Die dritte Intifada ist da

Die dritte Intifada ist bereits hier, und sie wird gegen Israel nicht auf den
Strassen von Gaza und Rammallah geführt, sondern in der internationalen Arena.
Es ist eine diplomatische Intifada, die darauf abzielt, die Welt gegen Israel
aufzubringen. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist zu dem Entschluss gekommen, dass eine Fortsetzung der Verhandlungen mit Israel keinen Sinn macht, weil keine israelische Regierung den Palästinensern all das geben könne, was sie wollen. Wenn die PA erst einmal die Mitgliedschaft in den verschiedenen UN Organen erhält, plant es
eine gewaltige diplomatische Kampagne, um Israel in der internationalen Arena zu
isolieren.

Man bekommt den Eindruck, dass die PA mehr darauf aus ist, Israel zu bestrafen als einen Staat für sein Volk zu erreichen. Die neue Intifada der PA gegen Israel in der internationalen Arena lässt die Lücke und die steigenden Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern nur noch breiter werden. Viele Israelis fühlen sich von Abbas an die Wand gedrängt, indem eine weltweite Kampagne gegen Israel gestartet wird.

Abbas riskiert nun, die Sympathien der Mehrheit der Israelis zu verlieren,
die eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützen und zu weitrechenden Zugeständnissen
an die Palästinenser bereit sind. Aber dem palästinensische Präsidenten ist es
deutlich egal, was die Israelis denken und das erklärt auch, warum er diese
Woche gegenüber Reportern sagte: „Ich werde mit der Eigenstaatlichkeit an der UN weitermache und mir sind andere egal.“ Zum Artikel

 

Juden besorgt über Anti-Beschneidungsgesetze in Europa

In Großbritannien, Holland und Finnland soll die Beschneidung offiziell verboten werden, berichtete die israelische Nachrichtenwebseite Ynet. Holländische und finnische Menschenrechts- und Gesundheitsorganisationen wollen demnach die Beschneidung Minderjähriger ohne ärztliches Einverständnis verbieten. Europäische Rabbis und jüdische Beamte wehren sich seitdem gegen dieses Vorhaben.

Im Juni 2011 wurde bereits die koschere Schlachtung aus Gründen des Tierschutzes in Holland verboten, weil Schlachttieren dabei bei vollem Bewusstsein die Hauptschlagader durchgeschnitten wird. Auch in Luxemburg, Norwegen, Schweden und der Schweiz ist diese rituelle jüdische und muslimische Schächtung verboten.  Zum Artikel

Atombombe und Drohungen

Schon lange setzt der Iran auf eine stark anti-israelische Propaganda. Äußerungen wie „Israel muss von der Landkarte getilgt werden“ kann man so interpretieren, dass der Iran Israel mit Atomwaffen treffen will. Dieses Gefühl der Bedrohung, das in Israel herrscht, muss man unbedingt ernst nehmen. Ahmadinedschad sagte am 26. Oktober 2005: „Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss aus den Annalen der Geschichte getilgt werden.“  Zum Artikel

Nach einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA verdichten sich die Hinweise, dass der Iran alles daransetzt, eine eigene Atombombe zu entwickeln. Israel droht deshalb mit einem Militärschlag. Zum Filmbeitrag

Studiogespräch mit Stefan Grigat. Der Politikwissenschafter ist Mitbegründer und wissenschaftlicher Berater der Kampagne „Stop the Bomb“ – einem Bündnis das sich gegen das iranische Vernichtungsprogramm richtet.  Zum Filmbeitrag

Nigerianische Taliban schlägt zu

Eine Serie von Bombenanschlägen hat den Nordosten Nigerias erschüttert, Dutzende
Menschen starben. Der islamistische Terror der Boko-Haram-Sekte etabliert sich in Nigeria und richtet sich gezielt gegen Christen. Die Angreifer hatten in der Stadt Damaturu im Norden des Landes Bombenanschläge auf das Polizeihauptquartier, zwei Polizeiwachen und sechs Kirchen verübt. Die Boko-Haram-Sekte lehnt jeden westlichen Lebensstil ab. Unter anderem ist sie strikt gegen Alkoholgenuss. Die 2002 gegründete Gruppe bezeichnet sich selbst auch als „nigerianische Taliban“. Zum Artikel

Christliche Kirche von Nizäa in Moschee umgewandelt

Türkische Behörden haben die historische Hagia Sophia in Nizäa in eine Moschee umgewandelt. Erstmals seit 1923 habe ein Muezzin von der früheren Kirche aus zum Gebet gerufen. Demnach wird das christliche Gotteshaus zu Beginn des islamischen Opferfestes am nächsten Sonntag für islamische Gottesdienste freigegeben werden. Der Sprecher der islamischen Regierungspartei Mahmut Dede sagte, die frühere Kirche stände natürlich auch weiterhin Christen offen. „Das ist ein gutes Beispiel für die Welt.“ Unklar ist bisher, ob die Behörden überhaupt dazu berechtigt waren, aus dem zuletzt als Museum genutzten Gebäude wieder eine Moschee zu machen. Zum Artikel

