Vertreter europäischer Muslime fordern Scharia-Zonen

Eine islamische Organisation in Dänemark, die sich „Ruf zum Islam“ nennt, hat die Einführung von „Scharia-Zonen“ in von Muslimen bewohnten Gebieten des Landes gefordert. Zuerst in Tingbjerk, einem Vorort von Kopenhagen, dann in Nörrebro, mitten in der Hauptstadt, und später in weiteren Vierteln mit muslimischer Bevölkerung. Ungesagt blieb allerdings, ob die Restriktionen nur für die Muslime oder alle Einwohner der genannten Viertel gelten sollten. Gruppen, die ähnliche Absichten verfolgen, agieren inzwischen ganz offen in Großbritannien, Belgien, Frankreich und Spanien. Zum Artikel

 

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Die EU wird letztlich an der Euro-Krise scheitern

Dem Verantwortlichen für die drohende europäische Spaltung,
dem Euro selbst, schade die Krise allerdings kaum.

Wenn es nur Griechenland wäre, könnten wir die Euro-Krise in
zehn Minuten lösen. Doch eine exzessive Verschuldung und eine niedrige
Arbeitsproduktivität haben so ähnlich auch Portugal, Spanien, Irland, Italien.
Einiges davon hat sogar Frankreich. Die griechische Tragödie ist nicht
ausschließlich griechisch. Die Krankheit hat über die Hälfte der Währungsunion
erfasst.

Wenn der Euro Erfolg haben sollte, scheitert die Europäische
Union. Das ist die Ironie: Der Euro ist der größte Antreiber einer europäischen
Spaltung. Er trennt die 17 EU-Länder mit Euro von den zehn EU-Staaten ohne
Euro. Unsere Generation erlebt das Ende der westlichen Dominanz. Meint der
Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson. Zum Artikel

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Die Raketen fliegen bis nach Tel Aviv

Die große Mehrheit der in den vergangenen Tagen   abgeschossenen Raketen waren keine Eigenbauten. Es handelte sich um   Grad-Raketen aus chinesischer und iranischer Produktion.

Der   Arabische Frühling hat aber auch auf die Extremisten dämpfende Auswirkungen:   Ihre Patrone haben in der syrischen Hauptstadt Damaskus Exilquartiere   bezogen und sind ebenso wie ihr Gastgeber, Diktator Baschar al-Assad, von   den Protesten gegen das Regime bedroht. Hamas- und Dschihad-Auslandsführer   bemühen sich daher um einen Umzug ihrer Büros nach Kairo.

In Paris wurde ein   weiterer palästinensischer Aufnahmeantrag in die Uno-Kulturorganisation   Unesco von deren Exekutivrat jetzt bestätigt. Am Mittwoch soll er zur   endgültigen Abstimmung kommen. Eine   Aufnahme der palästinensischen Autonomiebehörde kann somit letztlich zu   deren Aufwertung zu einem Vollmitglied der Vereinten Nationen führen. Die   USA drohen der Unesco nun mit der Einstellung ihrer Zahlungen. Fast 20   Prozent der gegenwärtigen Unesco-Einnahmen würden dadurch verloren gehen.  Zum Artikel

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„Islamisches Erwachen“ oder „Arabischer Frühling“

Die iranische Führung behauptet, dass die Protestbewegung in der arabischen Welt
ihre Inspiration aus der islamischen Revolution im Iran beziehe; dort wird auch
der Ausdruck „Islamisches Erwachen“ statt „Arabischer Frühling“ verwendet – das
bringt sowohl die Politik des Irans als auch seine Bestrebungen in der Region
zum Vorschein.

Der iranische Standpunkt legt den Sturz der moderaten, „verwestlichten“
arabischen Herrscher als Beweis für eine „göttliche Intervention“ bei den
Ereignissen im Nahen Osten aus. Weiter sieht der Iran die Wahrheit von Chomeinis
Weg und Doktrin bestärkt durch die Tatsache, dass die Mehrheit der Feinde des
Irans – unter anderen Saddam Hussein und die Taliban – gestürzt sind.

