Iran bestätigt und dementiert Waffen in Syrien

Generalmajor Mohammed Ali Jafari, Kommandant der iranischen Revolutionswachen, bekräftigte am Mittwoch 16.  Januar 19 , die Islamische Republik werde ihre militärische Präsenz in Syrien aufrecht erhalten. «Die Islamische Republik Iran wird ihre militärischen Berater, Revolutionskräfte und ihre Waffen in Syrien behalten», zitierte die halb-offizielle iranische Nachrichtenagentur ISNA den Generalmajor.

Am Dienstag 15. Januar 19 hatte Israels Premierminister Netanyahu Teheran aufgefordert, seine Kräfte aus dem kriegszerrissenen Land abzuziehen und Iran vor israelischen Aktionen gegen diese Kräfte gewarnt. «Ich empfehle ihnen, Syrien rasch zu verlassen, denn wir werden unsere klare Politik wie versprochen fortsetzen, ohne Angst und ohne Unterbruch». Jafari nannte Netanyahus Drohungen «einen Witz» und warnte, die israelische Regierung würde «mit dem Schwanz eines Löwen» spielen. «Ihr solltet Euch fürchten vor dem Tag, an dem unsere präzisions-geleiteten Raketen aufbrüllen und auf Eure Köpfe fallen werden», sagte er.

Seit Januar 2017 attackiert Israel insgeheim iranische Ziele in Syrien, vorwiegend «Infrastrukturen». Nach dem Beschluss Teherans aber, im Februar 2018 eine bewaffnete Drohne in den israelischen Luftraum zu entsenden, eskalierte die Kampagne Jerusalems gegen Iran nicht nur, sondern wurde auch öffentlich. mehr Informationen

Neue Satellitenbilder eines iranischen Waffendepots am Internationalen Flughafen von Damaskus zeigen die vollständige Zerstörung der Stätte im Anschluss an israelische Luftangriffe vom Freitag 11. Januar 19. Laut ImageSat dürfte die Struktur wahrscheinlich als Raketendepot gedient haben, unter anderem auch für die Fajr-5 Rakete, die von einer mobilen Plattform aus lanciert werden kann und dem Vernehmen nach eine Reichweite von 75 km hat. Premierminister Netanyahu bestätigte am Sonntag, dass der Luftangriff am Freitag von der israelischen Luftwaffe vollzogen worden sei.

Am Montag dementierte Bahram Qasemi, Sprecher des iranischen Außenministeriums, dass Iran irgendwelche militärischen Basen in Syrien betreibe oder auch nur eine militärische Präsenz dort habe. Laut Qasemi befänden sich iranische Offizielle ausschließlich zu Beratungszwecken in Syrien. mehr Informationen

Der Brigadegeneral Mohammad Reza Naqdi sagte in einem Interview mit der irakischen TV-Station Al-Nujaba: «Israel muss zerstört und ausgelöscht werden».

Weder die Russen noch sonst irgendein Staat könne zwischen Iran und den Zionisten vermitteln. «Die Islamische Revolution in Iran wird keinen Millimeter von ihrer Position in Bezug auf die Auslöschung Israels abweichen.»  weiterlesen →

In Interviews mit israelischen Medien und der New York Times (NYT) enthüllte der in dieser Woche aus dem Dienst geschiedene Generalstabschef Gadi Eisenkot mehr darüber, wie es dem israelischen Militär gelungen war, die iranische militärische Aufrüstung in Syrien und im Libanon zu zügeln.

Eisenkot sagte, das israelische Militär habe „Tausende von Angriffen“ gegen die iranische Achse in Syrien durchgeführt und allein im Jahr 2018 mehr als 2.000 Raketen und Bomben eingesetzt, um den Iran daran zu hindern, seine Truppen in dem vom Krieg zerrissenen Land weiter aufzubauen.

Soleimani ist die treibende Kraft hinter dem Versuch, Israel zu umzingeln, und hat sowohl in Syrien als auch im Irak Dachverbände schiitischer Milizen gegründet, die als Stellvertreterarmee des Iran in der Region fungieren. Eisenkot behauptete, das israelische Militär habe den Aufbau des iranischen Militärs in Syrien effektiv gestoppt und bestätigte, dass der Iran seine Verankerung im Irak verstärkt habe.

Der Wendepunkt im verdeckten Krieg zwischen Israel und dem Iran kam, als Soleimani in der Nacht vom 10. Mai 2018 den Start von 30 Raketen im Norden Israels befahl. Keine dieser Raketen hat ihr Ziel erreicht, aber sie hatten der israelischen Lufzwaffe ermöglicht, der iranischen Achse in Syrien einen verheerenden Schlag zu versetzen. Insgesamt 28 F-15- und F-16-Kampfflugzeuge hätten Raketen und Bomben auf 80 separate iranische Militär- und Assad-Ziele in Syrien abgeworfen, so Eisenkot.

Der ehemalige Stabschef behauptete, dass Soleimani als Folge der israelischen Operation, beschloss, seine Streitkräfte aus den Golanhöhen zurückzuziehen und seinen Fokus von Syrien nach Libanon und Gaza zu verlegen.

Die Zerstörung des Angriffstunnelprojekts der Hisbollah (Operation Nördliches Schild) und die Enthüllung, dass der Iran die Hisbollah aktiv bei der Umwandlung von Raketen in GPS-Lenkflugkörper unterstützt, war ein weiterer verheerender Schlag für das Israel-Projekt von Soleimani.

Berichten zufolge befahl Soleimani am 9. und 10. November die Eskalation und bat die palästinensischen Terrororganisationen, im Süden Israels eine neue Front zu eröffnen.  mehr Inforamationen

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