Halloween

«Viele glauben, dass Halloween ein harmloses Gruselfest ist. Aber damit wäre ich vorsichtig. Ich selbst war jahrelang in Satanismus verstrickt und für mich war Halloween ein religiöses Highlight…» sagt Gina Marisa Sarlin.

Gina Marisa Sarlin hat erlebt, dass Satan und Gott existieren. Sie berichtet: Meine Eltern waren beide Alkoholiker. Immer wieder schlug mein Vater meine Mutter. Ich wuchs total verbittert auf.

Eigentlich glaubte ich weder an Gott noch an den Teufel. Aber eines Tages fand ich in einem Buchladen ein «Schwarzes Buch» und war sofort fasziniert davon. Ich entdeckte darin Anleitung für Zauberei und satanische Riten. Erst dachte ich, das ist doch alles Quatsch, aber dann kaufte ich es doch. Es fing mit dieser Faszination an und dann rutschte ich immer tiefer hinein. Ich erkannte: den Teufel gibt es ja tatsächlich.

Ich kaufte mir eine Satans-Bibel und betete Tag und Nacht zu Satan. Immer wieder bekam ich jetzt krampfartige Anfälle, aber irgendwie stand ich drauf. Es gab mir das Gefühl, von der dunklen Macht beachtet und geliebt zu werden. Immer wenn ich mich nach Liebe sehnte, flehte ich den Teufel um einen Anfall an.

Ich verstrickte mich tiefer in Zauberei, nahm Drogen, fing an zu ritzen und bekam tiefe Depressionen. Aber ich genoss jeden Moment davon, weil mir bewusst war, dass Satan Macht über mich hatte. Er interessierte sich für mich! Dabei realisierte ich gar nicht, wie kaputt ich war und wie verlogen und zerstörerisch diese dunkle Macht wirkte.

Dann lernte ich Alonso kennen, es war Liebe auf den ersten Blick. Es gab nur einen Haken: Er war Christ. Aber für mich war es so unglaublich, dass mich jemand liebt, dass ich mich trotzdem auf die Beziehung einliess. Eigentlich erstaunlich, dass er es mit mir aushielt, ich war echt schwierig. Wenn das Thema auf Gott kam, warf ich mit blasphemischen Worten um mich. Aber er und auch seine Familie liebten mich trotzdem.

Wir waren schon ein Jahr zusammen, als ich das erste Mal mit in die Kirche ging, nur, um Alonso einen Gefallen zu tun. Alle dort waren so herzlich und offen und sagten mir, dass Gott mich liebt, dass ich geliebt bin. Das verwirrte mich total. Von da an kam ich immer mal wieder mit in die Kirche.

Irgendwie spürte ich, dass die Christen etwas hatten, was mir fehlte. So bat ich eines Tages um Gebet. An dem Tag verlor Satan seine Macht über mich. Es war schon krass. Wie eine Besessene fiel ich auf den Boden. Ich übergab mich, zitterte am ganzen Leib. Die Dämonen klammerten sich an mich und wollten mich nicht loslassen. Sie wollten mich weiter quälen. Aber Jesus war stärker. Drei Tage danach war ich völlig erschöpft, dann fühlte ich mich endlich frei. Ich war aus der Finsternis ins Licht getreten.
Inzwischen bin ich seit neun Jahren Christ und mein Leben mit Gott ist so gut! Immer wieder darf ich erfahren, wie sehr Gott mich liebt. Statt Zerstörung bietet er Heilung. Statt Hass schenkt er Liebe. Die Gefangenen macht er frei. Statt Tod bringt er Leben. (Vergleiche: mega geliebt)

Halloween ist für Hexen und Satanisten immer noch das wichtigste religiöse Fest im Jahr. Will man wirklich zusammen mit ihnen ein Fest feiern? mehr Informationen

Das Sterben und der Tod rufen nach der Frage vom Ursinn des Seins. Der Materialist füllt die Zeit aus, ohne sie zu erfüllen. Vielleicht kommt daher der Brauch, dass man an Halloween die Angst vor den Tod zelebrieren will.

