Wieder Anschlag auf Kirche in Nigeria – Zwei Schwerverletzte

Bei einem erneuten Anschlag auf eine Kirche in Nigeria sind am Sonntag zwei Menschen schwer verletzt worden. Mehrere weitere hätten leichtere Verletzungen davongetragen, als eine Autobombe vor dem Gotteshaus in einem Vorort der Hauptstadt Abuja explodierte, teilte die nationale Notfallbehörde (NEMA) mit. Es wird vermutet, dass die radikalislamische Sekte Boko Haram hinter dem Angriff steckt.

«Die Messe war noch nicht beendet, als der Wagen explodierte, sonst hätte es mehr Opfer gegeben», sagte der Augenzeuge Ngozi Favour der Nachrichtenagentur dpa. Auch mehrere Autos seien schwer beschädigt worden.

Boko Haram lehnt jeden westlichen Lebensstil strikt ab und verübt immer wieder blutige Anschläge auf Kirchen, Polizeistationen und Lokale, in denen Alkohol ausgeschenkt wird. Die Gruppe terrorisiert hauptsächlich den muslimisch geprägten Norden Nigerias und hatte vor Wochen alle Christen aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Mehr als 10 000 Menschen waren daraufhin geflohen.

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Was liefern wohl die russischen und iranischen Kriegsschiffe der syrischen Regierung?

Israel hat vorerst nicht auf die Ankunft iranischer Kriegsschiffe im Mittelmeer reagiert. Mark Regev, Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, sagte am Sonntag, es gebe dazu nichts mitzuteilen. Zum zweiten Mal binnen eines Jahres hatte Teheran zwei Schiffe in das Mittelmeer entsandt. Im Vorjahr hatte ein ranghohes Mitglied des israelischen Kabinetts von einer «Provokation» gesprochen.

Die beiden Schiffe – ein Zerstörer und ein Versorgungsschiff – passierten am Samstag den Suez-Kanal und legten dann im syrischen Hafen Tartus an, wo auch Russland einen großen Stützpunkt für seine Kriegsmarine unterhält. Nach Angaben des iranischen Senders Press TV sind dort Übungen mit der syrischen Marine vorgesehen.

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Kontinuierliche palästinensische Raketenangriffe gegen Israel

Die kontinuierlichen palästinensischen Raketenangriffe gegen Israel lassen innerhalb des Südkommandos der israelischen Armee die Stimmen immer lauter werden, die sich für eine breit angelegte IDF-Offensive gegen die Hamas und den Islamischen Jihad im Gazastreifen stark machen. Am Samstagabend hatte die israelische Luftwaffe als Antwort auf mehrere Katyusha- und Grad-Raketen der palästinensischen Extremisten – ein Geschoss landete in Beerschewa – eine Anzahl von Objekten im Gazastreifen angegriffen.

Im Jahr 2011 sind total 680, aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen und Mörsergranaten in Israel gelandet, darunter 80 Grad-Raketen mit größerer Reichweite. Im Jahr davor landeten nur gerade zwei Grad-Raketen in Israel. Seit Beginn des laufenden Jahres zählte man schon wieder fast 30 Raketen, die in Israel eingeschlagen haben.

In einer offiziell von den aktuellen Ereignissen unabhängigen Entwicklung wird die IDF in den kommenden Tagen Batterien des Raketenabwehrsystems «Iron Dome» in der Gegend von Tel Aviv aufstellen.

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Sexuelle Dienstleistungen sollen illegal werden

Das Ministerialkomitee für Gesetzgebung hat einen Gesetzentwurf gebilligt, demzufolge die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen in Israel in Zukunft mit Gefängnisstrafen von bis zu sechs Monaten bestraft werden soll. Das Gesetz wird zur Abstimmung in der Knesset vorgelegt.

Der Gesetzentwurf, eine Initiative der Vorsitzenden des Knessetunterkomitees gegen Frauenhandel, Orit Zuaretz (Kadima) sieht vor, dass Freier, die zum ersten Mal ertappt werden, an einem Programm teilnehmen sollen, das sie über die gesundheitlichen Risiken, die Gesetzeslage und die Umstände aufklärt, unter denen Prostituierte tätig sind. Wer zum ersten Mal erwischt wurde, und das Programm erfolgreich absolviert, wird zunächst nicht angeklagt. Erst beim zweiten Vergehen werden die Freier angezeigt und der Fall zur Anklage gebracht.

