Kinderopfer für’s Klima

Bernie Sanders, einer der führenden Kandidaten der Demokraten bei den US-Präsidentschaftswahlen für 2020, brachte Abtreibung, Geburtenkontrolle und Klimawandel in Verbindung.

Während einer CNN-Diskussion über den Klimawandel erklärte Sanders, er würde steuerfinanzierte Programme unterstützen, die Frauen in Drittweltländern Abtreibungen und Geburtenkontrolle ermöglichen, um die Klimakrise zu bekämpfen.

«Die menschliche Bevölkerung hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt. Der Planet kann dieses Wachstum nicht verarbeiten», erklärte Sanders. «Frauen zu befähigen und jedermann zu erziehen, das Bevölkerungswachstum abzubremsen, scheint mir sinnvoll zu sein. Wären Sie mutig genug, dieses Thema zu diskutieren und es in der Klimadiskussion zu einem zentralen Thema zu machen?» Und er beantwortete die Frage gerade selbst: «Die Antwort ist Ja – und sie hat alles zu tun mit der Tatsache, dass in den USA die Frauen das Recht zur Kontrolle über ihren eigenen Körper haben und selbst über ihre Fortpflanzung zu entscheiden.»

Staatsanwältin Jenna Ellis gegenüber CBN News: «Die Demokraten setzen ein politisches Interesse buchstäblich über das Leben von Millionen von Kindern. Es ist so oberflächlich dem menschlichen Leben gegenüber, dass Bernie Sanders und die Demokraten sagen, dass wir wegen des Klimawandels Abtreibung fördern und junge Mütter ermutigen sollen, ihre Kinder buchstäblich zu ermorden.»

Die Annahme, dass die Anzahl der Menschen und der Kinder in der Welt linear und auf unerträgliche Ausmasse steigen wird, ist in Wirklichkeit durch die Fakten längst überholt. Im Lauf der letzten 50 Jahre ist die weltweite Durchschnittszahl der Kinder, die eine Frau zu Welt bringt, von 5 auf 2,5 gefallen.

Hans Rosling schreibt in seinem Bestseller «Factfulness». «Männer wie Frauen bekamen Zugang zu Bildung und begannen, besser ausgebildete und besser ernährte Kinder haben zu wollen, und weniger davon zu haben, war die offensichtliche Lösung.» mehr Informationen

Eine schwedische Studie hat im Jahr 2017 mit der Aussage für Aufruhr gesorgt, dass der Verzicht auf ein Kind mehr als zehn Mal so viel CO2-Emissionen einspart wie der Verzicht auf ein Auto. In Deutschland findet sie ebenfalls Gehör. Lehrerin und Autorin Verena Brunschweiger beispielsweise argumentiert in ihrem Buch “Kinderfrei statt kinderlos: Ein Manifest”, dass Kinderkriegen die Klimasünde Nummer Eins ist.

Aktivistinnen haben hauptsächlich drei Beweggründe:

  • Sie wollen aus Angst vor den Folgen des Klimawandels keine Kinder in diese Welt setzen.
  • Sie wollen keine Kinder in die Welt setzen, weil deren pure Existenz den Planeten weiter zerstört.
  • Sie wollen keine Kinder in die Welt setzen, um mehr Zeit für Klimaschutz-Aktivitäten zu haben.

Rund elf Tonnen sind es laut Umweltbundesamt bei einem Durchschnitts-Deutschen pro Jahr. In Amerika liegt der durchschnittlichen CO2-Fußabdruck pro Person sogar bei circa 16 Tonnen im Jahr.  mehr Informationen

Marina Schmid (Name geändert), Mutter von zwei Kindern im Kanton Bern Schweiz, meint als sie unerwartet schwanger wird: Ihre Überzeugungen seien so stark, dass sie zu einer Abtreibung tendiere. Sie habe beschlossen, dass sie ihre Energie lieber in die Bekämpfung der Klimakrise stecke als in eine weitere Kinderaufzucht. Ein weiteres Kind kann sie mit ihrem Gewissen immer schlechter vereinbaren.  mehr Informationen

Spätestens seit dem Klimagipfel von Kopenhagen 2009 könnten  westliche Individuen und Organisationen ihren eigenen «ökologischen Fußabdruck» abgelten, indem sie online für Empfängnisverhütung und Sterilisierung in afrikanischen Ländern spenden. Das gibt dem Westen einen Freibrief, «weiter zu verschwenden und sein eigenes ökologisches Gewissen zu beruhigen, indem man einfach einen armen Afrikaner daran hindert, geboren zu werden». … weiterlesen →

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