Evangelische Christen verlassen den Gazastreifen

Der einzigen evangelischen Gemeinde im palästinensischen Gazastreifen, der Baptistengemeinde in Gaza-Stadt, droht das Ende. Die Gemeinde ist in den letzten Jahren stark geschrumpft – von einst über 100 Mitglieder auf weniger als zwölf. Der Druck auf die Christen in der Region hat zugenommen. Nach der Ermordung vom Leiter des christlichen Buchladens in Gaza-Stadt im Oktober 2007 haben viele Christen die Region verlassen. Die Gemeinde betreibt weiterhin die einzige christliche öffentliche Bücherei im Gazastreifen und kümmert sich mit Nahrungsmitteln und Medikamenten um Menschen in Not.

mehr Informationen

See Genezareth 70 cm unterhalb der unteren Roten Linie

Dem See fehlen 4.90 m an Wasserhöhe um ihn zu füllen. Nachdem es im November stürmte und in manchen Landesteilen überdurchschnittliche Regenmengen gemessen wurden, erhoffte man, es werde ein Winter mit ausreichend Niederschlägen geben. Im Monat Dezember regnete es jedoch bisher nicht.

Die Wasserbehörde teilte am Montag mit, dass man sich auf ein Dürrejahr vorbereite.  „Die Hauptwasserreservoirs des Landes haben nach sieben niederschlagsarmen Wintern keine Reserven mehr und bei den meisten liegt der Wasserspiegel auch bereits unterhalb der roten Linien. „Bis zur Fertigstellung der neuen Anlagen zur Meerwasserentsalzung und der Erweiterung der existierenden Anlagen im Jahr 2013 muss das kostbare Wasser im Sparverbrauch genutzt werden, was auf alle Bereiche zutrifft.“ sagte die Leitung der Wasserbehörde.

Deutliche Mehrheit der Deutschen glaubt an Gott – doch nur wenige lesen regelmäßig in der Bibel.

Fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) glauben an Gott. Die meisten Bürger sind auch der Überzeugung, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist (59 Prozent). Das ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“ (München).

Nach dem am 18. Dezember veröffentlichten Ergebnis ist fast jeder zweite Befragte der Ansicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt (48 Prozent). An ein Jüngstes Gericht glauben 29 Prozent.

Der Umfrage zufolge ist aber das Interesse gering, in Gottes Wort zu lesen. Die Hälfte schlägt nie die Bibel auf und ein Drittel tut das eher selten. Jeder Sechste nimmt das Buch der Bücher regelmäßig zur Hand. Fünf Prozent studieren die Bibel häufig. Nach der Umfrage danken immer weniger Deutsche Gott für die Mahlzeiten. Nur sechs Prozent praktizieren das Tischgebet täglich.

1965 waren es laut dem Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie noch 29 Prozent. Nach der Emnid-Umfrage will an Weihnachten fast die Hälfte aller Deutschen den Gottesdienst besuchen (46 Prozent). Bei den über 65-Jährigen ist es sogar über die Hälfte (52 Prozent). Der Anteil derer, die dem Weihnachtsgottesdienst fernbleiben, ist bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten (62 Prozent).

mehr Informationen

Die Fatah verbietet Treffen zwischen israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten

Das beschloss die Partei des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas am Wochenende. Die „Israeli Palestinian Confederation“  hatte geplante Treffen in Bethlehem und Jerusalem abgesagt, nachdem sie Drohungen von Palästinensern erhalten hatte. Wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet, hatten palästinensische Demonstranten das Ambassador-Hotel in Ostjerusalem gestürmt und die Veranstalter sowie das Hotelmanagement dazu gezwungen, das Treffen in letzter Minute zu streichen.

Unter Verweis auf einen Bericht in der in London erscheinenden arabischen Zeitung „Al-Quds al-Arabi“ schreibt die „Jerusalem Post“, die Fatah fürchte, die israelische Regierung würde solche Treffen nutzen, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass es eine Art Dialog zwischen Israelis und Palästinensern gebe – und dass das Problem bei der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) liege, die sich weigere, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

mehr Informationen

Angriff auf Chor vom „Bethlehem Bible College“ nach Weihnachtskonzert

Der Bus des christlichen Chores vom „Bethlehem Bible College“ ist auf der Rückfahrt von einem Weihnachtskonzert (Samstag 17. Dezemeber 2011) in der anglikanische Kirche in Nablus mit Steinen beworfen worden.

