Das islamische Neujahr

Das islamische Jahr 1441 n.H. beginnt am 31. August 2019 (Der Tag beginnt immer am Vorabend).

In der Geschichte des Islam spielt Neujahr eine wesentliche Rolle. Die islamische Zeitrechnung beginnt an dem Tag, an dem der Prophet Mohammed (auf Arabisch: Muhammad) mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina ausgewandert ist. Der Tag der Auswanderung heißt Hidschra. Heute wird gezählt nach Das islamische Neujahr weiterlesen

Doppelte Verlegenheit für den Iran

Seit einiger Zeit zerstört Israel iranische Waffendepots. Das Ziel ist, die Waffenlieferung an die Hisbollah zu unterbinden und zu verhindern, dass es dem Iran gelingt um Israel herum Abschussrampen für Raketen einzurichten.

In Beirut wurde ein Kommunikationszentrum von einer im Iran hergestellten Drohne beschädigt. Israel hat eine Anti-Drohnen-Technologie entwickelt, welche feindliche Drohnen übernehmen kann und sie überall hinsteuern kann. So beschädigte die iranische Drohne eine Stellung der Hisbollah.

Durch israelische Flugzeuge wurde auf einer Militärbasis in Bagdad ein Waffendepot zerstört. Ein weiterer Luftangriff gab es auf den Luftwaffenstützpunkt Balad im Irak. Bei dem Angriff wurden irakische Hisbollah-Milizen getötet.

Weitere Luftschläge gab es in Syrien Doppelte Verlegenheit für den Iran weiterlesen

Transgender – Im falschen Körper geboren

Die Zahl der Personen, die erklären, sie seien „mit dem falschen Geschlecht geboren“ worden, nimmt drastisch zu und ihr Altersdurchschnitt sinkt stetig. Lösen Hormontherapien und Geschlechtsumwandlungen tatsächlich die Probleme betroffener Menschen? In der Regel sind Anerkennung und Bestätigung das Kernthema, gar nicht das Geschlecht, sagt Lisa. Regula Lehmann von Zukunft-CH.ch befragte dazu die junge Frau, die sich während vier Jahren als Mann „ausprobiert“ hat.

Zukunft CH: Lisa, Sie haben mit 14 Jahren Ihre Haare ganz kurz geschnitten und sich ausserhalb Ihres persönlichen Umfelds vier Jahre lang als Junge bzw. Mann ausgegeben. Was erhofften Sie sich von diesem „Doppelleben“?

Lisa: Ich suchte nach Anerkennung und Bestätigung, nach einem Sinn im Leben. Ich hatte irgendwie schon alles ausprobiert: Drogen, Partys, Alkohol, Beziehungen zu Jungs. Zurück blieben Verletzungen, Leere und ein Gefühl von Sinnlosigkeit. Mich als Junge auszugeben, war etwas Neues. Dass plötzlich Mädchen auf mich aufmerksam wurden, fand ich prickelnd.

Zukunft CH: Gingen Ihre Erwartungen in Erfüllung?

Lisa: Spannende Frage … Im ersten Moment, ja! Ich bekam mehr Aufmerksamkeit und erlebte Bestätigung. Aber gleichzeitig empfand ich immer mehr Leere und nahm immer mehr Drogen. Die vielen sexuellen Beziehungen hatten mich innerlich „fertig“ gemacht.

Zukunft CH: Sie spielten mit dem Gedanken, sich umzubringen. Weshalb?
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Wie groß ist Gott?

Ein kleiner Junge fragte seinen Vater: »Wie groß ist Gott?«

Der Vater antwortete erst mal nicht, richtete den Blick zum Himmel, sah ein Flugzeug und fragte seinen Sohn: »Wie groß ist dieses Flugzeug?«

Der Kleine antwortete, ohne zu zögern: »Sehr klein Papa, kaum zu sehen!«

Kurz darauf fuhr er mit seinem Sohn zum Flughafen. Während sie sich einem Flugzeug näherten, fragte er seinen Sohn: »Und jetzt? Wie groß ist das Flugzeug jetzt?“

Fasziniert antwortete der Kleine: »Es ist riesig Papa, man könnte es nie übersehen!«

Daraufhin sagte der Vater: »So ist Gott! Seine Größe ist abhängig vom Abstand, den du zu ihm hältst. Je näher du ihm bist, desto größer ist Gott in deinem Leben!«

 Jakobus 4,8: „Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.“

Gottes Größe lernen wir besonders in der Bibel kennen.

