Islamische Extremisten in Nigeria setzen den Terror gegen Christen fort

Im westafrikanischen Nigeria setzt die islamische Extremistengruppe Boko Haram, ihre blutigen Angriffe fort und macht ihre Drohung mit Vernichtung und Vertreibung wahr. Sie haben sich bereits zu Anschlägen mit rund 200 Toten über Weihnachten bekannt.

Außerdem droht dem bevölkerungsreichsten afrikanischen Land ein Generalstreik, nachdem sich der Preis für Benzin verdreifacht hat. Vor einem Bürgerkrieg warnt der Vorsitzende der Christlichen Vereinigung Nigerias, der Pfingstpastor Ayodele Oritsejafor (Warri).

Staatspräsident Goodluck Jonathan – ein Christ – hat den Ausnahmezustand über vier Unruheregionen verhängt. Die Polizei soll mit allen Mitteln gegen Boko Haram vorgehen. Die Gruppe, die mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung stehen soll, droht Christen mit Vernichtung und Vertreibung. Ein Sprecher hatte sie am 2. Januar ultimativ aufgefordert, die überwiegend muslimischen Regionen im Norden des Landes binnen drei Tagen zu verlassen. Im Gegenzug sollten Muslime aus dem mehrheitlich von Christen bewohnten Süden in den Norden ziehen. Boko Haram bezeichnet sich als „Taliban Nigerias“ und will einen islamischen Gottesstaat errichten. In zwölf der 36 Bundesstaaten gilt bereits das islamische Religionsgesetz, die Scharia.

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