Die Fatah verbietet Treffen zwischen israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten

Das beschloss die Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas am Wochenende. Die „Israeli Palestinian Confederation“  hatte geplante Treffen in Bethlehem und Jerusalem abgesagt, nachdem sie Drohungen von Palästinensern erhalten hatte. Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, hatten palästinensische Demonstranten das Ambassador-Hotel in Ostjerusalem gestürmt und die Veranstalter sowie das Hotelmanagement dazu gezwungen, das Treffen in letzter Minute zu streichen.

Unter Verweis auf einen Bericht in der in London erscheinenden arabischen Zeitung „Al-Quds al-Arabi“ schreibt die „Jerusalem Post“, die Fatah fürchte, die israelische Regierung würde solche Treffen nutzen, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass es eine Art Dialog zwischen Israelis und Palästinensern gebe – und dass das Problem bei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) liege, die sich weigere, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

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Angriff auf Chor vom „Bethlehem Bible College“ nach Weihnachtskonzert

Der Bus des christlichen Chores vom „Bethlehem Bible College“ ist auf der Rückfahrt von einem Weihnachtskonzert (Samstag 17. Dezemeber 2011) in der anglikanische Kirche in Nablus mit Steinen beworfen worden.

Chorleiter Munther Isaac berichtet in seinem englischsprachigen Internettagebuch von dem Vorfall. Zunächst schwärmt er von dem guten Konzert in der vollbesetzten anglikanischen Kirche in Nablus. Er schreibt: „Als wir an der illegalen Siedlung Ofra vorbeifuhren, wurden wir von einer kleinen Gruppe Siedler angegriffen, die an der Straße standen. Ein großer Felsbrocken traf die Frontscheibe des Busses. Er verursachte ein Loch und Bruchstellen, und wunderbarerweise fiel die Windschutzscheibe nicht herunter. Ich war mit Rudaina auf dem Vordersitz, und wir wurden von vielen kleinen Glasstücken getroffen, aber zum Glück wurden wir nicht verletzt – nur in Angst versetzt! Wir waren alle schockiert, als es geschah. Wir alle dankten Gott für seinen Schutz und für die Tapferkeit des Fahrers, der einfach mit hoher Geschwindigkeit weiterfuhr. Gott hat uns beschützt.“

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Blog

 

Hamas leader calls for Arab army to liberate Jerusalem

Hamas Prime Minister Ismail Haniyeh on Wednesday (December 14, 2011) called for the formation of an Arab army “to liberate Jerusalem and the Aksa Mosque very soon.”

Addressing tens of thousands of supporters during a rally in Gaza City marking the 24th anniversary of the founding of Hamas, Haniyeh said his movement remained committed to armed struggle as a strategic option to liberate “all the occupied Palestinian territories,” and that Hamas, “together with all the free peoples, will lead the fight to liberate all Palestine.”

Held under the banner of “Jerusalem, We are Coming,” the rally was one of the biggest shows of support for Hamas in recent years.

The Hamas leader heaped praise on the Arab Spring, saying the antiregime protests have benefited Hamas in particular and the Palestinian cause in general.

According to the figures, Hamas killed 1,365 Israelis and wounded 6,411 others, while it lost 1,848 of its men. The group boasted that its members carried out 1,117 “jihad” attacks, including 87 suicide bombings. It also said that its members fired 11,093 rockets and missiles at Israel over the past 24 years.

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«Brand» Heilsarmee

Man könnte die Heilsarmee, diese Bewegung aus dem viktorianischen England mit Uniformen und Dienstgraden, altmodisch nennen. Die Lieder sind auch nicht mehr die neuesten. Man kann es auch anders sehen: Die Heilsarmee ist erkennbar, lesbar, eine Marke, ein «Brand». Evangelische gibt es viele, Freikirchen unzählige, doch wenn ein uniformierter Heilsarmist oder eine Salutistin erscheint, weiss jeder Bescheid. «Die tun wenigstens etwas», sagen viele, die Christliches und Kirchen im Allgemeinen und Freikirchen im Besonderen ablehnen und mit dem Vorwurf «Sekte» rasch zur Hand sind. Die Heilsarmee, eine Sekte? Die Heilsarmee ist die Heilsarmee.

Die Uniform habe ihre Wirkung, sagt Major Walter Wittwer, der als Divisionschef der Heilsarmee-Region Bern vorsteht. Wenn er im Zug reise, werde er von fremden Leuten angesprochen. Oft hätten sie eine sehr hohe Meinung von der Organisation, sodass er denke: «Hoffentlich können wir die grossen Erwartungen auch wirklich erfüllen.»