Chorleiter Munther Isaac berichtet in seinem englischsprachigen Internettagebuch von dem Vorfall. Zunächst schwärmt er von dem guten Konzert in der vollbesetzten anglikanischen Kirche in Nablus. Er schreibt: „Als wir an der illegalen Siedlung Ofra vorbeifuhren, wurden wir von einer kleinen Gruppe Siedler angegriffen, die an der Straße standen. Ein großer Felsbrocken traf die Frontscheibe des Busses. Er verursachte ein Loch und Bruchstellen, und wunderbarerweise fiel die Windschutzscheibe nicht herunter. Ich war mit Rudaina auf dem Vordersitz, und wir wurden von vielen kleinen Glasstücken getroffen, aber zum Glück wurden wir nicht verletzt – nur in Angst versetzt! Wir waren alle schockiert, als es geschah. Wir alle dankten Gott für seinen Schutz und für die Tapferkeit des Fahrers, der einfach mit hoher Geschwindigkeit weiterfuhr. Gott hat uns beschützt.“

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Qi_MNyPxTkE]

mehr Informationen

Blog

 

Hamas leader calls for Arab army to liberate Jerusalem

Hamas Prime Minister Ismail Haniyeh on Wednesday (December 14, 2011) called for the formation of an Arab army “to liberate Jerusalem and the Aksa Mosque very soon.”

Addressing tens of thousands of supporters during a rally in Gaza City marking the 24th anniversary of the founding of Hamas, Haniyeh said his movement remained committed to armed struggle as a strategic option to liberate “all the occupied Palestinian territories,” and that Hamas, “together with all the free peoples, will lead the fight to liberate all Palestine.”

Held under the banner of “Jerusalem, We are Coming,” the rally was one of the biggest shows of support for Hamas in recent years.

The Hamas leader heaped praise on the Arab Spring, saying the antiregime protests have benefited Hamas in particular and the Palestinian cause in general.

According to the figures, Hamas killed 1,365 Israelis and wounded 6,411 others, while it lost 1,848 of its men. The group boasted that its members carried out 1,117 “jihad” attacks, including 87 suicide bombings. It also said that its members fired 11,093 rockets and missiles at Israel over the past 24 years.

more information

«Brand» Heilsarmee

Man könnte die Heilsarmee, diese Bewegung aus dem viktorianischen England mit Uniformen und Dienstgraden, altmodisch nennen. Die Lieder sind auch nicht mehr die neuesten. Man kann es auch anders sehen: Die Heilsarmee ist erkennbar, lesbar, eine Marke, ein «Brand». Evangelische gibt es viele, Freikirchen unzählige, doch wenn ein uniformierter Heilsarmist oder eine Salutistin erscheint, weiss jeder Bescheid. «Die tun wenigstens etwas», sagen viele, die Christliches und Kirchen im Allgemeinen und Freikirchen im Besonderen ablehnen und mit dem Vorwurf «Sekte» rasch zur Hand sind. Die Heilsarmee, eine Sekte? Die Heilsarmee ist die Heilsarmee.

Die Uniform habe ihre Wirkung, sagt Major Walter Wittwer, der als Divisionschef der Heilsarmee-Region Bern vorsteht. Wenn er im Zug reise, werde er von fremden Leuten angesprochen. Oft hätten sie eine sehr hohe Meinung von der Organisation, sodass er denke: «Hoffentlich können wir die grossen Erwartungen auch wirklich erfüllen.»

Wer in der Uniform der Heilsarmee unterwegs ist, verbirgt die christliche Überzeugung nicht diskret. Er oder sie outet sich, bekennt Farbe, wird beobachtet und bewertet. Die Uniform gebe auch Würde und Schutz, sagt Wittwer. Er bewege sich immer wieder im Milieu unter Leuten, die Unbekannten sonst unsanft zeigen, dass «Herumschnüffeln» nicht erwünscht ist. Der Heilsarmee geschieht nichts. Man kennt sie.

Die Grenze zwischen Wohlanständigkeit und Milieu, bürgerlicher und verkrachter Existenz ist unscharf, was niemand so gut weiss wie die Heilsarmee. Auf Plakaten zur diesjährigen Topfkollekte sieht man Gesichter, deren beide Hälften dies zeigen: rasiert und gepflegt die eine, ungewaschen, unordentlich, von Krankheit und Sucht gezeichnet die andere. Wer den Job verliert, landet sehr rasch auf der Verliererseite, so die Botschaft. Die andere, noch wichtigere: Auch ein gestrauchelter Mensch findet in ein geordnetes Leben zurück, wenn Gott und die Mitmenschen ihm helfen.

