Hetzjagd von den Toleranten

Jene, die am lautesten nach Toleranz schreien, gewähren sie am wenigsten: Bereits eineinhalb Monate vor dem neunten «Marsch fürs Läbe» machen Linksautonome Kreise eine Hetzjagd auf die Veranstalter. Dies beginnt mit Hetze im Internet und geht über Drohbriefe bis zum Versprayen des Medienhauses Jordi, dessen Mitinhaber zur Trägerschaft der Lebensrechtsdemonstration gehört.

Mit ihrem Anliegen stehen freikirchliche Kreise in der Schweiz auf ziemlich verlorenem Posten, schätzt die «Berner Zeitung» die Lage ein. Trotzdem würden linke Kreise alles versuchen, um den Anlass – nicht zum ersten Mal – massiv zu stören. Die Besucher werden eingeschüchtert von jenen, die ansonsten bei jeder Gelegenheit Toleranz fordern.

«Seit Wochen werden sie von einem Gegner bekämpft, der vor Gesetzesverstößen keinen Halt macht.»

Im Juni 2018 wurde das Medienhaus Jordi in Belp versprayt, weil ein Mitinhaber zum Trägerkreis gehört. Zudem wurde eine Filiale der «Helsana» in Thun von Radikalen angegriffen wegen ihres Partnerprogramms «Pro Life».

Als inspirierende Gedächtnisstütze und Vandalen-Vorarbeit publizierten sie auch gleich noch die Adressen von knapp 50 weiteren Organisationen und Privatpersonen, die den Marsch unterstützen. Viele von ihnen erhielten nun gegen Ende Juli Drohbriefe. Würden sie sich weiter für den «Marsch fürs Läbe» einsetzen, würden «private Kontaktaufnahmen» erfolgen.

«Auf dass niemals mehr ein Lebens-Marsch die Menschheit belästigen wird!», schreibt beispielsweise die linksautonome Gruppe «Bern stellt sich queer».  mehr Informationen

Am 15. September soll der Anlass auf dem Bundesplatz in Bern durchgeführt werden. Die Gegner fordern, dass der Aufbau und der Anlass blockiert und gestört werden soll. Details zum Programm finden Sie unter: https://www.marschfuerslaebe.ch/fileadmin/sites/mfl/files/Dokumente-eigene/Flyer_MarschfL2018_Bern_d-web.pdf.

Im Verlauf der letzten Wochen haben hunderte von Unterstützern des „Marsch fürs Läbe“ anonyme Drohbriefe von linksautonomen Gegnern erhalten. Die Adressen dazu fanden die Gender-Aktivisten auf der Liste „Charta fürs Läbe“, die auf unserer Webseite publiziert ist https://www.marschfuerslaebe.ch/charta-unterzeichnen/. Die Drohungen sollten die Briefempfänger dazu bewegen, sich vom Marsch fürs Läbe zu distanzieren. Glücklicherweise haben erst einige Personen ihre Namen von der ‚Charta‘ entfernen lassen. Der Zuwachs an Personen, welche die Charta neu unterzeichnet haben, fiel deutlich größer aus. Der Blick und die Berner Zeitung hatten über die Drohbriefe berichtet und so neue Personen auf die Charta aufmerksam gemacht.

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