IS-Kommandant gesteht 900 Morde und Sex-Verbrechen

Ein IS-Schlächter hat einer BBC-Reporterin ein schockierendes Interview gegeben. Stacey Dooley besuchte dafür den Irak, wo sie mit der ehemaligen Sex-Sklavin Shireen (23) auf den verhafteten Massenmörder traf. Dabei zeigt der Ex-IS-Kommandant Amar (21) keine Reue. In trockenem Ton berichtet er, dass er 900 Menschen, darunter auch Kinder, abgeschlachtet und 250 Frauen vergewaltigt habe. „Sex kann niemand kontrollieren. Das ist ein starkes Verlangen“, rechtfertigt er sich im Interview.

Ausgerechnet zwei Frauen gehen auf Spurensuche, um die Gräuel des IS aufzudecken. Eine davon ist die jesidische junge Frau Shireen. Sie wurde drei Jahre lang von der Terrormiliz in Mossul gefangen gehalten und als Sex-Sklavin missbraucht. Vier Mal hat sie in dieser Zeit versucht, sich das Leben zu nehmen, bevor ihr während der Schlacht um die Rückeroberung der IS-Hochburg die Flucht gelang. Die junge Frau suchte gemeinsam mit BBC-Reporterin Stacey Dooley nach Antworten auf Fragen bezüglich ihrer traumatischen Vergangenheit.

Die Interviewerinnen fordern Amar auf, sich einen Moment lang in die Lage eines Menschen zu versetzen, den er abgeschlachtet hat. „Er sagte meistens: ‚Töte mich nicht! Warum tötest du mich? Was habe ich getan, dass ich getötet werde?'“, berichtet der Terrorist.

Die Reporterin will anschließend wissen, wie viele Frauen und Kinder er über die Jahre vergewaltigt habe. Während seiner Zeit beim IS seien es etwa 50 Minderjährige im Alter von 15 bis 16 Jahren und über 200 ältere Frauen gewesen, sagt Amar. Was ihm dabei durch den Kopf gegangen sei, wenn die Mädchen geschrien und gefleht hätten, dass er aufhören solle, und er weitergemacht habe? „Sex kann niemand kontrollieren. Das ist ein starkes Verlangen“, so die Antwort. Selbst wenn ein Opfer versucht habe, ihn zu stoppen, hätte das nichts gebracht.“

Shireen fordert ihn als Opfer des IS auf, ihr ins Gesicht zu sagen, unter was für einem Druck er denn gestanden sei. „Hätte ich nicht getötet, hätte mich mein Vorgesetzter mit seiner Waffe umgebracht„, erklärt Amar.  mehr Informationen

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