Christin in Pakistan droht Hinrichtung

Der Mutter von fünf Kindern fürchte, dass das Urteil jederzeit vollstreckt werden könne. Als der Mann seine Frau im Gefängnis besuchte, habe sie gebeten: „Bitte sag allen, dass sie für mich beten sollen.“ Ihr Mann berichtet weiter: „Sie weiß, dass radikale Muslime ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben und alles tun werden, um sie zu töten.“ Asia Noreen ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde. Die Christin, die als Tagelöhnerin in einer Obstplantage beschäftigt war, wurde am 19. Juni 2009 im Dorf Itanwali (Provinz Punjab) verhaftet. Sie hatte auf Geheiß eines Landwirts Wasser für die Feldarbeiterinnen geschöpft. Doch sie weigerten sich zu trinken, weil das Gefäß von einer Christin berührt und damit „unrein“ geworden sei. Aufgebrachte Muslime schleppten sie zu einer Moschee, wo sie ihrem Glauben abschwören sollte. Als sie sich weigerte, wurde sie vergewaltigt und dann der Polizei übergeben. Am 8. November 2010 verurteilte sie das Oberste Gericht in Lahore aufgrund des Blasphemiegesetzes zum Tode. Zum Artikel

Erst juden- dann christenfrei?

Droht die arabische Welt zu einer christenfreien Zone zu werden? Aufgrund von Diskriminierungen durch radikale Muslime verlassen immer mehr Angehörige christlicher Minderheiten den Nahen und Mittleren Osten. Die „Entchristlichung“ der arabischen Welt sei „die derzeit quantitativ schwerwiegendste Verletzung der Religionsfreiheit weltweit“ und habe in den letzten Jahren einen „dramatischen Höhepunkt“ erreicht, schreibt der Sprecher für Menschenrechte der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn). „Während die meisten arabischen Landstriche bereits frei von Juden sind, zeichnet sich für die viel zahlreicheren Christen der Region eine ähnliche Entwicklung ab.“

Die Umstürze in mehreren arabischen Ländern führten nicht automatisch dazu, dass religiöse Minderheiten besser behandelt würden. „De facto werden heute in Ägypten mehr Kirchen angezündet, mehr Christen getötet, mehr christliche Mädchen entführt und mit Muslimen zwangsverheiratet als in früheren Jahren“, so Schirrmacher.

Von den zehn Staaten, die laut dem Weltverfolgungsindex von Open Doors Christen am meisten drangsalieren, sind acht islamisch geprägt. Diese Länder belegen die Ränge zwei bis neun: Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Somalia, Malediven, Jemen, Irak und Usbekistan. Schlimmster Christenverfolger ist demnach das kommunistisch regierte Nordkorea. Auf Platz zehn der Liste rangiert das ebenfalls kommunistische Laos (Südostasien).  Zum Artikel

Iran warnt Israel vor „Apokalypse“

Über Monate haben die israelischen Medien keine Zeile zum Thema Iran publiziert, plötzlich scheint ein Krieg ganz nah. In Israel streiten sich die Politiker in diesen Tagen unterdessen weniger über das Für und Wider eines Angriffs als darüber, wer an die Medien hat durchsickern lassen, dass es überhaupt dazu kommen könnte. Denn die Möglichkeit eines Krieges steht seit Jahren im Raum.

Während Premier Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak für einen Angriff eintreten, steigen Armee- und Mossad-Chefs vorläufig auf die Bremse. Selbst der für seine harte Hand berüchtigte Ex-Mossad-Chef Meir Dagan nannte den möglichen Präventivschlag eine „dumme Idee“. Israels offizielle Position war stets, zunächst den Sanktionen eine Chance zu geben. Zudem hat man offenbar auf Sabotageaktionen im Iran gesetzt. Zum Artikel

Ultra-Orthodox spitting attacks on Old City clergymen becoming daily

„It happens a lot,“ says Archbishop Aristarchos, the chief secretary of the patriarchate. „You walk down the street and suddenly they spit at you for no reason.“

„They came in a pack, out of nowhere,“ said Father Goosan. „I know there are fanatical Haredi groups that don’t represent the general public but it’s still enraging. It all begins with education. It’s the responsibility of these men’s yeshiva heads to teach them not to behave this way,“ he says.

