion aus. „Wir Iraner haben die Juden in Babylon gerettet. Sie haben eine Schuld uns gegenüber“ (Babylon liegt im Irak. Der persische König Kyros (Kyrus) (Iraner sind die Perser und Arier**)  sandte die Juden nach Jerusalem zurück, um den Tempel aufzubauen  (2. Chronik 36,23) = Umkehrung der heutigen Politik der Vernichtung. Die Perser (Iraner) wollten die Juden ca. 55 Jahre nach dem Erlass von Kyros vernichten = Buch Esther. Das Buch schildert die Geschichte der Jüdin Esther, die zur persischen Königin aufsteigt und in dieser Position einen heimtückischen Anschlag des persischen Vizekanzlers Hamans zur Ausrottung der Juden vereiteln kann). Die Iraner hätten „gute Beziehungen zu den Juden in aller Welt“, versicherte Rouhani. Anders sehe es freilich mit den „Zionisten“ (Israel) aus, die als „Besatzungsgruppe und Unterdrücker“ die Menschen etwa im Gaza-Streifen unterdrücken. Israel unterstütze sogar den IS (Daesh) in Syrien. „Sie behandeln die IS-Verwundeten in Israel“.

Kurz hatte im Vorfeld Rouhani in Wien: Polemik gegen Israel weiterlesen

Juden, Christen und Muslime – drei Wege und ihr Ziel – Radio Maria

Sendung Spiritualität Radio Maria, 02.07.2018

Zur Sendung:  https://www.radiomaria.ch/de/201807021330mp3

Weitere Sendungen:

Montag 24. September, 13.30 Uhr, Zu Fuss als Ehepaar nach Jerusalem mit Hanspeter Obrist

Dienstag 23. Oktober,  14 Uhr, Messiaserwartungen gestern und heute – Die Sehnsucht nach einem Messias bei Juden, Christen und Muslimen  mit Hanspeter Obrist

Dienstag 20. November, 10 Uhr, Die erwarteten Messiaswunder zur Zeit von Jesus -Unerwartete Reaktionen auf die Wunder von Jesus mit Hanspeter Obrist

Dienstag 18. Dezember, 10 Uhr, Jesus aus jüdischer Sicht mit Hanspeter Obrist

Friedensplan für den Nahen Osten

Den Plan für Frieden im Nahen Osten von US-Präsident Donald Trump haben die Palästinenser nie gesehen. Diese Tatsache aber hat sie nicht davon abgehalten, den Plan schon jetzt kategorisch abzulehnen. Einschätzungen von Bassam Tawil.

Der Trump-Plan ist noch nicht fertig und wurde daher noch keiner Partei des israelisch-arabischen Konflikts vorgelegt.

Doch die Palästinenser führen eine Schmutz- und Hasskampagne gegen Präsident Trump und hochrangige Vertreter der Regierung. Friedensplan für den Nahen Osten weiterlesen

Israelische Schüler entwickeln System für Früherkennung von Waldbränden

Israelische Schüler haben ein spezielles System entwickelt, um Waldbrände in einem frühen Stadium – bevor sie sich ausbreiten – zu entdecken und so Schäden zu verhindern und auch Leben zu retten.

Israelische Schüler entwickeln System für Früherkennung von Waldbränden weiterlesen

Mariä Heimsuchung

Das Fest Mariä Heimsuchung (Visitatio Mariæ) ist am 2. Juli (evangelisch, orthodox, altkatholisch, zum Teil römisch katholisch in Deutschland). Die weltweite Katholische Kirche feiert das Fest am 31. Mai.

Am Fest der Mariä Heimsuchung erinnert man sich daran, dass Maria ihre Tante Elisabeth besuchte. Es kommt zu einer Begegnung zweier Frauen, die in ihrem tiefen Glauben an Gott persönlich die Erfahrung machten, dass sich Gottes Macht in ihrem Leben gezeigt hat. Beide Mariä Heimsuchung weiterlesen

Weshalb spricht Jesus in Gleichnissen?

