Intersexuelle dominieren 800-m-Lauf

Drei intersexuelle Läuferinnen dominieren das Geschehen im 800-m-Lauf der Frauen nach Belieben.

Der internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) hatte am Dienstag 4.7.2017 die Resultate seiner Untersuchung zum sogenannten Hyperandrogenismus veröffentlicht und festgehalten, dass unter anderem auch die 800-m-Läuferinnen mit hohem Testosteronspiegel einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen weiblichen Konkurrentinnen mit normalem Androgenspiegel haben.

Die IAAF sah sich zu dieser Studie gezwungen, nachdem der internationale Sportgerichtshof CAS im Juli 2015 eine IAAF-Regel bis auf Weiteres aufgehoben hatte. In den Jahren zuvor galt: Athletinnen mit einer männlichen Hormon-Überproduktion, die aber unter dem Androgen-Level eines Mannes liegt, durften in Frauen-Wettkämpfen starten, sofern sie den von der IAAF festgelegten Testosteron-Grenzwert nicht überschritten.

Als Folge des CAS- Entscheides dominierten die intersexuellen Caster Semenya aus Südafrika, Francine Niyonsaba aus Burundi und Margaret Wambui aus Kenia den 800-m-Lauf der Frauen nach Belieben. Weil sie nicht mehr zu leistungshemmenden Hormonkuren gezwungen waren, liefen sie 2016 an den Olympischen Spielen in Rio in dieser Reihenfolge aufs Podest.

Eine gängige Meinung ist, dass mit der momentanen Ausgangslage im 800-m-Lauf der Frauen dem Sport letztlich großen Schaden zugefügt werde.  mehr Informationen 

Was gilt es höher zu werten? Die Chancengleichheit oder die Freiheit der Selbstbestimmung?

Sollten eigene Kategorien für Intersexuelle gebildet werden? Oder soll jeder frei wählen können, zu welcher Kategorie er sich zugehörig fühlt?

Liz Wheeler fragt: Was wird passieren, wenn wir weiterhin die Realität der Selbstbestimmung opfern.

 

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Ein Gedanke zu „Intersexuelle dominieren 800-m-Lauf“

  1. Die Ausführungen der Liz Wheeler haben mich an einen Newsbeitrag in der WELT von gestern erinnert, der überschrieben war“U-BAHN-TRETER
    „Erkennt jemand nicht, dass er Unrecht begeht, trifft ihn auch keine Schuld“
    Das Dilemma einer Welt, die nur den Menschen als Referenzpunkt für Recht/Unrecht akzeptiert, scheint sich gerade mal wieder „warm zu laufen“. Und ich muss gestehen, dass ich nicht den Glauben in mir trage, dass die Entwicklung die Rückbesinnung auf die Autorität des Schöpfergottes provoziert, sondern eher die Sehnsucht nach einem autoritativen Charismatiker …?!

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