Immer mehr Transgender bereuen

Die Zahl jener, die den Entscheid bereuen, sei alarmierend. Doch darüber zu sprechen, ist laut dem Mediziner Miroslav Djordjevic schwierig, da es als politisch unkorrekt gelte.

«Jene, die eine Umkehrung wünschen, sprachen von einer lähmenden Depression, manche dachten sogar über Selbstmord nach. Diese Geschichten sind oft tragisch.»

Vor fünf Jahren kam erstmals eine Person zu ihm, welche das ursprüngliche Geschlecht wieder annehmen wollte. Die Zahl dieser Fälle wächst. Gegenwärtig ist Djordjevic im Gespräch mit sechs Patienten, um das Verfahren zur Wiederherstellung ihres ursprünglichen biologischen Geschlechts einzuleiten. Bereits vor einiger Zeit beobachtete er, dass eine wachsende Zahl von Menschen diesen Schritt bereut.

Professor Miroslav Djordjevic arbeitet als Facharzt für Geschlechtsumwandlung und ist Assistenzprofessor für Urologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Belgrad in Serbien.

James Caspian, akademischer Psychotherapeut der «Bath Spa University» in England und LGBT Aktivist, wollte dieses Thema untersuchen. Der Ethikausschuss der Universität kam aus Angst vor Kritik, die sich gegen die Universität richten könnte, zu diesem Schluss, dies abzulehnen. Die «mächtige Transgender-Lobby» sei in den sozialen Medien zu aktiv. Caspian äußerte sich «erstaunt», verzichtete aber auf weitere Kommentare.

Ein Vorgehen, das Djordjevic laut eines Berichts der britischen Zeitung «The Telegraph» missfällt. «Das Bedauern bei Transgendern ist eines der heißesten Themen. Wir müssen alle Forschungen auf diesem Gebiet unterstützen, damit die Situation besser verstanden wird.»   Dass sie den operativen Schritt bereuen, hat nach Aussagen des Arztes hauptsächlich zwei Gründe: eine unzureichende Recherche über das Thema und eine fehlende psychiatrische Evaluation und Beratung vor der Operation. «Ich hörte Geschichten von Menschen, bei denen bei der Arztvisite nur geprüft wurde, ob sie das Geld zum Zahlen haben», sagt Djordjevic.

Als er vor rund 20 Jahren mit seiner Arbeit begann, waren jene, die sich eine Umwandlung wünschten, durchschnittlich 45 Jahre alt. Dieses Alter ist auf einen Schnitt von 21 Jahren gesunken – inzwischen werden Stimmen laut, die fordern, dass es sogar Minderjährigen möglich ist.  mehr Informationen

Kein zivilisiertes Gespräch über Trans-Themen

Das musste Angelos Sofocleous in England erfahren. Er wurde als «transphobisch» bezeichnet, weil er im September 2018 auf seinem eigenen Twitter-Kanal einen Artikel von James Kirkup (Spectator Kolumnist) teilte , mit dem Title: «Is it a crime to say women don’t have penises» («Ist es ein Verbrechen zu sagen, dass Frauen keine Penisse haben?»). Anscheinend … weiterlesen

Viele realisieren nicht, dass eine Geschelchtsumwandlung rückgängig gemacht werden können. Man braucht Hormone für das ganze Leben. Sie verändern alles – die Hypophyse, das Gehirn, alles – und es besteht immer die Gefahr von Nebenwirkungen.

Zum Beispiel kann das Hormon Testosteron die roten Blutkörperchen erhöhen, sodass ein höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle besteht.

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