Muslime sind die unbeliebteste Minderheit in den USA

Muslime sind in den USA im Vergleich zu anderen Gruppierungen den größten Vorurteilen durch ihre Mitbürger ausgesetzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Arab American Institute.

Das Arab American Institute befragte in der Zeit von 15. bis 16. August dieses Jahres insgesamt 1,052 Personen mit Hilfe eines Online-Fragebogens.

Wie türkische Medien derzeit berichten, äußerten sich ganze 41 Prozent der Befragten nachteilig hinsichtlich der Muslime, 39 Prozent taten dies bezüglich der arabischen Bevölkerung. 33 Prozent haben keine gute Meinung, wenn es um Amerikaner muslimischer Herkunft gehe und 31 Prozent geht es mit Blick auf Amerikanern arabischer Herkunft so

Die Umfrage fand heraus, dass Muslime die einzige Gruppierung innerhalb der Befragung waren, die ausschließlich negativ eingeschätzt wurde. Das bestätigen auch die zuständigen Wissenschaftler.

Auch Sikhs und Mormonen haben im Vergleich zu anderen Gruppierungen keinen guten Stand. Mit ihnen sei jedoch nur jeder vierte Amerikaner „nicht vertraut“ oder sich „nicht sicher“

Jüngere Amerikaner würden im Alter zwischen 18 und 25 Jahren Araber und Muslime mit 17 Punkten höher bewerten als ihre älteren Mitbürger.

Doch nicht nur das Alter und die politische Haltung beeinflussen die Einschätzung von Muslimen. Auch der eigene ethnische Hintergrund, so das Institut, beeinflusse die Einschätzung. So sei die Haltung gegenüber Arabern, Muslimen, Amerikanern mit arabischer Herkunft und Amerikanern muslimischer Herkunft unter Afro-Amerikanern, Hispanics und asiatischen Amerikanern deutlich günstiger.

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