Auszug aus: Der Bund  16.12.2011   mehr Informationen

Israel ist stolz auf seine starke und wachsende Christengemeinschaft

In einer Weihnachtsbotschaft hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die „tiefe und leidenschaftliche“ Unterstützung christlicher Israelfreunde gewürdigt. „Israel ist stolz auf seine starke und wachsende Christengemeinschaft.“

Videobotschaft mit deutschen Untertiteln

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=qnKwHJL5Sqk]

In einer Zeit großer Unsicherheit und Instabilität im Nahen Osten bleibe Israel ein „Leuchtfeuer religiöser Freiheit“, so der Ministerpräsident. Er verweist darauf, dass in anderen Ländern der Region Christen „regelmäßig verfolgt“ würden. Dort gebe es „wenig Toleranz für den Glauben der anderen“. Israel hingegen schütze die Heiligen Stätten der großen Weltreligionen und gewährleiste die Glaubensfreiheit für alle.

In der Videobotschaft lädt Netanjahu Christen aus aller Welt nach Israel ein: „Besuchen Sie Jerusalem, besuchen Sie den See Genezareth, besuchen Sie die Orte, wo Jesus gelebt und seine Botschaft umfassenden Friedens verkündigt hat – eine Botschaft, die sich in aller Welt verbreitet hat.“

Im vorigen Jahr kamen etwa 3,5 Millionen Touristen nach Israel; etwa zwei Drittel waren Christen. Von den 7,7 Millionen Einwohnern Israels sind 5,9 Millionen Juden, 1,4 Millionen Muslime und 154.000 Christen. Der Rest ist religionslos oder gehört anderen Glaubensrichtungen an. Die Zahl der „messianischen“ Juden, die an Jesus Christus glauben, wird auf 10.000 bis 15.000 geschätzt.

mehr Informationen

Islamische Kopfsteuer oder Ausweisung aus Ägypten

Nach ihrem Erfolg in der ersten Wahlrunde erklärten Salafisten, wie sie sich die Zukunft des Nillandes vorstellen: Die Christen Ägyptens müssten entweder die von der alten islamischen Ordnung vorgeschriebene Kopfsteuer für Nicht-Muslime, die Jizya, zahlen oder das Land verlassen. Bischof Golta sagte dazu in der TV-Sendung «Masr al-Jadida» (Das neue Ägypten): «Das werden wir bis zum Martyrium ablehnen.»

Rund zehn Prozent der achtzig Millionen Ägypter sind Kopten. Der koptische Anwalt Mamduh Nakhla schätzt, dass bis zu 90 Prozent der Kopten auswandern wollen. Werde die Scharia (wie von den Salafisten gefordert) eingeführt, würde der Alkoholverkauf verboten und der Tourismus eingeschränkt (getrennte Strände für Geschlechter). Auch Nakhla befürchtet laut der NZZ die Einführung der Jizya-Steuer, welche 1839 in Ägypten abgeschafft wurde. Christen und Juden gelten seither als gleichberechtigte Bürger. Gemäß dem Anwalt streben auch die Muslimbrüder, die stärkste politische Kraft, die Wiedereinführung dieser Kopfsteuer an.

Übers Internet verbreitete Hasstiraden radikaler Salafisten rufen zum Boykott koptischer Geschäfte auf.

mehr Informationen

Winter Threatening Israeli Society

Israel is being taken over by the most radical religious elements of its society. In the past, most religious Jews in Israel lived in self-imposed ghettos. Most Israelis held them at a respectful distance, satisfied with a “Judaism by proxy” maintained on behalf of the rest of society by the Orthodox community. This is now changing, and with it, Winter Threatening Israeli Society weiterlesen

Warum ist alles eine Kriegserklärung gegen die Heiligen Stätten der Muslime?

Wie kommt es, dass die kleinsten Vorfälle zu einer Sache von Leben, Tod, Krieg, Aggression und „endloser Gewalt“ gemacht werden?

Einmal mehr hat die Hamas sich selbst übertroffen. Hamas-Sprecher Fawzi Barhum erklärte, die vorrübergehende Schließung der Mughrabi-Brücke Mitte Dezember 2011 sei ein „gewalttätiger Akt, der einer Kriegserklärung gegen die Heiligen Stätten der Muslime gleichkommt.“ Er fuhr fort: „Dies ist ein schwerwiegender Schritt, der zeigt, wie aggressiv die Zionisten gegen die Al-Aqsa-Moschee vorgehen“.

