Farce Christen

«Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in den Kirchen… Etwas muss sich ändern!», so fordert es die Lausanner Bewegung in einer Erklärung der Globalen Beratung 2018, die in Rom stattfand.

«Etwas ist völlig falsch gelaufen», heißt es gleich in der Einführung der Erklärung. «Ein Drittel der Weltbevölkerung bezeichnet sich selbst als ‚Christen‘, aber ein bedeutender Anteil von ihnen fehlt in unseren Gemeinden. Viele andere sind anwesend, aber sie verpassen die Freude, Christus wirklich zu kennen und ihm zu folgen.

Das «nominale Christentum habe zu einem negativen Ruf der christlichen Kirche geführt. Bisher seien die Namens-Christen in unserer Mitte übersehen worden. Es sei Zeit, dies zu bekennen und «für ein geistliches Erwachen der Namens-Christen zu beten». mehr Informationen

Ein möglicher Grund könnte darin liegen, dass sich die großen Kirchen mit der Taufe und die Freikirchen mit einem Bekehrungsgebet zufrieden geben. Jesus war jedoch herausfordernder als er in der Bergpredigt darauf hinwies, dass es nicht darauf ankommt ihn zu kennen, sondern er uns (Matthäus 7,21-23).

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Zur kompletten Erklärung der Globalen Beratung 2018

Papst Franziskus: „Europa neu evangelisieren“

Heute ist „eine Neuevangelisierung der christlichen Gemeinden Europas nötig“. Dies schreibt Papst Franziskus in seiner Botschaft (August, 2016) an das XIV. Interchristliche Symposium, organisiert vom Franziskanischen Institut für Spiritualität der Päpstlichen Universität Antonianum und vom Fachbereich Theologie der orthodoxen theologischen Fakultät der Aristoteles-Universität von Thessaloniki.

Papst Franziskus, der sich „ein neues Werk der Evangelisierung“ wünscht, lädt die Teilnehmer ein, „neue Wege, kreative Methoden und eine geeignete Sprache zu finden, um die Botschaft Jesu in all ihrer Schönheit dem europäischen Menschen von heute nahezubringen.“

Mehr denn je sei es wichtig, dass die Europäer die Bedeutsamkeit ihrer christlichen Wurzeln neu entdecken, so der Papst am Ende. Zu viele Europäer „sind sich des Geschenkes des empfangenen Glaubens nicht bewusst, sie erfahren seinen Trost nicht und nehmen nicht völlig am Leben der christlichen Gemeinde teil.“  mehr Informationen

Papst: Die Welt hat Christus nötig

Papst Franziskus sieht einen wachsenden Bedarf nach Religion in der Gesellschaft. Viele Menschen verspürten eine Leere um sich herum und in sich selbst, andere lebten in Unruhe und Unsicherheit aufgrund von Armut und Konflikten, sagte er beim Mittagsgebet am Sonntag 19.6.2016 auf dem Petersplatz. „Mehr denn je“ habe die Welt Erlösung durch Christus und seine …  weiterlesen

Mission Manifest innerhalb der katholischen Kirche

Katholiken fordern „missionarischen Aufbruch“ ihrer Kirche. Sie wollen aktiv etwas verändern: Deshalb haben Katholiken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nun zehn Thesen für einen „missionarischen Aufbruch“ der Kirche veröffentlicht. Der Kölner Kardinal Woelki unterstützt diese Initiative. Der „missionarische Aufbruch“ sei nötig, damit  weiterlesen

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