Glaube und Wahrheit – 500 Jahre nach der Reformation

In der Reformation drehte sich alles um Glaube und Wahrheit. Luther sagte auf dem Reichstag in Worms: „Ich stehe hier und kann nicht anders.“

Heute geht es bei vielen im Glauben mehr um persönliche Ansichten. Es geht nicht  nicht mehr um exegetische Bibelwahrheiten, sondern um eine zeitgenössische Befindlichkeit. Nicht was die Bibel sagt, ist die Wahrheit, sondern was die Menschen mehrheitlich mögen.

Darum geht es bei vielen im christlichen Glauben nicht mehr um die Frage, wie ich gerettet werde (Soteriologie) sondern um Lebenshilfe. Der Papst hat nach der  Zeitung Repubblica vom 15. März 2015 gesagt, dass es keine Verdammnis gibt. Franziskus sagte: „Es gibt keine Bestrafung der Seelen, sondern sie werde aufgehoben. Die Nicht-Aufgehobenen beteiligen sich alle an der Seligkeit des Lebens in der Gegenwart des Vaters. Annullierte Seelen sind nicht Teil des himmlischen Banketts. Mit dem Tod ihres Körpers ist ihr Weg vorbei. Das ist auch die Motivation der Missionskirche: Die Verlorenen zu retten.“

„Was passiert mit denen die keinen Glauben haben? Die Antwort (von Franziskus) ist, dass der (himmlische) Vater ihn willkommen heissen wird, wenn er andere (Menschen) zumindest ein wenig mehr als sich selbst liebte. Der Glaube ist nicht das Entscheidende, sondern das Leben.“  (mehr Informationen

Im Sozialmedienzeitalter gilt: Was alle mögen (liken) ist richtig und was man nicht mag ist falsch. Wie man sich fühlt ist wichtiger, als was ist.

Es gibt aber auch eine andere Bewegung. Menschen, die das Wirken Gottes erlebt haben und deshalb sich nach seinen Worten ausrichten und in ihrem persönlichen Leben mit ihm rechnen. Man schreibt Gott nicht vor, wie er heute zu denken hat, sondern man achtet auf seine Worte, weil er als Schöpfer besser weiss, was für seine Geschöpfe gut ist.

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Ein Gedanke zu „Glaube und Wahrheit – 500 Jahre nach der Reformation“

  1. Glaube ist der Schlüssel! Lege dein ganzes Vertrauen auf den Menschensohn, denn er ist Lehrer, Erretter und Herr.
    Glaube nicht weiter der Lüge, dass das, was du über irgendeine Angelegenheit fühlst, wichtiger ist als das, was Christus darüber lehrt. Verstehe, dass du auf Gottes Worte achten solltest, denn als Schöpfer weiß er, was gut für dich ist. Bemühe dich, die heilige Bibel täglich zu studieren, denn das Bibelstudium kann dir helfen, dass du treu, wahrhaftig und liebevoll wirst.
    Am wichtigsten ist es, die Worte und Taten des Guten Hirten zu studieren, damit Sie ihn mit Gottes gnädiger Hilfe ehren können.

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