Jüdin findet Jesus

Mit Jesus will Sarah Rabinovitch nichts zu tun haben. Für die Holocaust-Überlebende ist er der Gott der Nazis und der Russen, die sie töten wollten…

Sie hatte den Holocaust überlebt. Sechs Jahre später überlebte sie die zweiwöchige Schifffahrt im kalten Winter von 1951 von Europa nach Israel. Ihre Eltern wollten in den neu gegründeten Staat auswandern. Doch ihr geringes Erspartes reichte nur für die billigsten Tickets, unten im Frachtraum. In der Kälte wechselten sich die Eltern damit ab, ihr Gepäck und die 13-jährige Sarah vor den über 100 Mitreisenden zu bewachen.  Jüdin findet Jesus weiterlesen

Schabbat ist Wiederherstellung

Jesus hält den Schabbat, indem er einen Mann heilt, weil der Schabbat dazu da ist, dass ein Mensch wiederhergestellt wird.

Jesus wird in Lukas 14,1-6 am Schabbat zu einem führenden Pharisäer zum Essen eingeladen. Alle achten genau auf das, was Jesus tut. Da kommt ein ungeladener Mann herein, der starke Anschwellungen durch Einlagerung von Flüssigkeit im Gewebe hat, ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann. Der Mann steht vor Jesus. Was soll Jesus jetzt tun?

Jesus fragt seine Gastgeber: Darf man am Schabbat heilen oder nicht? Ist jetzt eine Heilung in Ordnung? Betroffenes Schweigen. Denn die Pharisäer sind der Ansicht, dass Heilen Arbeit ist und man es am Schabbat nicht tun soll. Anderseits steht in der Bibel nirgends, dass Heilen am Schabbat nicht erlaubt ist. Schabbat ist Wiederherstellung weiterlesen

Der Katakombenpakt 2019

Während der Amazonien-Synode ist am Sonntagmorgen 20. Oktober 2019 der Katakombenpakt in der Domitilla-Katakombe unterzeichnet worden. Darin verpflichten sich die Teilnehmer auf 15 Grundsätze, egal wie das Abschlussdokument der Synode aussehen wird. Es ist in einem gewissen Sinn eine Vorwegnahme des Synoden-Entscheides. Der Katakombenpakt sei ein Produkt des Konzils, sagte der brasilianische Kardinal Claudio Hummes, Generalrelator der  Amazonien-Synode, in seiner Predigt. Spannend ist, dass Vatican News den Text unkommentiert der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. (Der Katakombenpakt ist kein offizielles Dokument der Kirche, sondern von einer Bewegung innerhalb der Kirche. Offiziell wird erst das Amazonien-Dokument.)

Zuerst fällt auf, dass es um ein gemeinsames Haus und nicht um eine gemeinsame Kirche geht. Vielmehr soll eine Kirche mit amazonischem Gesicht entstehen. Der Katakombenpakt 2019 weiterlesen

Schluss mit dem CO2-Luxus – Reduce to the max

Die Bevölkerung will eine grüne Politik. Deshalb müssen nun konkrete Umsetzungen folgen. Manche Länder streben das Ziel an, bis 2050 einen netto Null CO2 Ausstoß zu erreichen.

Zum Beispiel könnte man nur noch einen Raum pro Wohnung heizen, wie es unsere Großeltern taten.

Es sollten wieder autofreie Sonntage oder Wochenende eingeführt werden, wie 1973. Die Leute hatten damals viel Spaß daran. Für die  GRÜNEN hat die Förderung des öffentlichen Verkehrs, des Velos und des Fussverkehrs Priorität.

Autos mit einer geraden Nummer dürfen nur noch an geraden Tagen fahren und die ungeraden an ungeraden, wie in Bogotas Kolumbien. Schluss mit dem CO2-Luxus – Reduce to the max weiterlesen

Ich bin

Beten mit der Bibel – Die „Ich-bin-Worte“, Dienstag 22. Oktober,

In dieser Sendung betrachten wir die Ich-bin-Worte: Ich bin, der ich bin; Ich bin das Brot des Lebens; Ich bin das Licht der Welt; Ich bin die Tür; Ich bin der gute Hirt; Ich bin die Auferstehung und das Leben; Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; Ich bin der wahre Weinstock;  Ich bin ein König.

 

Mädchen haben Angst, auf die geschlechtsneutrale Toiletten zu gehen

Die Einführung von geschlechtsneutralen Toiletten an Schulen in England hat negative Auswirkungen auf viele Mädchen. So berichtete die Daily Mail, dass etwa Mädchen während ihrer Monatsblutungen Angst hätten, auf Toilette zu gehen, weil sie fürchten, dass Jungs sich darüber lustig machen könnten. Einige würden sogar in dieser Zeit ganz zu Hause bleiben. Andere Mädchen unterdrücken den Drang, auf Toilette zu gehen oder nehmen in der Schule keine Flüssigkeit mehr zu sich. Mädchen haben Angst, auf die geschlechtsneutrale Toiletten zu gehen weiterlesen

Saudi-Arabien öffnet Tourismus für alte biblische Stätte

Die Atmosphäre in Saudi-Arabien ändert sich„, sagte Rhonda Sand, Inhaberin des US-amerikanischen Reiseunternehmens Living Passages.

