Weltverfolgungsindex 2020

Das christliche Hilfswerk Open Doors hat den Weltverfolgungsindex 2020 veröffentlicht. Er zeigt auf, wo Christen wegen ihrem Glauben verfolgt werden. Betroffen sind in diesen Ländern rund 260 Millionen Menschen. Die Gewalt gegen die Gläubigen und ihre Kirchen hat mit 9500 Übergriffen auf Gotteshäuser und kirchliche Einrichtungen dramatisch zugenommen.  Weltverfolgungsindex 2020 weiterlesen

Allianzgebetswoche

12.−19. JANUAR 2020

IST’S MÖGLICH, SOVIEL AN EUCH LIEGT, SO HABT MIT ALLEN MENSCHEN FRIEDEN. RÖMER 12,18

Vom 12. bis 19. Januar 2020 treffen sich Christen aus verschiedenen Landes- und Freikirchen in ihren lokalen und regionalen Allianzen zum Gebet zum Thema «Shalom» .

Der Sonntag, 19. Januar 2020 ist sowohl Teil der Allianzgebetswoche wie auch der ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen (www.agck.ch).

Shalom beschreibt eine tiefe Sehnsucht nach einer heilen, unversehrten Welt und einem Miteinander der ganzen Schöpfung. Allianzgebetswoche weiterlesen

Fest der Taufe des Herrn

Die römisch katholische Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils verlegte das Fest auf den Sonntag (12. Januar 20) nach Erscheinung des Herrn, wo es den Abschluss der Weihnachtszeit bildet. Oft wird in der Messe des Festes Taufe des Herrn die Taufe gespendet oder der eigenen Taufe im Taufgedächtnis gedacht. So ist es im Vatikan Brauch, dass der Papst die Messe zum Fest in der Sixtinischen Kapelle feiert und dabei zahlreichen Kindern die Taufe spendet. Dieser Sonntag gilt als der 1. Sonntag im römisch katholischen Jahreskreis und die auf ihn folgende Woche ist die 1. Woche im Jahreskreis.

Im evangelischen Kirchenjahr steht am ersten Sonntag nach Epiphanias mit dem Evangelium Matthäus 3,13–17 die Taufe Jesu im Mittelpunkt, ohne dass dieser Tag als „Fest der Taufe Jesu“ bezeichnet würde.

Ich wusste nicht, wer es ist

Johannes der Täufer bezeichnet Jesus als Gottes Opferlamm und als Gottes Sohn, der mit Gottes Geist tauft (Johannes 1,29-34).

Woher hat Johannes diese Gewissheit? Er sagt: „Ich wusste vorher nicht, wer er ist.“ Das verwundert uns, waren doch Jesus und Johannes miteinander verwandt. Bei den drei jährlichen Festen in Jerusalem traf man normalerweise seine Verwandten. Johannes musste schon früh Fest der Taufe des Herrn weiterlesen

Nach christlicher Theologie ist Jesus Jude

Die Jerusalem Post veröffentlichte am 5. Januar 2020 einen Artikel von Faydra Shapiro. Darin schreibt er: „Jesus war nicht nur Jude, sondern nach christlicher Theologie ist Jesus immer noch Jude.“

Shapiro weist darauf hin, dass der 1. Januar acht Tage nach dem 25. Dezember liegt. Seit der Zeit Abrahams werden jüdische Knaben gemäß 1. Mose 17:12 am achten Tag beschnitten. Das Feiern des neuen Jahres ist also gleichbedeutend mit dem Tag der Beschneidung von Jesus. Das Fest der Beschneidung Jesu wird seit Jahrhunderten von Christen gefeiert. Es steht immer noch auf dem liturgischen Kalender vieler Konfessionen und Kirchen. Nach christlicher Theologie ist Jesus Jude weiterlesen

Wurde das ukrainische Flugzeug abgeschossen?