Wer in der Uniform der Heilsarmee unterwegs ist, verbirgt die christliche Überzeugung nicht diskret. Er oder sie outet sich, bekennt Farbe, wird beobachtet und bewertet. Die Uniform gebe auch Würde und Schutz, sagt Wittwer. Er bewege sich immer wieder im Milieu unter Leuten, die Unbekannten sonst unsanft zeigen, dass «Herumschnüffeln» nicht erwünscht ist. Der Heilsarmee geschieht nichts. Man kennt sie.

Die Grenze zwischen Wohlanständigkeit und Milieu, bürgerlicher und verkrachter Existenz ist unscharf, was niemand so gut weiss wie die Heilsarmee. Auf Plakaten zur diesjährigen Topfkollekte sieht man Gesichter, deren beide Hälften dies zeigen: rasiert und gepflegt die eine, ungewaschen, unordentlich, von Krankheit und Sucht gezeichnet die andere. Wer den Job verliert, landet sehr rasch auf der Verliererseite, so die Botschaft. Die andere, noch wichtigere: Auch ein gestrauchelter Mensch findet in ein geordnetes Leben zurück, wenn Gott und die Mitmenschen ihm helfen.

Auszug aus: Der Bund  16.12.2011   mehr Informationen

Israel ist stolz auf seine starke und wachsende Christengemeinschaft

In einer Weihnachtsbotschaft hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die „tiefe und leidenschaftliche“ Unterstützung christlicher Israelfreunde gewürdigt. „Israel ist stolz auf seine starke und wachsende Christengemeinschaft.“

Videobotschaft mit deutschen Untertiteln

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In einer Zeit großer Unsicherheit und Instabilität im Nahen Osten bleibe Israel ein „Leuchtfeuer religiöser Freiheit“, so der Ministerpräsident. Er verweist darauf, dass in anderen Ländern der Region Christen „regelmäßig verfolgt“ würden. Dort gebe es „wenig Toleranz für den Glauben der anderen“. Israel hingegen schütze die Heiligen Stätten der großen Weltreligionen und gewährleiste die Glaubensfreiheit für alle.

In der Videobotschaft lädt Netanjahu Christen aus aller Welt nach Israel ein: „Besuchen Sie Jerusalem, besuchen Sie den See Genezareth, besuchen Sie die Orte, wo Jesus gelebt und seine Botschaft umfassenden Friedens verkündigt hat – eine Botschaft, die sich in aller Welt verbreitet hat.“

Im vorigen Jahr kamen etwa 3,5 Millionen Touristen nach Israel; etwa zwei Drittel waren Christen. Von den 7,7 Millionen Einwohnern Israels sind 5,9 Millionen Juden, 1,4 Millionen Muslime und 154.000 Christen. Der Rest ist religionslos oder gehört anderen Glaubensrichtungen an. Die Zahl der „messianischen“ Juden, die an Jesus Christus glauben, wird auf 10.000 bis 15.000 geschätzt.

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Islamische Kopfsteuer oder Ausweisung aus Ägypten

Nach ihrem Erfolg in der ersten Wahlrunde erklärten Salafisten, wie sie sich die Zukunft des Nillandes vorstellen: Die Christen Ägyptens müssten entweder die von der alten islamischen Ordnung vorgeschriebene Kopfsteuer für Nicht-Muslime, die Jizya, zahlen oder das Land verlassen. Bischof Golta sagte dazu in der TV-Sendung «Masr al-Jadida» (Das neue Ägypten): «Das werden wir bis zum Martyrium ablehnen.»

Rund zehn Prozent der achtzig Millionen Ägypter sind Kopten. Der koptische Anwalt Mamduh Nakhla schätzt, dass bis zu 90 Prozent der Kopten auswandern wollen. Werde die Scharia (wie von den Salafisten gefordert) eingeführt, würde der Alkoholverkauf verboten und der Tourismus eingeschränkt (getrennte Strände für Geschlechter). Auch Nakhla befürchtet laut der NZZ die Einführung der Jizya-Steuer, welche 1839 in Ägypten abgeschafft wurde. Christen und Juden gelten seither als gleichberechtigte Bürger. Gemäß dem Anwalt streben auch die Muslimbrüder, die stärkste politische Kraft, die Wiedereinführung dieser Kopfsteuer an.

Übers Internet verbreitete Hasstiraden radikaler Salafisten rufen zum Boykott koptischer Geschäfte auf.

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Winter Threatening Israeli Society

Israel is being taken over by the most radical religious elements of its society. In the past, most religious Jews in Israel lived in self-imposed ghettos. Most Israelis held them at a respectful distance, satisfied with a “Judaism by proxy” maintained on behalf of the rest of society by the Orthodox community. This is now changing, and with it, Winter Threatening Israeli Society weiterlesen

Warum ist alles eine Kriegserklärung gegen die Heiligen Stätten der Muslime?