Israelsonntag

2019:  Sonntag 25. August

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems (Tischa BeAw) fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt. Luther setzte diesen Tag zu Beginn der Reformation ein, um sich mit den Juden solidarisch zu erklären. Zuerst wurde er «Jerusalem-Gedenktag» genannt.

Der Inhalt dieses Sonntags wurde in der Geschichte unterschiedlich verstanden. Israelsonntag weiterlesen

Auf das Herz kommt es an

Das Apostelkonzil in Jerusalem

Kirchenfenster Jerusalem mit Kreuz und Menorah als Ausdruck vom Glauben an Jesus in unterschiedlichen Formen.

Nachdem auch nichtjüdische Menschen zum Glauben an Jesus kamen, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten darüber, welche Gesetze sie einhalten müssen. Einige Personen aus Jerusalem lehren in Antiochien, dem Zentrum der nichtjüdischen Gemeinde, dass alle an Jesus Glaubenden zum Judentum übertreten und sich beschneiden lassen müssen. Paulus als pharisäischer Schriftgelehrter und Barnabas als Mediator sehen das anders. Da man sich nicht einigen kann, beschließt man, die Frage in Jerusalem mit den Aposteln und Ältesten zu klären.

Petrus vertritt die Position, dass es allein auf den Glauben ankommt und nicht auf äußere Rituale. Das habe der Empfang des Heiligen Geistes bei Kornelius in Cäsarea bestätigt (Apostelgeschichte 10). Auf das Herz kommt es an weiterlesen

Die Vergöttlichung der Natur

Volker Reinhardt schreibt in der NZZ: Der Mensch hat die Natur zu seinem Gott gemacht. Doch die Natur ist nicht für den Menschen gemacht.

Hinter dem veränderten Bild steht, nüchtern betrachtet, eine neue Theologie, die sich als Ökologie ausgibt: Der Mensch ist nicht mehr einem Gott, wie immer man sich ihn auch vorstellen mag, sondern der Urmutter Natur Rechenschaft schuldig. Mehr noch: Die Natur ist selbst Gottheit geworden.

Die heutige Vergöttlichung läuft auf eine Romantisierung hinaus. Und dieser neue Kult wird so hemmungslos betrieben, dass man sich darüber wundert, dass die etablierten Kirchen gegen diese Ersatzgott-Anbetung nicht Widerspruch einlegen. Die Vergöttlichung der Natur weiterlesen

Steinigung und Verbrennung überlebt

In einem Interview sagt ein Mann aus Yazidi: Als ISIS herausfand, dass ich ein Nachfolger Christi war, begannen sie, mich zu steinigen. „Sie schlugen mich mit großen Steinen auf meinem Körper“, erinnerte er sich. „Die Steine haben mich nicht berührt.“ Der Mann sagte, dass ISIS-Mitglieder ihn nach der Steinigung mit 20 Gallonen Benzin getränkt hätten. Aber obwohl er insgesamt dreimal bei lebendigem Leib verbrannt wurde, sagte er, er habe unversehrt überlebt.  Steinigung und Verbrennung überlebt weiterlesen

Jesus hört den stummen Schrei

Als Jesus am Schabbat in einer Synagoge predigt (Lukas 13,10-17), sieht er eine Frau, die schon seit 18 Jahre gebückt gehen muss. Er erlöst sie von ihrem entwürdigenden Leiden.

Der Synagogenvorsteher empört sich über den fremden Rabbi, der die gottesdienstliche Ordnung und Andacht stört. Er hat jedoch nicht das Rückgrat, Jesus direkt anzusprechen. Stattdessen beschuldigt er die Leute. Auch er hat seine Menschlichkeit verloren, einfach auf eine andere Art. Er hat kein Mitgefühl für eine gebeugte Frau. Das Gesetz ist für ihn wichtiger als der Mensch.

Jesus antwortet kreativ mit einem Bild: Jesus hört den stummen Schrei weiterlesen

Zweifel auf Mord-Mission

«Uns wurde gesagt, dass Christen Ungläubige sind», erinnert sich Mulyadi (Name geändert). «Wenn wir Christen töten, dann ist dies das Ticket in den Himmel.» «Ich wusste nichts über diese Religion, nur dass sie offenbar den Islam bedrohte.»

