Kontroverse Leben und Glauben in Saudi-Arabien

Die reichen Öl-Scheichs Saudi-Arabiens sehen sich als die Repräsentanten des „wahren Islam“. Während sie vorgeben, Nachkommen des Propheten Mohammad zu sein, unterdrücken sie die eigene Bevölkerung und herrschen absolutistisch. Abgesehen davon exportieren sie ihre fanatische Ideologie in alle Welt und verbünden sich gleichzeitig mit westlichen Staaten. Der Westen brachte dem Land weder Demokratie, noch Menschenrechte, sondern nur Waffen.

Saudi-Arabien beansprucht die heiligen Städte des Islams, Mekka und Medina, für sich. Christen müssen ihre Bibel am Flughafen abgeben. Frauen dürfen nicht Autofahren und werden aus dem Ikea-Katalog geschnitten.

Die Saudi-Araber gelten als Anhänger des Wahhabismus. Der Wahhabismus entstand im 18. Jahrhundert in Saudi-Arabien. Dort ist die Lehre des Mohammad ibn Abdel Wahhab bis heute Staatsreligion. Diese Form des Islam, lehnt unter anderem den islamischen Sufismus sowie die Heiligenverehrung ab. Wahhabiten schänden bis heute weltweit die Gräber von großen, islamischen Mystikern.

Doch das Leben, das viele von ihnen führen, ist kontrovers. Ein Beispiel ist der Sextourismus, den viele saudische Scheiche betreiben. Während saudische TV-Moderatoren öffentlich ausgepeitscht werden, weil sie es gewagt hatten, im Fernsehen über Sex zu sprechen, reisen die reichen Scheichs nach Pakistan, Indien oder Indonesien, um sich dort mit Frauen aus ärmeren Schichten zu vergnügen.

Die armen Frauen werden mit Geld angelockt. Das Ganze wird dann auch noch unter dem Deckmantel der Religion abgeschlossen. Diese „Touristen-Ehe“ ist eine zeitlich begrenzte Ehe, sprich, der reiche Scheich kann sich am nächsten Morgen schon wieder aus dem Staub machen. Diese „Zeitehe“ ist mittlerweile auch im Iran verbreitet.

Während man zwei bis vier Ehefrauen hat, behandelt man die eigenen Hausmädchen wie Konkubinen und vergnügt sich mit Prostituierten. Ganz nebenher vertritt man noch den wahren Islam, fördert Kriege und kauft Waffen bei westlichen Verbündeten, um die eigene Bevölkerung zu tyrannisieren. Nichtsdestotrotz zählt die Sauds zu den besten Freunden des Westens.

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