Der Zweck der Gleichnisse Jesu ist, dass der Suchende findet. Menschen können sich eine Geschichte oder ein Bild besser merken. Deshalb erzählen wir uns auch Märchen und Fabeln. Sie haben den Zweck, eine Grundwahrheit zu vermitteln. Weshalb spricht Jesus in Gleichnissen? weiterlesen

Demo im Iran: „Tod für Palästina!“ „Raus aus Syrien!“

„Einer unabhängigen Übersetzung der Parolen zufolge, die in den Videos der neuesten Demonstrationen im Iran zu hören sind, haben Demonstranten dort in einer überraschenden Wendung ‚Tod für Palästina‘ und ‚Raus aus Syrien, denkt an uns‘ skandiert. Die jüngsten Proteste begannen am Wochenende und wurden am Montag 25.6.2018 fortgesetzt. Die regierungsfeindlichen Demonstranten brachten ihre Frustration über die rasante Abwertung der iranischen Währung, des Rial, zum Ausdruck und protestierten gegen die anhaltende Finanzierung verschiedener Terrorgruppen in Demo im Iran: „Tod für Palästina!“ „Raus aus Syrien!“ weiterlesen

Gedenktag Peter und Paul – Allein in Gottes Hand

Peter und Paul wird am 29. Juni gefeiert.  Es heißt, dass die beiden Apostel Petrus und Paulus von Tarsus am selben Tag in Rom den Märtyrertod starben. Das Fest hat seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts und wird als katholisches Hochfest, sowie auch in den orthodoxen und protestantischen Kirchen begangen.

Peter und Paul ist ein gesetzlicher Feiertag in der Gemeinde Roms und dem Schweizer Kanton Tessin sowie in Teilen von Graubünden und Luzern. In vielen christlichen Gemeinden finden zu Peter und Paul Priesterweihen und Gemeindefeste statt. Auch in Deutschland werden Volksfeste zum Wochenende nach Peter und Paul organisiert. In Österreich und Bayern wird traditionell das Peterlfeuer entzündet.

Weshalb eine Strohpuppe verbrannt wird, darüber Gedenktag Peter und Paul – Allein in Gottes Hand weiterlesen

Großfamilie bedrohen den Chefarzt mit dem Tod

Rund 200 Angehörige einer serbischen Großfamilie haben den Chefarzt der Kölner Uni-Klinik bedroht. Ein Mädchen (6) der Großfamilie wurde in der Uniklinik wegen eines angeborenen Herzfehlers operiert, überlebte aber den Eingriff nicht.

Die Polizei musste das Krankenhaus mit rund 20 Streifenwagen schützen.

Die Kleine wurde zum vierten Mal am Herz operiert. Doch einen Tag später, am vergangenen Donnerstag 21.6.2018 , soll es zu Komplikationen gekommen sein, bei der das Kind durch einen Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden bekommen habe. Das Mädchen war danach verstorben.

Daraufhin versammelten sich 200 Angehörige vor der Klinik und drohten dem Chefarzt der Klinik mit dem Tod, der jedoch nichts mit der OP zu tun hatte. Die Angehörigen Großfamilie bedrohen den Chefarzt mit dem Tod weiterlesen

Konvertiert zum Islam – dann Christ geworden

Barino Barsoum konvertiert mit 18 Jahren zum Islam und wird Teil einer radikalen Gruppe. Den Koran nimmt er wörtlich. Er wäre auch bereit gewesen, Ungläubige zu töten. Um Argumente gegen Christen zu sammeln, fängt er an, die Bibel zu lesen.

Ich bin der Sohn einer deutschen Katholikin und eines koptischen Christen aus Ägypten, doch bei uns daheim spielte der Glaube keine Rolle. In meiner Jugend fing ich an, nach dem Sinn des Lebens zu fragen und die muslimischen Freunde meines Vaters hatten Antworten, die mir richtig schienen. Ich ging mit in die Moschee, beschäftigte mich intensiv mit dem Koran und war fasziniert vom Lebensstil der Muslime. Mit 18 Jahren konvertierte ich zum Islam und war überzeugt, der einzig richtigen Religion anzugehören. Konvertiert zum Islam – dann Christ geworden weiterlesen

Türkei baut auf iranische Hilfe gegen die Kurden

„Der türkische Präsident Recep Tayyip Ergodan verlässt sich darauf, dass der Iran die türkische Offensive gegen Stützpunkte der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in dem im Grenzgebiet zwischen dem Iran und Irak gelegenen Kandil-Gebirge unterstützen wird. Wie weit die Operation gehen soll und in welchem Maße sie auf die Unterstützung des Iran zählen kann, ist allerdings noch nicht ganz klar. Erdogan hat erklärt, er habe die Offensive mit den iranischen Präsidenten Hassan Rohani diskutiert und sie seien sich einig gewesen, dass die Sicherheit in der Region gewährleistet werden müsse. Dem türkischen Verteidigungsminister Nurettin Canikli zufolge habe die Türkei angeboten, die Operation gemeinsam mit dem Iran durchzuführen.