In seinen frühen Teenagerjahren war Mulyadi aus einem islamischen Internat geflohen. Dort waren nur muslimische Schriften gelehrt worden. «Für mich waren das zu viele Regeln.» Da er sich bereits mit seinem Vater überworfen hatte, konnte er im Grunde nirgendwo hingehen – doch dann traf er auf islamische Extremisten … Zweifel auf Mord-Mission weiterlesen

Politische Umerziehung für Chinas Pastoren

In China verschärfen die Behörden ihre Politik der Sinisierung – der Prägung aller Lebensbereiche im Sinne der Kommunistischen Partei. Nach einem Bericht des Internetmagazins „Bitter Winter“ werden Pastoren der staatlich anerkannten Drei-Selbst-Kirche gezwungen, sich einer politischen Umerziehung zu unterziehen.

Im ganzen Land erleben Drei-Selbst Kirchen anhaltende Drohungen und Schikanen von Behörden in ihrem Bestreben, das Christentum zu sinisieren. „Wir müssen die Partei als Gott betrachten – ganz genauso wie Gott“, ist eines der Credos.

Mitte Juli startete die Provinzregierung von Liaoning im Nordosten Chinas einen Schulungskurs für Pastoren und Priester der Drei-Selbst Kirche.

„Sie sagten, dass bei Predigten traditionelle chinesische Kleidung getragen werden müsse und dass alle Kirchen im europäischen, gotischen Stil abgerissen und stattdessen Kirchen im chinesischen Stil gebaut werden müssten“, berichtete ein Pastor, der an der Schulung teilnahm. „Was den Inhalt der Predigten betrifft, so darf nur das gesagt werden, was die Regierung anordnet. Jeder, der predigt, muss an den Schulungen teilnehmen. Wer das nicht tut, bekommt kein Abschlusszertifikat und darf nicht mehr von der Kanzel predigen.“ Politische Umerziehung für Chinas Pastoren weiterlesen

Das Vorzeige-Land des Islam bombardiert Muslime

«Dank» Saudi-Arabien wächst die christliche Gemeinde im Jemen. «Und sie wächst schnell», beobachtet der Nahost-Projektleiter der Hilfsorganisation «HMK Hilfe für Mensch und Kirche».

«Unicef sagt, dass 93 Prozent der Toten Zivilisten sind, 82 Prozent der Bevölkerung hungert, was über 24 Millionen von 30 Millionen entspricht – das sind die neusten Zahlen, allerdings nur die offiziellen Zahlen. Die Realität sieht leider noch schlimmer aus… und wir hören fast nichts. »

Trotz allem sagen jemenitische Leiter: «Es ist enorm, was Gott unter uns tut. Die Gemeinde wächst seit 2015, seit Anfang des Krieges. Sie hat sich mindestens verdreifacht, wenn nicht verfünffacht. Durch Leiden wächst die Gemeinde. Die jemenitische Untergrundgemeinde ist grösser als die von Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Katar, Emirate und Oman zusammen – Jemen hat die grösste christliche Gemeinde auf der ganzen Arabischen Halbinsel. Und sie wächst schnell..»  Das Vorzeige-Land des Islam bombardiert Muslime weiterlesen

Ein Blick auf den Thron Gottes

Geheimnisvoll mystisch beschreibt uns Johannes sein Erscheinen vor dem Thron Gottes in der Offenbarung 4. Er ringt um Worte, findet aber kaum treffende Beschreibungen. Unsere menschliche Sprache reicht nicht aus, um Gottes Welt auf angebrachte Weise zum Ausdruck zu bringen. Es ist ein Stammeln von Worten, ein Suchen und Tasten nach Bildern (vgl. 2.Korinther 12,4).

Johannes wurde eine Tür in eine Welt geöffnet, die uns fremd erscheint. Diese Realität lässt sich nicht in unser Denkmuster hineinzwängen. Die Frage ist, ob wir das so zulassen und uns in die Anbetung hineinnehmen lassen können oder uns dagegen verschließen.

Johannes beschreibt einen Thron. Wo ein Thron ist, Ein Blick auf den Thron Gottes weiterlesen

Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Donnerstagabend bis Freitagabend 16. August 2019

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden erfolgversprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Trotzdem sind für den 15. Aw Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag weiterlesen

Maria Himmelfahrt

Das Fest Maria Aufnahme in den Himmel (15. August) geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte.

Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.

In der Bibel finden wir keine Angaben über die letzten Lebensjahre von Maria. Sie erscheint das letzte Mal, als sich die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu trafen (Apostelgeschichte  1,14). Klar ist, dass Maria Himmelfahrt weiterlesen

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