Kurdistan – Erfüllung biblischer Prophetie

An einer internationalen anti-Terrorkonferenz in Israel bekräftigte Justizministerin Ayelet Shaked am Montag 11.09.2017, dass Israel eine kurdische Unabhängigkeit «zumindest im irakischen Teil» befürwortet. Die kurdische Regionalregierung will am 25. September ein Referendum übe diese Unabhängigkeit durchführen.

«Israel und die Länder des Westens haben ein großes Interesse an der Gründung eines Staates Kurdistan», sagte Shaked und fügte hinzu: «Ich denke die Zeit ist reif für die USA, diesen Prozess zu unterstützen.» Zusammen mit Russland, der Türkei, Iran, Irak und Syrien ist die US-Administration bis jetzt gegen die Abhaltung des Referendums, da dieser Schritt die Region destabilisieren könnte.

Vor zwei Wochen bedrängte US-Verteidigungsminister James Mattis den kurdischen Präsidenten Masoud Barazani anlässlich einer Visite in der kurdischen Hauptstadt Erbil, das Referendum zu verschieben. Israels Regierungschef Netanyahu dagegen befürwortet die Gründung eines kurdischen Staates. Vor republikanischen Mitgliedern des US-Kongresses bekräftigte er seine «positive Haltung» hinsichtlich eines kurdischen Staates in Teilen von Irak. Bereits vor drei Jahren sprach Netanyahu sich für ein unabhängiges Kurdistan im Norden Iraks aus. «Wir müssen die kurdischen Bestrebungen nach Unabhängigkeit unterstützen». Die Kurden sind weltweit die größte staatenlose ethnische Minderheit. mehr Informationen

In der Bibel steht, dass die Meder (Kurden) nochmals im Nahen Osten eine Rolle spielen werden (Jesaja 13,17-20). Denn die Übernahme der Meder von Babel zur Zeit Daniels war nicht mit dem Untergang von Sodom und Gomorra zu vergleichen.

Trotz erstarkendem Widerstand halten die Kurden im Irak am geplanten Unabhängigkeitsreferendum fest. Es handele sich um eine Entscheidung des Volkes, sagte Massoud Barzani bei einem Besuch in Kirkuk. Barzani ist Präsident der bislang autonomen Region Kurdistan in Nordirak – neben seiner konservativen KDP wollen die meisten Parteien am 25. September über einen eigenen Staat abstimmen lassen. Dies will die Zentralregierung in Bagdad verhindern.

„Wir werden die Bewohner dort über ihre Zukunft entscheiden lassen“, hatte kürzlich Farhad Atrushi, Gouverneur der Provinz Dohuk dem Tagesspiegel gesagt. Neben den Regierenden in Bagdad sind vor allem die Türkei unter Recep Tayyip Erdogan und der Iran unter den Mullahs gegen die Sezession. Erdogan fürchtet, dass ein neues Kurdistan die Lage im eigenen Land zuspitzt. Erdogan ärgert, dass die PKK-Schwesterpartei PYD in Syrien ebenfalls eine Autonomieregion erkämpfte, die fast so groß ist wie die im Nordirakmehr Informationen

Ein Mann hält die israelische und kurdische Flagge hoch an einer Kundgebung am 16. September 2017 in Erbil, Irak.

Update 18.9.2017: Der oberste Gerichtshof des Irak hat die Aussetzung des geplanten Unabhängigkeitsreferendums in der halbautonomen Kurdenregion im Nordirak angeordnet. Die Türkei startet ein Militärmanöver.

Update 27.9.2017

Sollten die Kurden an ihren Unabhängigkeitsplänen festhalten, bahnt sich ein gewaltiger Unfriedensprozess an. Inklusive neuer Flüchtlingswelle.