Angesichts des schwächer werdenden Einflusses der Supermächte in der Region
entfaltet der Iran ein wachsendes Selbstbewusstsein. Es findet seinen Ausdruck
in der Verhärtung seiner Positionen und im Konfrontationskurs mit dem Westen in
fast allen wichtigen Themen der Region. Dazu gehören der heftige Wiederstand des
Iran gegen eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser und seine
Unterstützung für die Hisbollah.  Zu den Bemühungen der Palästinenser um die Anerkennung eines eigenen Staates machte Ahmadinedjad deutlich: „Formale Anerkennung des palästinischen Staates ist nicht das endgültige Ziel. Es ist lediglich ein erster Schritt hin zur Befreiung ganz Palästinas.“

Eine andere Herausforderung des Iran hat die Gestalt eines alten Rivalen, der
Türkei, die mit dem Iran in Konkurrenz um die Führung tritt und die die gleichen
aggressiven Botschaften in Richtung Israel sendet. Der Iran beschuldigt die Türkei, einen „liberalen Islam“ zu fördern und mit dem Westen zu kooperieren.

Während die Botschaft zur Demokratisierung nun im gesamten Nahen Osten
geteilt wird, ist die Region auch zum Schauplatz von Auseinandersetzungen
zwischen dem Westen, dem revolutionären iranischen Islam und dem islamischen
Modell der Türkei geworden. Zum Artikel

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Ägypten: „Christen erleben gegenwärtig die schlimmste Zeit der letzten Jahrhunderte“

Dies erklärte der koptisch-orthodoxe Bischof Stephanos von Beba und Elfashn gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Christen würden unter den Augen der internationalen Medien gewaltsam umgebracht. Zum ersten Mal seit langem würden auch systematisch Kirchen verbrannt und zerstört, ohne dass die Polizei eingreife oder jemand dafür bestraft werde.

Im Alltag gebe es ebenfalls Probleme, da in den Medien oft dazu aufgerufen werde, nicht bei christlichen Händlern zu kaufen oder Christen etwas zu verkaufen. Geschäftsleute müssten daher ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. In Stellenanzeigen würden Christen indirekt ausgeschlossen, indem beispielsweise „eine Mitarbeiterin mit Kopftuch“ gesucht werde. Es werde „versucht, die Christen zu vertreiben“.   Zum Artiikel

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Ärzte ließen eine Patientin auf deren Wunsch hin sterben, sofort danach entnahmen ihr andere Mediziner Organe

Carines Fall ist eine Weltpremiere. Nie zuvor haben Ärzte einen Patienten aktiv getötet und ihm sofort danach Organe entnommen. Was mit Carine geschah, rührt an grundlegende Fragen der Medizinethik. Die meisten Menschen, die in Belgien Euthanasie beantragen, sind sterbenskrank. Carine jedoch hätte mit ihrer Behinderung noch Jahrzehnte leben können. Darf man einen Menschen töten, der an seiner Behinderung verzweifelt? Was heißt es für eine Gesellschaft, das zu tolerieren?

Cras ist Vorsitzender jener Ethikkommission an der Universitätsklinik Antwerpen, die entscheiden musste, ob die weltweit erste Organentnahme nach aktiver Sterbehilfe zulässig sei. Patiententötungen sind für ihn nichts Ungewöhnliches. Rund 50-mal war er nach eigener Schätzung daran beteiligt. Dennoch versichert er: »Euthanasie fühlt sich nicht richtig an für einen Arzt, sie hinterlässt immer eine Narbe.«

Eigentlich müsste es eine Kontrolle gegen Missbrauch geben. Jeder Sterbehilfefall in Belgien muss einer Kommission aus Ärzten, Krankenschwestern, Psychologen und Juristen gemeldet werden, damit diese überprüfen kann, ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden. Doch nur jeder zweite Fall von geschätzt 1.040 Fällen im Jahr 2007 wird der Kommission überhaupt bekannt. Und bei 17 Prozent der gemeldeten Tötungen fehlt sogar die schriftliche Einverständniserklärung des Patienten. Zum Artikel

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Das Christentum wächst auch unter Verfolgung