Ein anderer Sprecher bezeichnete die Schließung des Aufganges als einen „kriminellen Akt, eine schamlose Verletzung der Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee und eine Provokation der Gefühle von Millionen Muslimen“.

Die Mughrabi-Brücke wurde gebaut, um einen provisorischen Zugang zu der Al-Aqsa-Moschee zu schaffen, dem drittheiligsten Ort des Islam. Es handelt sich um eine äußerst wackelige Konstruktion, die Stadt Jerusalem betrachtet sie sowohl als brand- als auch als einsturzgefährdet. Eigentlich müsste die Rampe abgerissen und an ihrer Stelle ein dauerhafter Aufgang gebaut werden, wie er auch schon früher existiert hat. Doch dieser wurde nicht gebaut, wegen muslimischer Proteste und Unruhen. Als die provisorische Rampe erstellt wurde, um einen bröckeligen Aufgang aus Erde zu ersetzen, waren die muslimischen Autoritäten gegen diese neue Konstruktion.

Es ist unverständlich, warum die Schließung dieser Rampe eine „Kriegserklärung gegen die muslimischen heiligen Stätten“ sein könnte. Nach der Meinung von dem palästinensischen Unterhändler Saeb Erekat, „zeigt das ihre Entschlossenheit, Jerusalem zu judaisieren und die heiligen muslimischen Stätten der Stadt zu übernehmen.“ In Wahrheit hindert die Entscheidung die Rampe vorrübergehend zu schließen, Muslime in keiner Weise daran, den Haram al-Sharif zu betreten, sondern nur Juden und nichtmuslimische Touristen.

Eine Brücke zu schließen, die von Muslimen überhaupt nicht genutzt wird, kann schwer als ein Akt der Unterdrückung interpretiert werden. Die Schließung enttäuscht höchstens einige Touristen.

Aus Gründen der öffentlichen Ordnung verbietet das israelische Gesetz Nicht-Muslimen unter Androhung von Gefängnisstrafen, auf dem Berg zu beten. Die palästinensischen religiösen Autoritäten wachen darüber, dass Christen keine religiösen Objekte mit auf das Areal bringen.

mehr Informationen

Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke – jedoch an einigen Tagen der Woche geschlossen

Am Mittwoch 14. Dezember 2011 beschloss Israel die bereits in die Tat umgesetzte Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke, auf welcher Touristen und Nicht-Moslems vom Platz vor der Jerusalemer Westmauer auf den Tempelberg gelangen können. Die hölzerne Brücke war vor einigen Tagen geschlossen worden, weil sie nach israelischer Ansicht ihre Benutzer gefährde und auch ein Brandrisiko darstelle. Jetzt will Israel die Brücke verstärken, die zwecks Ausführung der nötigen Arbeiten an einigen Tagen der Woche geschlossen werde. Zudem hat Israel einen Feuerlöschwagen in unmittelbarer Nähe der Brücke stationiert.

mehr Informationen

Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke – jedoch an einigen Tagen der Woche geschlossen

Am Mittwoch 14. Dezember 2011 beschloss Israel die Wiedereröffnung der Mughrabi-Brücke, auf welcher Touristen und Nicht-Moslems vom Platz vor der Jerusalemer Westmauer auf den Tempelberg gelangen können. Die hölzerne Brücke war vor einigen Tagen geschlossen worden, weil sie nach israelischer Ansicht ihre Benutzer gefährde und auch ein Brandrisiko darstelle. Jetzt will Israel die am Mittwoch wiedereröffnete Brücke verstärken, die zwecks Ausführung der nötigen Arbeiten an einigen Tagen der Woche geschlossen werde. Zudem hat Israel einen Feuerlöschwagen in unmittelbarer Nähe der Brücke stationiert.

mehr Informationen

 

„Nach dem jüdischen Gesetz müssen Neue Testamente verbrannt werden.“

Das behauptet der Chef Rabbiner in Kiryat Motzkin gegenüber der Zeitung Yediot HaMifratz, nachdem Neue Testamente verteilt wurden. In dem Artikel vom 9. Dezember 2011 meinte er weiter: „Aber ich sagte, sie sollen sofort in den Müll gekippt werden, den es besteht die Gefahr, dass die Leute sie zuhause haben, bis sie die Bücher verbrennen können.“ Recht ungewohnte Worte aus Israel.

mehr Informationen in Englisch

Inspiration und Infos aus aller Welt