Millionen-Marsch in Gaza

Update 5.4.19: Die palästinensische Zeitung al-Quds berichtete am Mittwoch 3.4.19, dass militante Truppen im Gazastreifen, die von der Hamas und dem Islamischem Dschihad dominiert werden, ihren Mitgliedern befohlen hätten, jeglichen Feuerbomben-Beschuss auf israelische Gemeinden auf der gegenüberliegenden Seite der Grenze einzustellen. Alle Hamas- und Islamic-Jihad-Mitglieder wurden außerdem aufgefordert, ihre nächtlichen Unruhen entlang des Gaza-Grenzzauns zu beenden und den Einsatz von Sprengstoff bei Unruhen entlang der Grenze zu stoppen, wie es in dem Bericht heißt. Diese neuen Richtlinien stehen im Einklang mit den unter ägyptischer Vermittlung mit Israel erzielten Vereinbarungen.“

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Die Organisatoren der Proteste hatten für Samstag 30.3.19 zu einem  friedlichen „Eine-Million-Marsch“ aufgerufen. Sie erinnerten damit an den Beginn der Proteste am Grenzzaun vor einem Jahr.

In der ganzen Nacht vom Freitag auf den Samstag begannen die Palästienser mit Lautsprechern patriotische Musik lautstark abzuspielen. Die Organisatoren sagen, die Absicht der nächtlichen Störungen sei, dass die Nerven der israelischen Soldaten blank liegen und die Moral in den israelischen Dörfern entlang der 30-Meilen-Grenze sich senkt.

Die israelische Armee sprach von rund 40.000 Teilnehmern. Nach israelischen Militärangaben warfen Teilnehmer an den angeblich „friedlichen“ Protesten am Samstag Steine, Granaten und Sprengsätze auf den Zaun und zündeten Reifen an.

Die Hamas hat diese 8-jährigen Kinder mit Messern über die Grenze geschickt. Israelische Soldaten gaben ihnen Wasser und schickte sie über den Übergang Erez zurück nach Gaza.

Hamas Sent 8-Year-Old Children To Fight Israel

WATCH: Hamas sent these 8-year-old children to cross the Israel-Gaza border with knives.Israeli troops gave them water and returned them to Gaza through the Erez Crossing.

Gepostet von Hananya Naftali am Samstag, 30. März 2019

Drei junge Palästinenser kamen bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten ums Leben; mindestens 99 Palästinenser seien zudem verletzt worden, zehn von ihnen durch Schüsse.

Ein am Freitagabend bei Auseinandersetzungen von einem Granatsplitter am Kopf getroffener 21-jähriger Palästinenser war bereits am Samstagmorgen seinen Verletzungen erlegen.

Ein 17-Jähriger kam wenige Stunden später ums Leben – nach palästinensischen Angaben wurde er bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze erschossen.

Die israelische Behörde COGAT hatte Bewohner des Gazastreifens aufgefordert, sich am Samstag vom Zaun fernzuhalten. „Haltet einen Abstand von mindestens 300 Metern ein“, sagte Oberst Iyad Sarhan in einem Video. „Die israelische Armee wird weder Versuche tolerieren, Zivilisten oder Soldaten zu verletzen, noch Beschädigungen am Grenzzaun.“

Israelischer Armeesprecher Brigadie Gen Ronen Manelis sagte, der Jubiläumsprotest sei bemerkenswert zurückhaltend gewesen: „Die Zurückhaltung, die die Hamas heute ausübte, war so, wie wir sie im vergangenen Jahr nicht gesehen hatten. Dies zeigt, dass die Hamas die Ereignisse kontrolliert und sie bestimmen, wie heiß die Proteste sein werden. „

Am Donnerstag forderte das Organisationskomitee  die Demonstranten auf, „den israelischen Scharfschützen keine Chance zu geben, sie zu treffen“.

Die meisten Demonstranten versammelten sich in großen Zelten tief im palästinensischen Gebiet.

Die Palästinenser verlangen beim „Marsch der Rückkehr“ unter anderem eine Aufhebung der Blockade, die Israel und Ägypten über den Gazastreifen verhängt haben. Außerdem pochen sie auf ein Recht auf Rückkehr in Gebiete, die heute zu Israel gehören.

Fünf Raketen mit ungewissem Absender landeten am späten Samstagabend im Gebiet des Regionalrats Eshkol in Süd-Israel, ohne Schaden unter der Bevölkerung oder an Sachwerten angerichtet zu haben. Darauf beschossen israelische Tanks Positionen der Hamas im Gazastreifen. Damit scheint diese Runde der Gewalt vorerst beendet zu sein.

Die Passierstellen Kerem Shalom (für den Warenverkehr) und Erez (für den Personenverkehr) wurden wieder geöffnet, und die Fischereizone an der Küste des Gazastreifens wurde erweitert. Hinzu kommt die Erhöhung der Zahl der mit Waren beladenen Laster, die täglich die Passierstelle passieren dürfen, auf 1200. Auch werden diverse Güter, die bisher nicht in den Gazastreifen importiert werden durften, neu in die Liste aufgenommen. Und zu guter Letzt darf nicht übersehen werden, dass, wahrscheinlich zum Missvergnügen von Israels Rechts-Nationalen die Millionen aus Qatar für die Hamas wieder fliessen sollen. mehr Informationen

https://www.facebook.com/idfonline/videos/402188557245964/

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