Eine Gruppe von 25 Personen besuchte den Berg Jebel al-Lawz im alten Land Midian. Frühe jüdische, christliche und beduinische Traditionen bestätigen, dass dieser Ort der wahre Berg Gottes ist. Diese Theorie steht im Widerspruch zum traditionellen Standort auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel.

Auf der Nordwestseite des Berges befindet ein massiver Stein, der in der Mitte geteilt ist und an seiner Basis Spuren von Wassererosion aufweist. Es wird vermutet, dass dies der Felsen ist, aus dem Moses das Wasser für die Israeliten fließen ließ.
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Amazonas-Synode

Die Amazonas-Synode tritt in die zweite Arbeitsphase. Bald haben alle Redner ihre Wortmeldungen abgegeben. Fast alle 185 Teilnehmer des internationalen Bischofstreffens haben in der Synodenaula in Anwesenheit des Papstes einen vierminütigen Redebeitrag geleistet, dazu einige Delegierte und Experten, insgesamt etwa 210. Zur Sprache kamen dabei rund 140 Themen aus dem Arbeitspapier, dem „Instrumentum laboris“.

Von der Vollversammlung verlagert sich die Arbeit jetzt wieder in die 11 kleinen, zwischen 20 und 25 Personen umfassenden Sprachgruppen, die das Gehörte nochmals vertiefen. Amazonas-Synode weiterlesen

Algerien schließt eine weitere Kirche

Letzten Freitag 11.10.19 informierte die örtliche Polizei, dass man das Kirchengebäude der Full Gospel Church in Tizi Ouzou am Mittwoch, den 16. Oktober 2019 schließen werde, berichtet Open Doors. Es ist der nächste Schritt der Regierung im Rahmen ihres mutmaßlichen Plans, alle protestantischen Kirchen im größten Land Afrikas zu schließen.

Pastor Salah lud die etwa 700 Gemeindeglieder zu einer letzten gemeinsamen Versammlung in der Kirche am Dienstag ein, um die Informationen über die bevorstehende Schließung mitzuteilen. Die Gemeinde zählt zu den größten Algeriens.

Auch eine Gemeinde der „Assemblies of God“ in Tizi Ouzou sowie eine Gemeinde in Makouda wurden über ihre bevorstehende Schließung informiert. Seit Anfang 2018 wurden damit bereits über 15 Kirchen in Algerien geschlossen.  
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Wenn Dekadenz verklärt wird

Heute gilt: Die Berufung auf die Mehrheit reicht als Argument für die eigene Meinung.

Die offensichtlichen Fehlentwicklungen der Demokratie werden übersehen. Sie werden geradezu als Krönung oder Auszeichnung verklärt. Seit der Antike bis hin zur Französischen Revolution hat die Demokratie in ihrer theoretischen wie praktischen Version nämlich vor allem einen Vorwurf einstecken müssen: Die Tyrannei der Mehrheit.

Heute wird der Begriff „Minderheit“ auf eine rein ethnische, sexuelle oder religiöse Komponente reduziert. Der Begriff Minderheit meint aber zuerst eine politische  Minderheit – eine Gruppe die ungleiche Ansichten vom Rest der Mehrheit hat. Das wird so gut wie gar nicht mehr kommuniziert. Es würde sonst das Problem entstehen, dass diese Minderheit dieselben Rechte und Toleranz einfordern dürfte, wie alle anderen Minderheiten auch.

Heute disqualifiziert man mit dem Etikett „Hass“ den unliebsamen politischen Kontrahenten als jemanden, der gar nicht dazu befähigt ist, am politischen Diskurs teilzunehmen.

Der Terror wird zur Tugend einer unbeugsamen „Gerechtigkeit“. Wenn Dekadenz verklärt wird weiterlesen

Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2019: Sonntag-Abend 13.  bis Sonntag 20. Oktober). Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret. Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber GottSukkot – Das Laubhüttenfest weiterlesen

Angriff auf Deutsches Judentum


»Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock«, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster.

Mit Entsetzen und tiefer Erschütterung hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Nachrichten vom Anschlag und der Schießerei in Halle vernommen. »Die Tat von Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur hat unsere Gemeinschaft auf das Tiefste in Sorge versetzt und verängstigt. Zuallererst sind wir jedoch erschüttert, dass zwei Menschen von dem skrupellosen Täter umgebracht wurden«, sagte Schuster.

Wie durch ein Wunder ist nicht noch mehr Unheil geschehen.
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Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2019: 9.Oktober). Er bezieht sich nicht auf historische Ereignisse oder Gegebenheiten wie Saat und Ernte, sondern allein auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, vor dem er sein Leben und auch das seiner Mitmenschen zu verantworten hat.  Jom Kippur – Der Versöhnungstag weiterlesen

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