Obama versucht alle abzuholen

US-Präsident Barack Obama hat die jüngste Welle der anti-amerikanischen Gewalt im Nahen Osten verurteilt, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben kamen. «Es gibt keine Worte, die die Tötung Unschuldiger entschuldigen», sagte Obama in seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung in New York. «Es gibt kein Video, das einen Angriff auf eine Botschaft rechtfertigt».

Der islamfeindliche Schmähfilm aus den USA, der die Ausschreitungen in islamischen Ländern ausgelöst hatte, bezeichnete er als «Beleidigung nicht nur für Muslime, sondern auch für Amerikaner». Die Vereinigten Staaten hiessen Menschen jeglicher Rasse und Religion willkommen. «Wir verstehen, warum die Menschen sich von dem Video gekränkt fühlen, weil Millionen unserer Bürger unter ihnen sind», sagte Obama. Er nannte den Inhalt des Films «widerlich» und «beleidigend». Die US-Regierung habe nichts mit dem Film zu tun. Sie verbanne ihn aber auch nicht, weil die US-Verfassung die Meinungsfreiheit beschütze.

Zur Situation mit dem Iran meinte Obama: Die USA würden «alles tun, was sie müssen», um Teheran die Atombombe zu verwehren, sagte er. Ein atomar bewaffneter Iran würde die Gefahr einer «Auslöschung Israels» bergen. Ausserdem wäre die Sicherheit der Golfstaaten und die Stabilität der Weltwirtschaft bedroht, sagte der US-Präsident. Obama schloss ein militärisches Eingreifen nicht aus.

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