Mehrere Massaker in Mali durch radikale Muslime

In der westafrikanischen Sahelregion, zu der Mali, Burkina Faso, Tschad und Niger gehören, werden islamistische Gruppen seit Jahren immer stärker. Damit einher geht eine zunehmende Christenverfolgung. Im Juni gab es in Mali mehrere Massaker, vorwiegend an Christen. 

Am Abend des 9. Juni griffen bewaffnete Muslime vom Stamm der Fulani das Dorf Sobame Da in der Region Mopti an – es war ein Sonntag. Dabei wurden 95 Menschen getötet, darunter Männer, Frauen und Kinder. Ein Kontakt der Menschenrechtsorganisation Open Doors vor Ort bestätigte, dass alle Toten Christen waren.

Etwa 50 schwer bewaffnete Männer kamen mit Motorrädern und Pickups. Sie umzingelten das Dorf und griffen dann an. Jeder, der versuchte zu fliehen, wurde getötet. Niemand wurde verschont – nicht einmal Frauen, Kinder und ältere Menschen. Laut Meldungen der Regierung töteten die Angreifer auch Tiere und brannten Häuser nieder.

Gut eine Woche später gab es erneut bewaffnete Überfälle auf Dörfer, wobei über 40 Menschen starben.

In ganz Westafrika, besonders aber in Nigeria, haben in den letzten Jahren brutale Angriffe überwiegend muslimischer Fulani-Viehhirten auf Dörfer Tausende von Menschenleben gefordert. Oft zerstören sie ganze Dörfer, töten, vergewaltigen und vertreiben die zumeist christlichen Siedler. Die meisten der wenigen Christen Malis sind katholisch.  mehr Informationen

Islamisten zerstören wieder muslimische Heiligtümer in Mali

Islamisten haben im Norden von Mali erneut die Grabstätte eines muslimischen Heiligen zerstört. Wie Vertreter der Region Gao sowie Augenzeugen heute Montag erklärten, schlug rund ein Dutzend Männer am Samstag mit Hämmern und Spitzhacken bewaffnet auf das Mausoleum von Scheik Al-Kebir ein. Das Mausoleum, das rund 330 Kilometer von der Stadt Gao entfernt liegt, sei … Islamisten zerstören wieder muslimische Heiligtümer in Mali weiterlesen

Islamisten in Mali verbieten weltliche Musik im Radio

Im Norden der westafrikanischen Republik Mali haben die dort herrschenden Islamisten die Ausstrahlung weltlicher Musik im Radio untersagt. Die „Verbreitung westlicher Musik“ in den Regionen Gao, Timbuktu und Kidal sei künftig verboten. Stattdessen müsse es Koranverse geben. Betreiber privater Radios in den Städten Gao und Niafunke bestätigten die Anordnung der Islamisten.

Von den kriegerischen Auseinandersetzungen im westafrikanischen Mali sind auch Christen betroffen

Das Missionswerk „Neues Leben Ghana“ (Fürth/Odenwald) musste deshalb in dem besetzten Gebiet drei Missionsstationen evakuieren. Geräumt wurden eine Bibelschule in Timbuktu und zwei Schulen in Bambara und Botha. Mit einem der letzten Lastkraftwagen seien Bibel- und Internatsschüler sowie etwa 30 Mitarbeiter nach Kanikombole im Südosten des Landes in Sicherheit gebracht worden, berichtete Missionsleiter Georg Stoll. … Von den kriegerischen Auseinandersetzungen im westafrikanischen Mali sind auch Christen betroffen weiterlesen

Flucht vor der Scharia in Mali

Als im März kurz nach dem Putsch in der malischen Hauptstadt Bamako und dem darauffolgenden Vorrücken der Tuareg im Norden des Landes die ersten Flüchtlinge in Niger eintrafen, war niemand so recht darauf vorbereitet. Lager gab es nicht. Und die Menschen in Niger kämpften zu diesem Zeitpunkt selbst schon seit Monaten mit einer schweren Dürre … Flucht vor der Scharia in Mali weiterlesen

Der IS hat uns die Augen geöffnet

„Der IS hat dem Christentum den größten Gefallen getan“, sagt Bruder Rachid in einem auf YouTube geposteten Video. „Es gibt eine große Anzahl von Kurden (die zu Christus kommen).“  Der IS hat uns die Augen geöffnet weiterlesen

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