Nach dem Anschlag auf einen Touristenbus fordern militante Islamisten Ausländer auf, Ägypten bis Donnerstag zu verlassen

Eine islamistische Gruppe, die sich Ansar Bait al-Makdis nennt, hat vor drei Tagen auf der Sinai-Halbinsel einen Touristenbus in die Luft gesprengt. Nach diesem Attentat mit vier Toten und 14 Verletzten droht sie nun mit weiteren Anschlägen.

Das ist eine neue Dimension im Kampf der Islamisten gegen die Übergangsregierung Ägyptens. Die Islamisten, die ihre Basis auf dem Sinai haben und sich al-Qaida zugehörig fühlen, sollen in den vergangenen Monaten Hunderte Soldaten und Polizisten getötet haben. Touristen blieben bis am letzten Wochenende von der Gewalt verschont. Die Gruppe Ansar Bait al-Makdis setzt nun darauf, den Militärmachthabern um ihren Chef Abdel Fattah al-Sissi mehr schaden zu können, indem sie den Tourismussektor gezielt ins Visier nimmt, zumal der Tourismus zu den wichtigsten Einnahmequellen Ägyptens zählt.

Das Attentat auf den Bus in Taba war der erste Terroranschlag auf Touristen in Ägypten seit fünf Jahren.

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