Zuaretz erklärte gemäss Haaretz, um die Prostitution einzuschränken, dürfe sich der Staat nicht auf die Verfolgung von Zuhältern und Frauenhändlern beschränken, sondern müsse auch aktiv gegen die Kunden vorgehen. Ähnliche Gesetze gäbe es auch bereits in anderen Ländern, dort hätten sie zu einer deutlichen Senkung der Prostitution geführt.

Europäische Apokalyptik und israelische Alltagsprobleme

Bis ins letzte technische Detail wird in Europa spekuliert, wie sich ein israelischer Luftangriff gestalten könnte und was die Folgen für den Nahen Osten sein werden. Dabei wird oft ausser Acht gelassen, dass der Iran seine offen ausgesprochenen Absichten, Israel und die Juden bis zum Jahr 2014 physisch auszulöschen, auch ohne einen israelischen Schlag ausführen könnte.

Problematisch ist aus israelischer Sicht eine Atombombe in den Händen von Muslimen mit apokalyptischem Sendungsbewusstsein. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, bezeichnete das „zionistische Regime“ als „Krebsgeschwür“, das „entfernt werden muss und herausgeschnitten wird“. Zeitgleich titelte die iranische Nachrichtenagentur: „Das israelische Volk muss vernichtet werden“. Und ein Berater Chameneis veröffentlichte eine religiöse und juristische Rechtfertigung für einen Angriff auf Israel und das jüdische Volk bis zum Jahr 2014. In jedem anderen Kontext würde dies als Kriegserklärung aufgefasst.

Während Europa immer mehr in Panik gerät, regt man sich in Israel darüber auf, dass Krankenhäuser in der Grippezeit zu 150 Prozent ausgelastet sind, Geldautomaten nichts mehr hergeben und die Innenstädte im Gestank versinken, weil die Müllabfuhr streikt und man diskutiert über die steigenden Lebenshaltungskosten.

Ich nehme einfach diese Kraft und gehe an meine Arbeit

Thomas Alva Edison war wohl der genialste Erfinder Amerikas. Er hatte mehr als 900 Patente angemeldet. Unter anderem baute er das erste Elektrizitätswerk, das die ebenfalls von ihm erfundenen Glühlampen mit Strom versorgte. So erstrahlten 1882 in New York zum ersten Mal ganze Straßenzüge in elektrischem Licht. Er erfand auch das Mikrofon, den Vorläufer der Schallplatte und den Betonguss für Häuser.

Als man aber seine Erfindergabe lobte, meinte er nur: »Zum Erfinden gehören 99 Prozent Transpiration (Schweiss) und ein Prozent Inspiration«. Ein anderes Mal fragte ihn ein Reporter: »Mr. Edison, was ist eigentlich Elektrizität?« Er sagte: »Ich weiß es nicht, ich weiß nur ein wenig von dem, was die Elektrizität bewirken kann.« Der Reporter fragte weiter: »Aber wie könnte man diese Kraft erklären?« – »Das kann ich auch nicht. Es scheint so, als habe Gott uns diese Kraft gegeben, um uns seine Kraft zu zeigen. Ich nehme einfach diese Kraft und gehe an meine Arbeit«.

Auch heute warten Leute darauf, dass wir die von Gott geschenkten Kräfte zu ihrem Nutzen einsetzen. »Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?«  Psalm 27,1

Israels Angriff auf die Bombe

Wird Tel Aviv die Atomanlagen des Iran angreifen? Bereits 1981 hat die israelische Führung ein Kernkraftwerk im Irak bombardiert

Jordanien stöhnt unter der Sommerhitze am Nachmittag des 7. Juni 1981. Es ist Sonntag und König Hussein lässt sich zur Mittagsruhe auf seiner Yacht im Golf von Akaba von einer Brise kühlen. Um 15.56 ist es vorbei mit der Entspannung. Ein Kampfjet jagt unmittelbar über sein Boot hinweg, dreht nach Nordost ab. Noch einer, und noch einer, ein Stakkato von Israels Angriff auf die Bombe weiterlesen

Sturz des Regimes Assad könnte Rachefeldzug gegen die syrischen Alawiten auslösen

Der Knessetabgeordneten Avi Dichter schließt nicht aus, dass sich im Zuge des früher oder später zu erwartenden Sturzes des Regimes Bashar Assad in Damaskus ein riesiger Flüchtlingsstrom von Alawiten – der Minderheit in Syrien, aus deren Mitte die Familie der Präsidenten Hafez und Bashar Assad stammen – «in alle Richtungen» ausbreiten werden.