Auch wenn die Kurden die Frage, ob sie selbstständig sein wollen, am Montag 25.9.2017 mit einem deutlichen Mehr bejaht haben:  Die Widerstände in der Region gegen den Möchtegern-Staat sind massiv. Alle Nachbarn wollen die Gründung Kurdistans verhindern, auch mit martialischen Mitteln. Weil sich Israels Premier Benjamin Netanyahu ausdrücklich für die Unabhängigkeit Kurdistans ausgesprochen hat, droht Ankara jetzt damit, den Normalisierungsprozess mit Jerusalem einzufrieren. Eine Spaltung des Irak würde auch die Einheit der Türkei und des Iran aufs Spiel setzen, weil die Kurden dort ebenfalls versuchen könnten, sich von ihren Zentralregierungen loszusagen. mehr Informationen

Update 29.10.2017

Massud Barsani zieht die Konsequenz aus den militärischen Rückschlägen nach dem kurdischen Unabhängigkeits-Referendum.

Der Präsident der autonomen Kurdenregion im Nordirak, Massud Barsani, hat seinen Rücktritt erklärt. Er gebe sein Amt zum 1. November ab, erklärte der 71-Jährige in einem am Sonntag vor dem Regionalparlament verlesenen Brief.

Der Rückzug Barsanis könnte den Konflikt mit Bagdad entspannen, da sein Verhältnis mit der Zentralregierung von Ministerpräsident Haidar al-Abadi schwer gestört ist. Bereits am Samstag hatten sich Delegationen aus Bagdad und Erbil getroffen, um Streitpunkte über Verhandlungen auszuräumen. So will die irakische Armee die Kontrolle über die Aussengrenzen auch im Norden des Landes übernehmen.    mehr Informationen

 

Gegenwärtig sehe man, wie sich das Haus des Islam entzweit. «In diesen Jahren geschah eine sunnitische Erweckung.» Als nächstes komme wohl der Aufbruch der Schiiten. «Der Iran und der Irak haben nun eine schiitisch-dominierte Regierung. Und Syriens Assad-Regime ist mit der Hisbollah verbunden. Dieser sogenannte Korridor von Teheran nach Beirut ist sehr real. Wenn ein Terrorist heute etwas aus der iranischen Hauptstadt ans Mittelmeer ausliefern will, kann er das tun.»

Jemand, der da Besonnenheit und Balance reinbringen könne, seien die Kurden, so Dalton Thomas. «Sie wollen in Frieden leben und sie haben keine Eroberungsgedanken.» Zudem seien sie jene, welche den IS aufgehalten hatten. Nun stünden sie mitten in den Aggressionen der Schiiten, so Thomas. «Die Kurden sind mehrheitlich muslimisch, werden aber nicht von einer islamischen Agenda getrieben. Ein Anführer der islamisch-kurdischen Bewegung sagte kürzlich: ‚Ich bin zuerst ein Kurde, bevor ich ein Muslim bin.‘ Für sie ist der Extremismus ein Krebs. Sie wollen diesen loswerden, weil sie so lange davon umgeben waren. Ein Freund von mir ist 43 Jahre alt, er sagte kürzlich zu mir: ‚In diesen 43 Jahren hat es nur zwei Jahre gegeben, in denen wir nicht im Krieg mit einer Extremistengruppe waren.’»  mehr Informationen

 

Siedlungsgebiet der Kurden / Achtung nicht ein Kurdistan!!!

Siedlungsgebiete der Kurden laut CIA 2002 (es wird nicht unterschieden, ob Kurden im Verbreitungsgebiet überall die Bevölkerungsmehrheit stellen oder stellenweise nur Minderheit zwischen anderen sind)

Ausdehnung Kurdistans und Gebietsansprüche im Laufe der Geschichte

 

Zeichen der Endzeit

  1.  Falsche Lehrer predigen für Geld 2. Petrus 2,1-3
  2.  Böswillige ohne Selbstkontrolle 2.Timotheus 3,3
  3.  Anstieg von Erdbeben Matthäus 24,7
  4.  Der große Abfall 2.Timotheus 3,2
  5.  Krieg und Kriegsgerüchte Matthäus 24,6
  6.  Anstieg von Gesetzlosigkeit Matthäus 24,12
  7. Religiosität ohne an die Kraft Gottes zu glauben 2.Timotheus 3,5
  8.  Unterstützung von Phantasie statt christlicher Wahrheit 2. Timotheus 4,4
  9.  Tödliche Epidemien Offenbarung 6,8      weiterlesen
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