Father Goosan and other Patriarchy members are trying to walk as little as possible in the Old City streets. „Once we walked from the [Armenian] church to the Jaffa Gate and on that short section four different people spat at us,“ he says.   article

 

Die Muslimbruderschaft gewinnt im arabischen Raum zunehmend an Einfluss.

Manchmal wird übersehen, dass die westlichen Werte durch die Muslimbruderschaft nur respektiert werden, solange sie nicht im Widerspruch zu den unumstösslichen Vorschriften der islamischen Scharia stehen. Die Muslimbrüder fordern das unbedingte Primat der Scharia. Mit deren Kernvorschriften ist die UNO-Deklaration der Menschenrechte jedoch nicht vereinbar. Keine guten Aussichten für Frauen oder Menschen, die vom Islam abfallen. Auf Letzteres kennt die Scharia nur eine Strafe: den Tod.

Auch keine guten Aussichten für die zehn Millionen ägyptischen Kopten. Die Christen Ägyptens würden in einem von der Muslimbruderschaft dominierten Land im besten Fall nur Bürger zweiter Klasse sein. Ihnen droht ein System der Apartheid. Nicht umsonst haben in den letzten sechs Monaten mehr als 100’000 Kopten das Land verlassen. Zum Artikel

Syrische Armee vermint die Grenze

Mit Tretminen sollen Waffenlieferungen aus dem Libanon nach Syrien unterbunden werden. Beobachter sehen in der Aktion ein Zeichen der zunehmenden Isolation des Assad-Regimes.

Die Minen an Teilen der Grenze zum Libanon wurden von den Behörden in Syrien damit begründet, dass der Waffenschmuggel aus dem Libanon eingedämmt werden solle. Beobachter werteten es eher als Zeichen dafür, dass die Regierung in Damaskus zu verhindern versucht, dass der Libanon zum Rückzugsgebiet für die Opposition wird. Seit Beginn der Proteste gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad im März sind schon rund 5000 Syrer vor der zunehmenden Gewalt in ihrem Land in den Libanon geflohen.

Am Sonntag verlor ein Syrer bei der Explosion einer Tretmine einen Fuss. Der Mann war in der Nähe der libanesischen Ortschaft Irsal auf die Mine getreten. Es handle sich vermutlich um das erste Opfer der neuen syrischen Massnahmen. Augenzeugen sagten der Nachrichtenagentur AP, syrische Soldaten hätten in den vergangenen Tagen an zwei Orten Minen vergraben, in der Provinz Homs, einer Hochburg der Aufständischen, und gegenüber von der Region Baalbek im Osten des Libanons.  Zum Artikel

Konfrontation in Israel

Nach ihrer Aufnahme in die UNO-Kulturorganisation UNESCO arbeiten die Palästinenser am Beitritt zu weiteren Organisationen der Vereinten Nationen. Der stellvertretende Botschafter bei der UNO in Genf, Imad Suhairi, sagte heute Dienstag, sein Team bereite Mitgliedsanträge für 16 der mehr als 20 dort ansässigen UNO-Organisationen vor. «Diese Prozesse basieren auf internationalem Recht und haben nichts mit Politik zu tun», sagte Suhairi.

Auch Israel geht nach der Aufnahme der Palästinenser in die UNESCO auf Konfrontation. Die israelische Regierung kündigte am Dienstag den Bau von 2000 Wohnungen im arabischen Ostteil Jerusalems und im Westjordanland an.

Ausserdem habe die Regierung bis auf weiteres Zahlungen an die Autonomiebehörde in Ramallah eingefroren. Die Massnahmen seien von den acht Schlüsselministern beschlossen worden.

In der militärischen Auseinandersetzung mit der Hamas im Gazastreifen hat die israelische Regierung hat den Streitkräften heute Dienstag freie Hand gegeben, um den Beschuss von Ortschaften mit Raketen aus dem Gazastreifen zu unterbinden. Dabei seien auch Bodenoperationen genehmigt worden, hiess es aus Militärkreisen. Allerdings stimmte Israel zuvor auf Wunsch Ägyptens einer Unterbrechung der Angriffe auf den Gazastreifen zu, so lange Kairo versucht, die militanten palästinensischen Gruppen zu einer informellen Waffenruhe zu bewegen.  Zum Artikel

Israel unter Beschuss – Bilanz des Terror-Wochenendes

Mehr als 30 Raketen und Mörsergranaten wurden seit Samstag aus dem Gazastreifen auf israelische Städte abgefeuert. Ashdod (200.000 Einwohner), Ashkelon (113.000 Einwohner), Gan Yavne (19.000) Einwohner und die Eshkol-Region wurden getroffen. Ein Mann wurde bei den Angriffen getötet, 20 weitere verletzt. Mehrere Gebäude, darunter eine Schule, wurden beschädigt.  Zum Artikel

 

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