Obwohl das Christentum in den meisten arabischen Ländern unterdrückt wird, wechseln wöchentlich Tausende Muslime zum christlichen Glauben. Zu den erfolgreichsten Instrumenten zur Verbreitung des Evangeliums gehörten das Fernsehen und neue soziale Internet-Netzwerke wie Facebook. Auf besonders großes Interesse stießen Interviews und Kurzfilme, in denen ehemalige Muslime aus ihrem Leben berichten. Zum Artikel

 

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Medien verschweigen Verbrechen gegen Christen

Islamische Extremisten verüben in Teilen der arabischen Welt «unvorstellbare Gräuel» an Christen, aber die hiesigen Medien verschweigen oder verharmlosen sie. Diesen Vorwurf erhob die Gründerin und Leiterin des Hilfswerks «Helfende Hände für die Armen», Hatune Dogan.
Ziel der Extremisten sei es, ihre Länder von Christen zu säubern. Dazu dienten Anschläge auf Kirchen und christliche Einrichtungen sowie Morde, Entführungen und Vergewaltigungen. Die Täter beriefen sich auf den Koran und andere heilige Bücher des Islam; darin werde 32000 Mal zum Kampf gegen «Ungläubige» und zu ihrer Tötung aufgerufen. Als Folge verliessen immer mehr Christen ihre Heimat.  Zum Artikel

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Jugendliche starten Petition gegen künftigen Gefangenenaustausch

Israelische Jugendliche haben eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der sie sich gegen den Austausch von palästinensischen Terroristen für israelische Geiseln aussprechen.

„Wir sehen ein, dass – Gott bewahre -, falls wir entführt werden, unsere Eltern alles tun werden, um uns zu befreien.“ Aber in solch einem Fall müsse der Verstand und nicht das Herz entscheiden. „Und der Verstand sagt, dass eine Person nicht Dutzende Menschen wert ist, die ermordet werden könnten.“  Zum Artikel

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Internet-Konsum: Ein Drittel der Primarschüler ist suchtgefährdet

Jedes vierte Kind in der ersten Klasse hat bereits einen eigenen Computer, wie eine neue Studie zeigt. Und sehr oft nutzen Primarschüler diesen ohne Kontrolle durch die Eltern. Die Kinder sind früher und häufiger auf dem Internet, als die Fachwelt bisher angenommen hat. Erstmals hat eine Studie im Kanton Zürich untersucht, wie leicht der Zugang von Primarschulkindern zur virtuellen Welt ist. Zum Artikel

 

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Dialog oder Scherbengericht?

In Zürich wird am Samstag am Hirschengraben über einen Text von einer Handvoll palästinensischer Christen beraten, der vom Ökumenischen Rat der Kirchen unter dem Titel „Kairos-Palästina-Dokument“ verbreitet wurde. Der ÖRK hat mit dieser Benennung auf ein berühmtes Dokument von 1985 angespielt, in dem südafrikanische Christen und Christinnen die Kirchen weltweit herausgefordert haben, zur Apartheid-Politik Stellung zu beziehen. Es ist also damit unterstellt, dass der Text palästinensischer Christen und Christinnen eine vergleichbare Stimme ist wie die aus Südafrika. Und zugleich ist auch die Beschuldigung Israels als Apartheid-Staat unterstellt. Die Veranstalter der Tagung in Zürich sind die Reformierte Kirche des Kantons Zürich und das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz. Das Programm fragt u.a.: Wie reagieren christliche und jüdische Stimmen auf die Kernaussage des Dokuments, „dass die israelische Besetzung palästinensischen Landes Sünde gegen Gott und die Menschen ist“?

Es verheisst also, dass „jüdische Stimmen“ zu Wort kommen. Womöglich sogar israelische. Und das wäre nur fair. Denn immerhin klagt das Dokument, auf das die Tagung sich bezieht, Israel und immer wieder Israel an. Man redet über Juden und Israel, aber nicht mit ihnen. Zudem ist der Veranstaltungstermin nicht gerade dazu geeignet, dass Juden sich als besonders erwünscht betrachten könnten. Man tagt am Samstag. Zum Artikel

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