Die sunnitische Mehrheit des Landes dürfte dann zu einem blutigen Feldzug gegen die Alawiten ansetzen, um sich für die während Jahrzehnten durch die Familie Assad erlittene Brutalität zu rächen. Weil weder Libanon, noch Jordanien oder Irak den potentiellen Flüchtlingen die ersehnte Sicherheit bieten könnten, müsste Israel sich nach Ansicht Avi Dichters darauf einrichten, eventuell «hunderttausende von Menschen» aufzunehmen, die über die Golanhöhen den Weg in den jüdischen Staat suchen könnten.

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Hamas werde Israel nie anerkennen

Im Iran haben die Menschen am Samstag den 33. Jahrestag der Revolution gefeiert. Bei der zentralen Kundgebung in der Hauptstadt Teheran war der Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Hanija, einer der Redner – eine seltene Ehre für einen Ausländer.

Dabei bekräftigte Hanija, die radikalislamische Hamas werde Israel nie anerkennen. „Man will, dass wir die israelische Besatzung anerkennen und den Widerstand aufgeben“, sagte er. „Der Kampf wird bis zur vollständigen Befreiung des Gebiets Palästinas und Jerusalems und der Rückkehr aller palästinensischer Flüchtlinge weitergehen.“

Im Staatsfernsehen waren Hunderttausende zu sehen, die sich während der Rede auf dem Asadi-Platz (Freiheitsplatz) versammelt hatten. Wie üblich rief die Menge „Tod Amerika“ und „Tod Israel“.

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Christophobie statt Islamophobie

“Anstatt auf die aufgeblähten Märchen von einer westlichen Islamophobie hereinzufallen, sollten wir uns gegen die Christophobie zur Wehr setzen, die die muslimische Welt infiziert”, fordert die niederländische Politikerin und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali in dem Magazin “Newsweek”.

“Christen werden in der islamischen Welt wegen ihres Glaubens getötet. Es handelt sich um einen aufkommenden Völkermord, der uns alarmieren sollte.” In den vergangenen Jahren sei die gewaltsame Unterdrückung von Christen in muslimischen Ländern zur Norm geworden.

Warum schweigen die Medien über die Gewalt gegen Christen? Ali spricht von zwei Ursachen. Zum einen hätten die Medien Angst, durch ihre Berichterstattung weitere Gewalt zu provozieren. Zum anderen sei das Schweigen auf den Einfluss arabischer Interessengruppen zurückzuführen. Im vergangenen Jahrzehnt sei es diesen und ähnlichen Verbänden gelungen, Politiker und Journalisten von ihrer Weltsicht zu überzeugen. Demnach sei jegliche antimuslimische Diskriminierung ein Ausdruck einer “geistigen Umnachtung” namens “Islamophobie”.

Derzeit schwele aber eine “blutige Christophobie” in Ländern, die mehrheitlich muslimisch sind. “Die Verschwörung des Schweigens rund um diese gewaltsamen Ausdrücke religiöser Intoleranz muss aufhören”, fordert Ali.

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Iran will „Chance nutzen, alle Juden zu töten“

Imam Khomeini schwört die Iraner auf Krieg gegen Israel ein. Die iranische Regierung hat ein Dokument publiziert, das deutlicher als bisher zur Zerstörung Israels aufruft. Gefordert wird, ein Massaker am jüdischen Volk anzurichten und die Zerstörung aller seiner Vermögenswerte auf der ganzen Welt vorzubereiten. Die Forderungen erschienen zunächst auf der islamischen Website Alef, die eng mit dem obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei verbunden ist. Wörtlich heißt es „Wir sollten nicht die Möglichkeit verstreichen lassen, die Juden zu beseitigen“. Es gäbe die„rechtswissenschaftliche Rechtfertigung“, alle Juden zu töten – und Israel zu zerstören – und die „islamische Regierung des Iran muß dabei das Kommando übernehmen“.

Der Text wurde von islamischen Analytiker und Strategen Alireza Forghani verfasst, der Khamenei nahesteht – und wurde auf die meisten Websites der iranischen Regierung übertragen. Der Text erschien auch in den Meldungen der Nachrichtenagentur Fars, die von den Revolutionsgarden kontrolliert wird.

