Israel verweigert aufgrund des Glaubens an Jesus die Staatsbürgerschaft

Update 4.11.2018:    Nach einem langen Krieg vor dem Innenministerium haben wir endlich den „Vorübergehenden Resident“ Status für meine Frau bekommen. In erster Linie: Gott sei Dank!

ONE FOR ISRAEL berichtet:

„Nach israelischem Recht wird einem ausländischen Ehepartner eines israelischen Bürgers automatisch die Staatsbürgerschaft gewährt, wenn sein Partner ein Israeli ist“ (israelisches Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952).

Das heißt, zumindest theoretisch, ungeachtet der religiösen Ansichten:

„Israel wird die vollständige Gleichheit der sozialen und politischen Rechte für alle Einwohner garantieren, unabhängig von Religion, Rasse oder Geschlecht; es wird die Freiheit der Religion, des Gewissens, der Sprache, der Bildung und der Kultur garantieren.“ (Erklärung der Gründung des Staates Israel 14.5.1948)

Da das Innenministerium jedoch unter Kontrolle orthodoxer religiöser Juden steht, die eine große Abneigung für die Nachfolger von Jesus haben, werden diese Rechte regelmäßig missachtet.

Andreas Stutz, ein israelischer Staatsbürger, der vom israelischen Präsidenten selbst eine Ehrung während seines Dienstes in der Luftwaffe (IDF) erhielt, ist einer der Betroffenen. Er heiratete eine polnische Frau und gemeinsam haben sie zwei Kinder (die beide israelische Staatsbürger sind). Er ist Lehrer am Israel College of the Bible.

Vor zwei Jahren begann die Familie Stutz mit dem Antrag für die Staatsbürgerschaft für seine Ehefrau. Der Prozess, der schnell und unmittelbar hätte sein sollen, wurde zu einer nicht zu enden wollenden Angelegenheit und das alles nur aus dem Grund, weil die Familie Stutz an Jesus glaubt.

Seit Beginn des Verfahrens fangen bei Andi’s Frau schwere gesundheitliche Probleme an, die dringend behandelt werden mussten. Doch ohne Staatsbürgerschaft erhält sie keine Behandlung im israelischen Gesundheitssystem.

Letzte Woche lud das Innenministerium die Familie Stutz ein, die israelische Ausweisdokumente für seine Frau zu empfangen. Aufgeregt ging die Familie Stutz zum Innenministerium, nur um herauszufinden, dass ihre Bitte noch einmal abgelehnt worden war und dafür kein Grund angegeben wurde.

„Einmal, nach vielen Ermittlungen im Netanya-Büro des Innenministeriums, gab der Oberste Offizier, eine religiöse Frau, mir direkt zu, dass der einzige Grund, warum wir belästigt und die Staatsbürgerschaft verweigert wurde, ist, dass wir an Jesus glauben.“ (Andreas Stutz)

Nun muss die Ehefrau nach Polen zurückkehren.   Mehr Informationen

 

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