Hawking und das schwarze Loch

Daniel Böcking fragt aufgrund vom Tod von Stephen Hawing (14.3.2018) in der Bild-Zeitung: Bin ich dümmer als Hawking, weil ich an Gott glaube? Kann es sein, dass der Mann, der fast alles wuss­te, sich in einem ent­schei­den­den Punkt ge­irrt hat?

Ste­phen Haw­king glaub­te nicht an Gott. Damit war er immer ein star­kes Ar­gu­ment für viele Athe­is­ten. Nach dem Motto: Wenn das Genie es so sieht, dann ist das so. Wer etwas an­de­res glaubt, ist denk­faul oder total naiv.

So hat sich Daniel Böcking viele Jahre er­folg­reich gegen den Glau­ben ge­wehrt. Doch als er an­fing, sich in­ten­si­ver damit zu be­schäf­ti­gen, lern­te er: „Ich konn­te Gott nicht tot re­cher­chie­ren.“

Je mehr er las, desto ver­nünf­ti­ger und ra­tio­na­ler er­schien ihm die Vor­stel­lung eines Got­tes, der alles er­schaf­fen hat. Als sein Herz schon längst „Ja“ zu Jesus ge­sagt hatte, folg­te auch ir­gend­wann der Ver­stand und er wurde Christ.

So fragt er: „Bin ich – sind wir Gläu­bi­gen – des­halb düm­mer als Ste­phen Haw­king? Düm­mer be­stimmt (zu­min­dest die meis­ten von uns). Aber nicht DES­HALB!“

Bis heute weiß nie­mand, was vor dem Ur­knall war. Was oder wer ihn aus­ge­löst hat. Wer die Na­tur­ge­set­ze ge­schaf­fen hat.

Die wis­sen­schaft­li­chen Theo­ri­en dazu sind so kom­plex, dass sie den Ver­stand meist über­stei­gen. Wie der Glau­be an Gott.

Böcking las das Buch „Be­grün­det Glau­ben“ von Ste­phan Lange. Das Fazit : Es kann eine gott­lo­se Er­klä­rung für die Ent­ste­hung der Welt geben. Und eine gött­li­che. Wir exis­tie­ren wegen un­glaub­li­cher Zu­fäl­le und Ge­setz­mä­ßig­kei­ten – oder im Glau­ben an einen Schöp­fer.

Beide An­nah­men haben ihre Logik. Keine ist düm­mer als die an­de­re. Das er­klärt auch, warum viele Wis­sen­schaft­ler gläu­big sind. Phy­sik-No­bel­preis­trä­ger – auch ­ein Ex-NA­SA-Di­rek­tor oder der Chef der Eu­ro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA.

„Man kann nicht be­wei­sen, dass Gott nicht existiert“

Selbst Haw­king hielt Gläu­bi­ge nicht für däm­lich. Seine Sicht war: Die Wis­sen­schaft braucht Gott nicht. Das Uni­ver­sum kann sich selbst er­schaf­fen haben. Andere glauben, Gott habe den Anstoß zu diesem in sich selbst ablaufenden Universum gegeben.

Haw­king sagte aber auch mal zum Sen­der ABC: „Man kann nicht be­wei­sen, dass Gott nicht existiert.“   mehr Informationen 

Was er sich für seinen Grabstein wünschte, wusste er schon seit seinem 60. Geburtstag, berichtet der Londoner „Independent“. Anlässlich der Feierlichkeiten formulierte er damals, dass er sich seine berühmte Formel zur Theorie über die Schwarzen Löcher darauf wünschte.   mehr Informationen

Die Gottesfrage bei Haw­king

Zunächst antwortete der Physiker darauf noch vage: Es könnte zumindest sein, dass es ihn gibt. Mehrmals ließ er Gott auch in seinen Werken vorkommen, zum Beispiel am Ende seines Buchs „Eine kurze Geschichte der Zeit“: Sollte eines Tages die Zusammenführung aller Gleichungen über das Universum gelingen, hieß es dort, „dann würden wir Gottes Plan kennen“.

Später bekundete er allerdings, diesen Satz nur im Buch gelassen zu haben, weil sich sonst „die Verkaufszahlen halbiert“ hätten. Er sei Atheist.

2010 legte er sich dann in seinem Buch „Der große Entwurf“ endgültig fest: Das Universum habe sich selbst aus dem Nichts geschaffen, ganz ohne Gott.

Kein Gott – kein Leben nach dem Tod. 2011 sagte Hawking in einem Interview, der Glaube ans Weiterleben im Himmel sei „ein Märchen für Leute, die Angst vor dem Dunkeln haben“.  mehr Informationen

Nun ist Haw­king in dieser Dunkelheit, sozusagen in seinem schwarzen Loch, aus dem nichts mehr entkommt. Für manche ein schrecklicher Gedanke. Da halten sie sich lieber an einen Gott der Hoffnung und ewiges Leben verspricht. Hawkings erste Frau soll eine gläubige Christin gewesen sei. Doch Hawking habe ihren Glauben verspottet.

Die Botschaft der Bibel

Was ist eigentlich die gute Nachricht (Evangelium) der Bibel?

Gott liebt uns, weil wir sind, und nicht, weil wir etwas getan haben. Er liebt sogar die Menschen, die ihm gegenüber feindlich gesinnt sind (Römer 5,10; 1. Johannes 4,10). Er möchte uns mit seinen Augen einen guten Weg leiten (Psalm 32,8). Er will nur das Beste für unser Leben.

Doch der Mensch will selbst bestimmen, was gut für ihn ist. Er hat sich von Gott abgewandt und stellt ihn in Frage. In dieser ablehnenden Haltung kann ihn die Liebe Gottes nicht erreichen.

Gott wollte den Menschen nicht in die Irre gehen lassen und hat deshalb  ….   weiterlesen

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