Update 14.1.2020

In einem neu aufgetauchten Video ist zu sehen, dass Flug P-752 der Ukrainian Airlines nicht von einer, sondern von zwei iranischen Raketen getroffen wurde, bevor das Flugzeug in Flammen aufging und abstürzte. Damit wird bestätigt, dass auch die Version des irrtümlichen Abschusses des Jets, die das iranische Regime der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit auftischte, schlicht falsch ist: Weder ist nur eine Rakete „irrtümlich“ abgefeuert worden, noch stand der Operator des Luftabwehrsystems unter dem zeitlichen Druck für eine Entscheidung. mehr Informationen

11.1.2020:

Der nahe Teheran abgestürzte ukrainische Passagierjet wurde von iranischen Raketen getroffen.

Nachdem der Iran zunächst den Abschuss der ukrainischen Boeing abgestritten hat, wendet sich nun Präsident Ruhani an die Öffentlichkeit und drückt sein Bedauern aus.

Zum Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine erklärt Irans Präsident Hassan Ruhani auf Twitter: „Die Islamische Republik des Iran bedauert diesen katastrophalen Fehler zutiefst.“ Er spricht den Hinterbliebenen sein Beileid aus. Die Untersuchung zum Absturz werde fortgesetzt.

18.40 Uhr 10.1.2020: Teheran weist Spekulationen über versehentlichen Flugzeugabschuss vehement zurück

Nach Mutmaßungen des Westens über einen möglichen Abschuss der im Iran abgestürzten ukrainischen Passagiermaschine hat Teheran dieses Szenario vehement zurückgewiesen. „Dieses Flugzeug ist nicht von einer Rakete getroffen worden„, sagte am Freitag der Chef der Flugaufsicht, Ali Abedsadeh. Zugleich äußerten aber immer mehr westliche Politiker den Verdacht, dass die Maschine versehentlich von einer iranischen Rakete getroffen wurde. Diese Version wurde durch ein im Internet verbreitetes Video gestützt. „Eine Sache ist sicher: Dieses Flugzeug ist nicht von einer Rakete getroffen worden“, sagte Abedsadeh. „dass es von etwas anderem getroffen wurde, ist wissenschaftlich nicht haltbar„.  mehr Informationen

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10. Teweth

Der 10. Teweth ist in der historischen Reihenfolge der erste von vier Fastentagen, der mit der Zerstörung des Tempels in Zusammenhang steht.

Am zehnten Tewet des Jahres 3336 (entspricht dem Jahr 425 vor der allg. Zeitrechnung) nahm der babylonische König Nebukadnezar mit seiner Streitmacht die Belagerung der Stadt Jerusalem auf: „Und es geschah im neunten Jahr seiner Regentschaft (Königs Zidkijahus), im zehnten Monat, am zehnten des Monats, kam Nebukadnezar, König von Babel, er mit seinem ganzen Heer vor Jerusalem und lagerte davor, und sie bauten um selbiges Wälle ringsum“ (2.  Könige 25,1). 10. Teweth weiterlesen

Warum sich Gott uns nicht beweisen muss

Verdrehung statt Vertrauen, Montag, 6. Januar, 13.30 Uhr Radio Maria Schweiz

Viele stellen sich die Frage: Warum greift Gott nicht ein? Hier liegt ein Geheimnis verborgen. Die Verborgenheit Gottes ist Gnade. Nur wenn er verborgen ist, habe ich die Freiheit mich für oder gegen ihn zu entscheiden. Ist er offenbar, gibt es keine Freiheit mehr zur Entscheidung, sondern nur noch Scheidung. Freiheit ist auch die Grundvoraussetzung für Liebe.

Dreikönigstag – Epiphanias

Epiphanias bzw. Epiphanie kommt vom altgriechischen „Erscheinung“ und meint die Erscheinung des Herrschers. Im Volksmund ist dieser Tag auch als Dreikönigsfest oder Dreikönigstag bekannt und wird am 6. Januar gefeiert.

