Messiansiche Verheissungen im Tenach erfüllen sich in Jeschua

Rachel Netanel, Beth Netanel, Jerusalem

Jossi kommt zweimal pro Woche zum Bibelstudium zu mir. Wir konzentrieren uns auf die messianischen Verheißungen im Tenach (Alten Testament), und wie diese durch Jeschua (Jesus), den jüdischen Messias, erfüllt wurden. Ganz begeistert war Jossi auch über das, was ich ihm in 1. Mose 1,26 zeigte. Dort wird auf Hebräisch die Pluralform „Elohim“ für Gott verwendet: „Und Gott (Elohim) sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich…“. Für dieses „ähnlich“ steht auf Hebräisch „vom gleichen Charakter“. Das bedeutet, dass Gott uns Menschen nach seinem Bild und Charakter geschaffen hat. Engel sind anders geschaffen. In 1. Mose 17 und 18 spricht Gott von sich als “El” (Singular). Dies ist das gleiche Wort wie in Jesaja 9,6: El Gibor und El Schaddai (allmächtiger Gott). Hier sehen wir den Einen, der zur Rechten des Vaters sitzt und die gleiche Autorität hat. Jossi war so fasziniert vom Bibelstudium, dass er gleich mit seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Schwägerin darüber sprach. Darauf kamen sie alle an einem Samstagabend zu mir, und wir lasen auf dem Dach meines Hauses Gottes Wort und genossen die schöne Aussicht auf En Kerem.

Gott gab mir weitere Gelegenheiten, um seine Botschaft weiterzugeben. In einem Schuhladen erzählte ich einer Frau von Jeschua. Sie war so interessiert, dass sie meinte, sie müsse mich unbedingt besuchen kommen, um mehr zu erfahren. Am gleichen Tag sprach ich in einem anderen Geschäft mit einem Araber aus Abu Gosh. Er will mit mir meine Gemeinde besuchen.

Vor etwa zwei Monaten sprach ich mit einem Israeli namens Baruch über Jeschua. Er sagte mir bald, dass er kein Wort mehr über Ihn hören wolle. Darauf erklärte ich ihm, wenn ich nicht über Jeschua und meinen Glauben an ihn sprechen dürfe, habe ich nichts mehr zu reden. Vorgestern rief er mich wieder an und meinte, er wolle nun doch mehr über Jeschua wissen.

Eure Rachel    www.rachelnetanel.net

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