Muslim Mazyek spricht in evangelischer Kirche am Reformationstag

Premiere für einen der bekanntesten Repräsentanten der Muslime: Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, wird am Reformationstag (31. Oktober) erstmals in einer evangelischen Kirche auftreten

Er führe die Einladung in die Laurentiuskirche in Altdorf (Landkreis Nürnberger Land) darauf zurück, dass er im Vorbereitungskomitee für das Reformationsjahr 2017 sitze, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Der Altdorfer Dekan Jörg Breu begründete gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) das ungewöhnliche Programm für den Reformationstag, dass es sei das Anliegen der Reformation sei, „althergebrachte Denkstrukturen aufzubrechen„. Er wolle, dass die evangelische Kirche zum Reformationsjubiläum nicht nur das übliche „Lutheralala“ anbiete. Die Reaktionen aus dem Dekanat auf den muslimischen Referenten seien aber nicht nur positiv, sagte Breu.

Mazyek sagte, dass auch muslimische Fundamentalisten mit seinem Auftritt in einer Kirche Probleme haben könnten. Er habe nicht nachgedacht, ob er die Einladung annehme, sondern nur darüber, was er sagen werde.

Mazyek gründete das Internetportal www.islam.de.   mehr Informationen

Shaikh Abu Anas: Wenn eine religiöse Feier stattfindet ist es verboten teilzunehmen. Auch wenn andere in einer Kirche religiöse Rituale machen, ist es verboten hinzugehen. Auch wenn eine andere grosse Sünde stattfindet wie Singen.   mehr Informationen

Die Evangelische Kirche Deutschland verabschiedet sich immer mehr von biblischen Inhalten und sieht anscheinend ihre Aufgabe darin, althergebrachte und bewährte Denkstrukturen aufzubrechen.

Wer die Vorstellung von Himmel und Verdammnis nicht teilt, hat wenig Grund zur Begeisterung für Luthers zentrale Entdeckung, die Rechtfertigung des Sünders allein durch den Glauben an Gottes Gnade im Heilswerk Jesu Christi.

Wofür die Rechtfertigung? Die EKD versucht immer wieder die Notwendigkeit der Rechtfertigung ins aktuelle Leben zu verlegen. Sie sei die fundamentale Entlastung von den „Ansprüchen, an denen wir heute gemessen werden“, wie es der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm jüngst sagte.

Luther lehnte die Werkgerechtigkeit ab, aber heutzutage fordert keine Konfession die guten Taten so sehr wie die protestantische mit ihren vielen Imperativen.  mehr Informationen

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