In den Westkirchen wird an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Bei manchen Krippen werden die Figuren am Dreikönigstag um die drei Weisen aus dem Morgenland ergänzt, die Jesus als König und Herrscher verehren.

In manchen Gegenden gehen Dreikönigstag – Epiphanias weiterlesen

Sintflut in Israel

Bild Jaffa Israel

Bild Bat Yam

Ein israelischer Mann und eine Frau wurden im Süden von Tel Aviv getötet, nachdem sie während schwerer Stürme in einem überfluteten Aufzug gefangen waren. Beide Opfer waren in den Dreißigern. Israel verzeichnete an diesem Wochenende Rekordniederschläge. Starker Regen in Tel Aviv hat zu starken Überschwemmungen geführt.
Sintflut in Israel weiterlesen

Drei iranische Terror-Drahtzieher liquidiert

Berichten zufolge wurde der Kommandeur der 40. Brigade von Kata’ib al-Imam, Ali Raid Karawi, im Irak getötet. Niemand hat dafür die Verantwortung übernommen.

Ebenfalls wurde der Finanzführer des Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC), Abdul Reza Shahla’I im Jemen getötet.

Diese beiden Schläge ereignete sich nur einen Tag, nachdem die USA auf Befehl von Präsident Trump den berüchtigten Befehlshaber der Quds Force, Qassem Soleimani, getötet hatte.

Als Reaktion auf die rasche Eskalation im Nahen Osten haben Kanada und die USA dringend angekündigt, dass ihre Bürger den Irak unverzüglich verlassen sollen. Drei iranische Terror-Drahtzieher liquidiert weiterlesen

Mega-Pipeline wird zum Politikum

Israel, Griechenland und Zypern haben sich auf den Bau einer Pipeline geeinigt. Über diese will Israel Erdgas nach Europa liefern. Die Energieminister der drei Staaten unterzeichneten am Donnerstag 2. Januar 2020 in Athen ein entsprechendes Abkommen. Die Türkei will den Seeweg nach Zypern und griechische Seerechte annektieren. Mega-Pipeline wird zum Politikum weiterlesen

Jesus war Jude

In der jüdischen Onlineplattform HaOlam und in der jüdischen Rundschau erschien ein Artikel aus der NZZ mit dem Titel: Jesus war Jude – eine gern vergessene Tatsache. Es geht darin um die Beschneidung von Jesus, die von der Katholischen Kirche nach dem alten Festkalender als Fest „die Beschneidung des Herrn“ gefeiert wurde (1. Januar). Durch das II. Vatikanischen Konzil wurde dieses Fest abgeschafft. Nach dem Autor Jan-Heiner Tück,  Professor am Institut für Systematische Theologie der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, hat dieses Fest gerade für das Verhältnis zum Judentum eine zentrale Bedeutung.

Jesus von Nazareth war nicht Christ, sondern Jude. Er ist als Sohn einer jüdischen Mutter geboren und nach den Vorschriften des Gesetzes am achten Tag beschnitten worden. Jesus war Jude weiterlesen

Bilanz

Beten mit der Bibel, Dienstag 31. Dezember,  Radio Maria Schweiz

Die ganze Finanzwelt zieht am Ende vom Jahr Bilanz. Juden machen das am jüdischen Neujahr. Dabei geht es nicht um wirtschaftliche Aspekte, sondern um einen persönlichen Rückblick und Ausblick. Was mich besonders fasziniert, sie machen das in der Verantwortung vor Gott.

Rosch HaSchana, das jüdische Neujahr, wurde in ihrer Tradition zum Tag des Beginns, der Erlösung.

Wir Christen haben kein Jahresbilanz Ritual.

Doch es ist gut, bevor das Jahr zu Ende geht und ein neues Jahr beginnt, innezuhalten, abzulegen und sich mit der Hilfe Gottes ins neue Jahr zu wagen.

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