Kloster in Israel von Siedlern beschmiert

Radikale jüdische Siedler haben in der Nacht zum Dienstag ein katholisches Kloster westlich von Jerusalem mit Parolen beschmiert. Das Kloster Deir Rafat liegt in einem ehemals arabischen Dorf in der Nähe von Beit Schemesch.

So konnte man unter anderem lesen: «Amerika ist Nazi-Deutschland», «Jesus ist ein Affe», «Maria ist eine Kuh» oder «Preisetikette – Friedensabkommen». Der Begriff «Preisetikette» nimmt Bezug auf die von extremen Siedlern und deren Gefolgschaft adaptierte Strategie, Vergeltung zu üben für die Einfrierung des Siedlungsbaus oder die Zerstörung von unbewilligten Bauten, aber auch für palästinensische Attacken gegen Juden. Ebenso wurden die Pneus von vier geparkten Autos aufgestochen.

Seit Anfang 2013 gab es mindestens 200 Graffiti-Angriffe auf christliche Orte sowie arabisch-jüdische Begegnungsstätten. Auch Synagogen und Moscheen wurden Ziel von Vandalismus. Viele Übergriffe firmieren unter dem symbolischen Kampfbegriff „Price Tag“ (Preisschild) für „Vergeltung“.

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Ein Gedanke zu „Kloster in Israel von Siedlern beschmiert“

  1. Diese faschistischen Israeli sind die wirkliche Gefahr für das Ueberleben Israels. Sie zerstören die ethische Grundlage unseres Staates. Ihr Besitzanspruch auf den jüdischen Staat ist ausschliesslich religös, auf Geschichten aus dem Alten Testament aufgebaut. Das genügt nicht. Humanität und Rechte anderer, Menschenrechte, Menschlichkeit und alles fortschrittliche hat im Denken ihrer extremistischen Rabbis und deren Anhänger keinen Platz. Sie predigen Hass, wo wie ihre spiegelbildlichen „Kollegen“ auf palästinensischer Seite. Ich habe Angst vor Morden, denn ihr Fanatismus ist dem palästinensicher Terroristen frappierend ähnlich. Rabin war ihr erstes Opfer, ge Palästinenser und vernünftige israelische Politiker könnten folgen. Leider werden sie von der israelischen Polizei weniger energisch behandelt, als steinewerfende Palästinenserkinder.

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