Wie kommt es, dass die kleinsten Vorfälle zu einer Sache von Leben, Tod, Krieg, Aggression und „endloser Gewalt“ gemacht werden?

Einmal mehr hat die Hamas sich selbst übertroffen. Hamas-Sprecher Fawzi Barhum erklärte, die vorrübergehende Schließung der Mughrabi-Brücke Mitte Dezember 2011 sei ein „gewalttätiger Akt, der einer Kriegserklärung gegen die Heiligen Stätten der Muslime gleichkommt.“ Er fuhr fort: „Dies ist ein schwerwiegender Schritt, der zeigt, wie aggressiv die Zionisten gegen die Al-Aqsa-Moschee vorgehen“.

Ein anderer Sprecher bezeichnete die Schließung des Aufganges als einen „kriminellen Akt, eine schamlose Verletzung der Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee und eine Provokation der Gefühle von Millionen Muslimen“.

Die Mughrabi-Brücke wurde gebaut, um einen provisorischen Zugang zu der Al-Aqsa-Moschee zu schaffen, dem drittheiligsten Ort des Islam. Es handelt sich um eine äußerst wackelige Konstruktion, die Stadt Jerusalem betrachtet sie sowohl als brand- als auch als einsturzgefährdet. Eigentlich müsste die Rampe abgerissen und an ihrer Stelle ein dauerhafter Aufgang gebaut werden, wie er auch schon früher existiert hat. Doch dieser wurde nicht gebaut, wegen muslimischer Proteste und Unruhen. Als die provisorische Rampe erstellt wurde, um einen bröckeligen Aufgang aus Erde zu ersetzen, waren die muslimischen Autoritäten gegen diese neue Konstruktion.

Es ist unverständlich, warum die Schließung dieser Rampe eine „Kriegserklärung gegen die muslimischen heiligen Stätten“ sein könnte. Nach der Meinung von dem palästinensischen Unterhändler Saeb Erekat, „zeigt das ihre Entschlossenheit, Jerusalem zu judaisieren und die heiligen muslimischen Stätten der Stadt zu übernehmen.“ In Wahrheit hindert die Entscheidung die Rampe vorrübergehend zu schließen, Muslime in keiner Weise daran, den Haram al-Sharif zu betreten, sondern nur Juden und nichtmuslimische Touristen.

Eine Brücke zu schließen, die von Muslimen überhaupt nicht genutzt wird, kann schwer als ein Akt der Unterdrückung interpretiert werden. Die Schließung enttäuscht höchstens einige Touristen.

Aus Gründen der öffentlichen Ordnung verbietet das israelische Gesetz Nicht-Muslimen unter Androhung von Gefängnisstrafen, auf dem Berg zu beten. Die palästinensischen religiösen Autoritäten wachen darüber, dass Christen keine religiösen Objekte mit auf das Areal bringen.

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Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke – jedoch an einigen Tagen der Woche geschlossen

Am Mittwoch 14. Dezember 2011 beschloss Israel die bereits in die Tat umgesetzte Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke, auf welcher Touristen und Nicht-Moslems vom Platz vor der Jerusalemer Westmauer auf den Tempelberg gelangen können. Die hölzerne Brücke war vor einigen Tagen geschlossen worden, weil sie nach israelischer Ansicht ihre Benutzer gefährde und auch ein Brandrisiko darstelle. Jetzt will Israel die Brücke verstärken, die zwecks Ausführung der nötigen Arbeiten an einigen Tagen der Woche geschlossen werde. Zudem hat Israel einen Feuerlöschwagen in unmittelbarer Nähe der Brücke stationiert.

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Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke – jedoch an einigen Tagen der Woche geschlossen

Am Mittwoch 14. Dezember 2011 beschloss Israel die Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke, auf welcher Touristen und Nicht-Moslems vom Platz vor der Jerusalemer Westmauer auf den Tempelberg gelangen können. Die hölzerne Brücke war vor einigen Tagen geschlossen worden, weil sie nach israelischer Ansicht ihre Benutzer gefährde und auch ein Brandrisiko darstelle. Jetzt will Israel die am Mittwoch wiedereröffnete Brücke verstärken, die zwecks Ausführung der nötigen Arbeiten an einigen Tagen der Woche geschlossen werde. Zudem hat Israel einen Feuerlöschwagen in unmittelbarer Nähe der Brücke stationiert.