Die türkische Offensive gegen die PKK in Irakisch Kurdistan, ist die dritte innerhalb der vergangenen zwei Jahre. Erdogan erklärte Türkei baut auf iranische Hilfe gegen die Kurden weiterlesen

Blauäugiger Umgang mit dem politischen Islam

Der Journalist Simon Jacob bereiste jahrelang als „Peacemaker“ den Nahen Osten. Der türkischstämmige Christ wirft der Politik im Westen einen blauäugigen Umgang mit dem politischen Islam vor, fordert eine harte Integrationspolitik – und berichtet, wie Jesus ihm die Lust auf Rache nahm.  (Auszug aus einen Interview von pro)

pro: In Ihrem Buch vertreten Sie die Meinung, die meisten westlichen Außenpolitiker hätten keine Ahnung vom Nahen Osten. Warum?

Simon Jacob: Sie sehen in den arabischen Regionen einfach Staaten, die mit denen im Westen vergleichbar sind. Das sind sie aber nicht. Diese Regionen werden seit Jahrtausenden von Familien- und Clanstrukturen kontrolliert. Wer Frieden mit solchen Staaten schließen will, muss wissen, wie der Clankodex funktioniert. Dieser lebt vom Kollektiv und schert sich wenig um das Individuum, wie westliche Politiker es oft gerne hätten.

Was ist wichtiger: Clan oder Religion?

Der Clan. Wer das nicht versteht, versteht weder die Konflikte im Nahen Osten noch die Migrationspolitik in Deutschland. Natürlich spielt auch die Religion mit hinein und legitimiert das Clanrecht. Blauäugiger Umgang mit dem politischen Islam weiterlesen

Tumult um Paulus

In der folgenden Nacht stand Jesu bei ihm und sprach: Sei guten Mutes! Denn wie du meine Sache in Jerusalem bezeugt hast, so musst du sie auch in Rom bezeugen. Apostelgeschichte 23,11

Paulus kommt nach Jerusalem und die lokalen Nachfolger von Jesus empfehlen ihm, sich an einer jüdischen Weihe zu beteiligen, damit klar wird, dass er das Judentum nicht verlassen hat (Apg. 21,24). Doch seine Gegner zetteln einen Aufruhr an und behaupten, er hätte einen Nichtjuden mit in den Tempel genommen (21,28). Als er dann von den Römern vor der Steinigung bewahrt wird (21,31), kann er auf der Treppe zur Festung von seinen Erfahrungen berichten. Als er zum Punkt kommt, dass die Botschaft der Rettung auch für die Nichtjuden gilt, gehen bei seinen jüdischen Zuhörern die Emotionen hoch (22,22). Die Römer verstehen nicht, warum so ein Aufruhr herrscht und möchten Paulus deshalb unter Folter ein Geständnis abzwingen (22,24). Der beruft sich darauf, dass er Römer ist und nicht ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren bestraft werden darf.

Wie kommt ein Jude zur Tumult um Paulus weiterlesen

Johannistag – Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist der Gedenktag an die Geburt von Johannes dem Täufer am 24. Juni.

Das Datum wurde nach der Angabe im Lukasevangeliums (1,36) vom Datum der Geburt Jesu her errechnet. So ergab sich daraus das antike Datum der Sommersonnenwende (22~24. Juni) und für Jesus die Wintersonnenwende (25. Dezember). Anlass zu diesem Bezug des längsten auf den kürzesten Tag des Jahres war der Täuferspruch in Hinblick auf den kommenden Christus: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ (Johannes 3,30).

Johannes weißt auf Jesus als den verheißenen jüdischen Messias und Opferlamm Gottes hin: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Johannes  1,29).  Johannistag – Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen weiterlesen

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