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Iran-Botschafter bezeichnet einen Angriff gegen sein Land als «selbstmörderisch»

Das psychologische Säbelrasseln zwischen Iran einerseits und den USA und Israel andererseits scheint stets schärfere Formen anzunehmen. Brigadegeneral Masoud Jazayeri, der stellvertretende iranische Generalstabschef, versicherte gegenüber einer TV-Station seines Landes, die USA und Israel seien wegen ihrer Verletzbarkeit Vergeltungsschlägen gegenüber gar nicht in der Lage, militärische Aktionen gegen Iran zu unternehmen.

In die gleiche Kerbe schlug am Mittwoch Seyyed Mahmoud-Reza Sajjadi, der iranische Botschafter in Russland. Im Falle eines Angriffs sei sein Land in der Lage, amerikanische Kräfte «an jedem Ort in der Welt» zu treffen. «Die Amerikaner wissen genau, wer und was Iran und sein Potential sind», zitierte eine russische Nachrichtenagentur den Diplomaten. Eine Attacke gegen Iran wäre «selbstmörderisch», warnte dieser.

200 der 290 iranischen Abgeordneten unterzeichneten eine Erklärung, der zufolge Teheran seine Erdölverkäufe an EU-Staaten einstellen sollte, noch bevor die europäischen Sanktionen gegen Iran Ende Juni in Kraft treten.

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Wird Israel einmal zum Wasserexporteur?

Israel könnte in zehn Jahren genug Trinkwasser produzieren, um es auch zu exportieren. Diese Hoffnung äußerte die nationale Wasserbehörde Mekorot anlässlich ihres 75. Jubiläums.

Momentan ist Wasser noch ein äußerst knappes Gut in Israel, die Daten der Behörde legen jedoch nahe, dass bereits im Jahr 2013 75 Prozent aller israelischen Haushalte aufbereitetes Meerwasser nutzen werden. Die sechs Entsalzungsanlagen, über die Israel derzeit verfügt, produzieren pro Jahr 600 Millionen Kubikmeter Wasser.

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Ein Viertel der Senioren in Israel muss im Winter frieren

Etwa 27 Prozent der Senioren in Israel können es sich in diesem Winter nicht leisten, ihre Wohnung zu heizen.

Die Senioren sagten in einer Umfrage aus, um die Heizkosten im Winter aufzubringen, seien sie dazu gezwungen, andere Notwendigkeiten zu entbehren, meistens Lebensmittel.

Laut dem Bericht haben sich die Strompreise seit dem 1. Februar in Israel um 6,6 Prozent erhöht. In den vergangenen sechs Monaten seien sie um insgesamt 20 Prozent gestiegen.

Die meisten Senioren erhalten einer Tageszeitung zufolge eine Grundrente von umgerechnet rund 300 Euro für eine Einzelperson und 450 für ein Paar. Diese Beträge reichten nicht aus, um alle Lebenshaltungskosten zu decken. Die Alten seien oft dazu gezwungen, zwischen dem Heizen der Wohnung und Lebensmitteln zu entscheiden.

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Facebook ist gefährlich für die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde PA im Westjordanland lebenden Palästinenser

Die Sicherheitskräfte der PA haben die Aktivitäten von Palästinensern auf Facebook unter Beobachtung gestellt, um sicherzustellen, dass niemand sie kritisiert. Diejenigen, die nicht spuren, finden sich entweder hinter Gittern oder ohne Arbeit wieder.

Rami Samara, ein palästinensischer Journalist aus Ramallah, wurde während der Arbeit in den Büros von Wafa, der offiziellen Nachrichtenagentur der PLO, festgenommen. Sein Verbrechen: ein Kommentar, den er auf seiner Facebook-Seite gepostet hatte.

Nach heftigen Protesten anderer Journalisten und Menschenrechtsorganisationen wurde er einige Stunden später wieder freigelassen. Samara ist bereits der zweite palästinensische Journalist, der wegen Facebook in das Visier der Abbas und Fayyad loyalen Sicherheitskräften geraten ist.

Angesichts des scharfen Vorgehens gegen Facebook-Nutzer überlegen sich viele Palästinenser heute zweimal, einen Kommentar zu posten, der die palästinensische Führung in Ramallah verärgern könnte.

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