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„Nach dem jüdischen Gesetz müssen Neue Testamente verbrannt werden.“

Das behauptet der Chef Rabbiner in Kiryat Motzkin gegenüber der Zeitung Yediot HaMifratz, nachdem Neue Testamente verteilt wurden. In dem Artikel vom 9. Dezember 2011 meinte er weiter: „Aber ich sagte, sie sollen sofort in den Müll gekippt werden, den es besteht die Gefahr, dass die Leute sie zuhause haben, bis sie die Bücher verbrennen können.“ Recht ungewohnte Worte aus Israel.

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Die lautlose Christenverfolgung: „Christenverfolgung? – Das gab´s doch nur im alten Rom“

Ein schwerer Irrtum. Über 100 Millionen Christen sind weltweit bedroht, immer mehr islamische Länder sind zu christenfreien Zone geworden, und trotzdem besteht ein völliges öffentliches Desinteresse am Thema Christenverfolgung. Es gibt Leute, die sich für alles und jeden einsetzen, von Homosexuellenehen bis hin zur Abholzung des Regenwaldes. Doch beim Thema Christenverfolgung zeigen alle eine ausgesprochene Reserviertheit. Dabei sind 80 Prozent aller verfolgten Menschen auf unserem Erdball Christen, was von unseren Medien völlig ausgeblendet wird.

In der Türkei hatten die Christen vor 60 Jahren noch einen Bevölkerungsanteil von 20 Prozent. Heute sind es noch 0,15 Prozent. Sie sind also praktisch nicht mehr existent. In den von Revolutionen betroffenen nordafrikanischen Staaten nimmt die Brutalitäten gegen Christen zu, weil dort jetzt weniger Staat vorhanden ist, der gewalttätige Diskriminierungen eindämmen könnte. Da ist eine Entwicklung im Gange, die dringend gestoppt werden müsste. Tausende Christen verlassen diese Länder, aber noch niemals hat man davon gehört, dass irgendwo Muslime wegen ihres Glaubens aus christlichen Ländern flüchten müssen.

Ernüchternd ist auch eine Erfahrungen mit dem Europäischen Parlament, als man mit Fotos und detaillierten Schilderungen das Schicksal 14 in Ägypten entführter koptischer Mädchen, die verkauft und zwangsverheiratet wurden, darlegen wollte. Niemand hat sich wirklich dafür interessiert, bis statt über Verfolgung über die Verletzung von Frauenrechten gesprochen wurde.

Es setzten sich zwar auch islamische Staaten, 59 an der Zahl, für religiös Verfolgte ein, aber nur für verfolgte Muslime in anderen Ländern, nicht in den muslimischen Saaten selbst. So wird beispielsweise in Saudi Arabien ein Muslim, wenn er zu einer anderen als der dort vorgeschriebenen Gebetsstunde betet, ins Gefängnis geworfen. Wer aus dem Islam austreten will, dem droht die Todesstrafe. Viele Muslime merkten gar nicht, dass sie keine Religionsfreiheit haben, weil sie gemäß ihrer Religion in islamischen Staaten leben.

Christliche Kirchen, Organisationen und Parteien setzten sich demgegenüber auch für die Verfolgten anderer Religionsgemeinschaften ein. Freimachen muss man sich von dem Irrlauben, dass Demokratien, da die Regierenden mehrheitlich gewählt worden sind, Schutz vor Verfolgung gewähren. Das ist noch lange keine Garantie, dass Menschenrechte und Religionsfreiheit gewährt wird.

Das Übel fängt nicht mit dem Bösen an, sondern mit der Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen. Das Böse vermehrt sich, weil die Stimmen der Guten verstummt sind. Wir müssen die lautlose Christenverfolgung unmöglich machen.

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Basler Zeitung: Der Evangelikale Tim Tebow ist zum Phänomen des US-Sports geworden – bewundert und belächelt.

Im Gesicht künden aufgemalte Bibelverse von seinem christlichen Glauben. Stets dankt er auf einem Knie im Footballstadion dem Schöpfer, wenn wieder einmal ein Pass zum Touchdown führte. Zuweilen zeigt er mit dem Finger auf den Himmel, wo der liebe Gott wohnt, auch betet er ganz ungeniert auf grünem Kunstrasen vor einem Fernsehpublikum von Millionen: Tim Tebow ist der Mann der amerikanischen Stunde und ein Held der evangelikalen Christenschar.

Und längst ist der fromme Mann zu einem amerikanischen Phänomen geworden, ein Stein des Anstosses für die einen, ein Geschenk des Himmels für die anderen. In einer Zeit, da hochbezahlte Sportstars nicht selten durch kriminelles Verhalten, rüdes Benehmen und Arroganz auffallen, ist Tebow zum christlichen Vorzeigeathleten geworden, dessen treues – oder penetrantes? – Bekenntnis zu Jesus gleichermassen Bewunderung wie Abneigung erweckt.