Halloween, ein amerikanisch-angelsächsisches „Fest“, hat in den letzten Jahren immer mehr und immer mächtiger seinen Einzug in Europa gehalten. Viele Euros werden ausgegeben, um mit einer Party übers Sterben und den Tod hinwegzukommen. Ein Neuheidentum macht sich breit, welches das Fehlen einer christlichen Identität offenbart.

Ist Halloween mit seinen Todesmasken und seinem Spiel mit der „dunklen Seite der Wirklichkeit“ ist also eine Art Zelebration. Interessanterweise ist einer der Ursprünge des Namens katholisch. Am 1. November feiert die Kirche das Fest „Aller Heiligen“, auf Englisch den „All Hallows’ Day“. Ein Festtag beginnt liturgisch, der antiken Tradition folgend, nicht um Mitternacht, sondern am Vorabend. Darum ist der Abend des 31. Oktobers auf Englisch „All Hallows’ Even“.

Gleichzeitig war der 31. Oktober der letzte Tag des Sommers im keltischen heidnischen Irland, was mit verschiedenen Riten der Geisterbewältigung verbunden war. Die Römer nahmen diese religiöse keltische Tradition bei der Verwirklichung eigener Fruchtbarkeitsfeste auf. In der christianisierten Welt verschmolzen dann die christliche und die keltisch-römische Tradition.

Im neunzehnten Jahrhundert exportierte die irische Emigration das Fest „Halloween“ in die Vereinigten Staaten. Am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts kehrte es auf den europäischen Kontinent zurück. Es ist nun ein Fest der Konsumgesellschaft, die Gott verdrängt hat und für eine Nacht mit den Geistern spielt – ohne es so richtig zu wissen.

Das Dunkle und Magische zieht an. So faszinierten und faszinieren Harry Potter und seine Zaubergenossen Kinder und Erwachsene. Mit Halloween versucht man von der Herausforderung der Heiligkeit abzulenken, indem man Spass hat mit den Geistern und dem Tod. 

Die Kirche aber feiert aber die Heiligkeit. Zur Heiligkeit ist jeder Christ berufen. Es gibt keine Menschenwürde ohne Gotteswürde. Denn wer zu Gott geht, geht nicht weg von den Menschen, sondern wird ihnen erst wirklich nahe mehr Informationen

Eine kontroverse Diskussion dazu findet man auf www.gekreuzsiegt. de  

Alternative HalloKing in Prüm

Statt Alkohol gibt es bei uns Anbetungsmusik von Herzen, Ermutigung und Kürbissuppe…

Alexandra berichtet: Ein junger Mann aus dem Lobpreisteam unserer Gemeinde hatte vor 8 Jahren die glänzende Idee, eine “christliche Gegenveranstaltung” zum Halloween ins Leben zu rufen, um eben nicht mehr Halloween in den Fokus zu stellen, sondern den Reformationstag und natürlich vor allem auch JESUS. Ein Lobpreisabend anstelle von Gruselgeschichten. Passenderweise nennt sich das ganze HalloKing, wobei das “ween” von Halloween durchgestrichen ist und durch “King” ersetzt wird. Jesus ist König!

Jedes Jahr steht HalloKing unter einem anderen Motto, in diesem Jahr lautet es: “Jesus sagt: In der Welt habt ihr Angst…″ Am Ende der Veranstaltung gibt es für alle gratis Kürbissuppe und Kuchen zu essen und man kommt miteinander ins Gespräch.

Unsere Gemeinde hat 50 Gottesdienstbesucher pro Sonntag. Aber bei HalloKing können wir immer 250 Besucher und mehr begrüßen. Es ist inzwischen in unserem (doch sehr katholischen geprägt Ort) etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit.

Für die, die sich näher dafür interessieren, hier mal ein Link zur Homepage: http://halloking.de   Wir freuen uns über “Nachmacher”. Sogar in einem Ort in Canada wurde im letzten Jahr das erste Mal HalloKing gefeiert.

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