Iran-Botschafter bezeichnet einen Angriff gegen sein Land als «selbstmörderisch»

Das psychologische Säbelrasseln zwischen Iran einerseits und den USA und Israel andererseits scheint stets schärfere Formen anzunehmen. Brigadegeneral Masoud Jazayeri, der stellvertretende iranische Generalstabschef, versicherte gegenüber einer TV-Station seines Landes, die USA und Israel seien wegen ihrer Verletzbarkeit Vergeltungsschlägen gegenüber gar nicht in der Lage, militärische Aktionen gegen Iran zu unternehmen.

In die gleiche Kerbe schlug am Mittwoch Seyyed Mahmoud-Reza Sajjadi, der iranische Botschafter in Russland. Im Falle eines Angriffs sei sein Land in der Lage, amerikanische Kräfte «an jedem Ort in der Welt» zu treffen. «Die Amerikaner wissen genau, wer und was Iran und sein Potential sind», zitierte eine russische Nachrichtenagentur den Diplomaten. Eine Attacke gegen Iran wäre «selbstmörderisch», warnte dieser.

200 der 290 iranischen Abgeordneten unterzeichneten eine Erklärung, der zufolge Teheran seine Erdölverkäufe an EU-Staaten einstellen sollte, noch bevor die europäischen Sanktionen gegen Iran Ende Juni in Kraft treten.

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