2010 trat er zusammen mit seiner ebenfalls christlichen Mama in einem Werbespot für den Football-Superbowl auf und machte bekannt, dass die Ärzte der Mutter wegen Schwangerschaftsproblemen eine Abtreibung nahegelegt hätten, was die Mama ablehnte, worauf Tim Tebow geboren wurde. Der gegen die amerikanische Abtreibungsfreiheit gerichtete Werbespot verärgerte nicht wenige Amerikaner.

Tebow selbst gibt sich inmitten seiner Erfolgsserie frömmer und bescheidener denn je: Football sei ein Spiel, nicht mehr, zumal es dem lieben Gott gleichgültig sei, wer gewinne. Und nach dem Sieg über die New York Jets hob der Quarterback im Interview zu gewohntem Lobpreis an: «Zuerst will ich meinem Herren und Erretter Jesus Christus danken», begann Tebow.

Zum Artikel in der BAZ

Jerusalem Tempelberg für Nicht-Moslime ab sofort gesperrt

Am Montag 12.12.1012 hat die „Stiftung für das Erbe des Tempelberges“ die Mughrabi-Brücke wegen Baufälligkeit geschlossen. Die Mughrabi-Brücke führt im Süden der Klagemauer zum Mughrabi-Tor, dem einzigen Zugang zum Tempelberg, der Nicht-Moslems, also Touristen und Israelis, für Besuche offen steht. Muslime dürfen die zwölf anderen Tore zum Tempelberg benutzen.

Zum Mughrabi-Tor führte bis zum Jahr 2004 eine Erdrampe. Diese ist nach einem Erdbeben während eines Schneesturms in sich eingestürzt. Als die Israelis mit Ausgrabungen begannen, um den Schutt der eingestürzten Rampe auf archäologische Funde zu durchsuchen und den Weg frei zu machen für das Errichten stabiler Betonsäulen, ohne Zerstörungen in den Ruinen anzurichten, entfachte sich ein internationaler Sturm der Entrüstung. Arabische Staaten drohten mit Krieg, die UNESCO schickte internationale Inspektoren, um Israel daran zu hindern, im „Besetzten Gebiet“ den Status quo zu verändern. Palästinenser veranstalteten gewalttätige Demonstrationen, nachdem die muslimischen Wächter des Tempelbergs behauptet hatten, dass Israel mit dem Neubau einer Brücke in Wirklichkeit die rund 400 Meter entfernte Al-Aksa-Moschee zum Einsturz bringen wolle.

Die Moslems haben seit Ausbruch der sogenannten „Intifada“ vor über zehn Jahren ohnehin „Ungläubigen“ das Betreten des Inneren des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee verboten.

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Jerusalem Tempelberg für Nicht-Moslime ab sofort gesperrt

Am Montag 12.12.1012 hat die „Stiftung für das Erbe des Tempelberges“ die Mughrabi-Brücke wegen Baufälligkeit geschlossen. Die Mughrabi-Brücke führt im Süden der Klagemauer zum Mughrabi-Tor, dem einzigen Zugang zum Tempelberg, der Nicht-Moslems, also Touristen und Israelis, für Besuche offen steht. Muslime dürfen die zwölf anderen Tore zum Tempelberg benutzen.

Zum Mughrabi-Tor führte bis zum Jahr 2004 eine Erdrampe. Diese ist nach einem Erdbeben während eines Schneesturms in sich eingestürzt. Als die Israelis mit Ausgrabungen begannen, um den Schutt der eingestürzten Rampe auf archäologische Funde zu durchsuchen und den Weg frei zu machen für das Errichten stabiler Betonsäulen, ohne Zerstörungen in den Ruinen anzurichten, entfachte sich ein internationaler Sturm der Entrüstung. Arabische Staaten drohten mit Krieg, die UNESCO schickte internationale Inspektoren, um Israel daran zu hindern, im „Besetzten Gebiet“ den Status quo zu verändern. Palästinenser veranstalteten gewalttätige Demonstrationen, nachdem die muslimischen Wächter des Tempelbergs behauptet hatten, dass Israel mit dem Neubau einer Brücke in Wirklichkeit die rund 400 Meter entfernte Al-Aksa-Moschee zum Einsturz bringen wolle.

Die Moslems haben seit Ausbruch der sogenannten „Intifada“ vor über zehn Jahren ohnehin „Ungläubigen“ das Betreten des Inneren des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee verboten.

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